Im Dienst der Hardcore-Kaiserin

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31. März 2023, 10:52 Uhr

Noch eine Sisi? Oh ja: Frauke Finsterwalders überspitzte Komödie „Sisi & ich“ schildert Kaiserin Elisabeth von Österreich aus dem Blickwinkel ihrer verliebten Hofdame Irma (Sandra Hüller). Ohne Rücksicht auf historische Details, dafür mit umso mehr Augenmerk aufs Zwischenmenschliche, ist diese Sisi ein grausamer, manipulativer und unwiderstehlich charmanter Superstar.Magdalena Miedl

„Und jetzt kommen die Sprünge.“ Als dieser Befehl kommt, ist Irma Gräfin Sztáray (Hüller) eigentlich schon fix und fertig, nach tagelanger Anreise mit Bahn und Boot von Wien nach Korfu. Viel zu warm ist sie gekleidet, viel zu eng ihre Schuhe. Doch die Kaiserin will sehen, wie fit ihre neue Hofdame ist. Also rennt Irma auf Geheiß des kaiserlichen Kammerdieners Runden, noch bevor sie einen Schluck Wasser bekommt, springt über Hürden, als wäre sie ein müdes Dressurpferd. Mangelnde Ergebenheit ist nämlich Kündigungsgrund im Job als Hofdame.

In lakonisch-drastischem Tonfall schildert „Sisi & ich“ die letzten Lebensjahre der Kaiserin Elisabeth, die damals der „größte Popstar ihrer Zeit“ war, wie Regisseurin Finsterwalder sagt. Zu Lebzeiten war die Kaiserin Projektionsfläche für die Massen, nach ihrem Ableben Anlass für Theaterstücke, Filme, Romane und Musicals. Bis in die Gegenwart ist sie so vertraut, dass man über sie auf Spitznamenbasis spricht, selbst das Sisi-Museum nutzt den Kosenamen als offizielle Bezeichnung.

Drei Frauen vor einem Tisch, auf dem elegante Speisen präsentiert werden. Zwei der Frauen im historischen Kostüm, die dritte mit FFP2-Maske und Kopfhörern
Zugreifen verboten: Sandra Hüller und Sophie Hutter am Set mit Regisseurin Frauke Finsterwalder (mit FFP2-Maske)

In dieser Gemengelage, geprägt vor allem durch die „Sissi“-Trilogie von Ernst Marischka um die makellos niedliche Romy Schneider und ihr Leiden im schönbrunnergoldenen Käfig des Habsburger Hofzeremoniells, sind nun in den letzten Jahren einige Filme und Serien entstanden. Das hängt zum einen damit zusammen, dass die Figur des filigranen Mädchens in der Zwangsjacke eines Luxusambientes ewig fasziniert, von der Prinzessin auf der Erbse über Marilyn Monroe bis zu Diana Spencer.

Die vielen fiktiven Facetten der Kaiserin

Sisi-Fernsehserien, -Romane und -Filme feiern fröhliche Urständ, wobei nicht wenige einen dezidierten Gegenentwurf zum zerbrechlichen Klischee versuchen. Das gerät sehr unterschiedlich feministisch-progressiv, von der skandalös masturbierenden Teenagerin in der Serie „Sisi“ über Thomas Brezinas ermittelnde Kaiserin in „Sisis schöne Leichen“, Karen Duves akribisch recherchierten Roman „Sisi“ über die ältere Kaiserin als manische Reiterin und manipulative Arbeitgeberin bis hin zu Marie Kreutzers „Corsage“, wo schon der Titel die Enge ins Zentrum stellt und der Film am Beispiel der Kaiserin auch vom gesellschaftlichen Korsett der Jederfrau erzählt.

Nun also gibt es da noch eine Version der Kaiserin, in einem Film, den die Welt überraschenderweise tatsächlich gebraucht hat, und in dem die exzentrischen Selbstkasteiungsgewohnheiten der Kaiserin im Vordergrund stehen. Dieses neue Werk abgekoppelt von all den anderen royalen Prinzessinnen- und Kaiserinneninszenierungen der letzten Jahre zu sehen, etwa Pablo Larrains „Spencer“ und Dianas drastisch inszenierter Anorexie, ist unmöglich, „Sisi & ich“ ist nolens volens Teil einer Gesamterzählung.

Horror, Komödie und Ironie

Finsterwalder aber drehte ihren Film, ohne zunächst von „Corsage“ zu wissen. Dass er nun auch als eine Art Fortsetzung zu Kreutzers Film gelesen werden kann und beide Filme auf sehr unterschiedliche Weise zu einem ähnlichen Schluss kommen, macht die Sache zusätzlich reizvoll. Und dass in Finsterwalders Film genau jene Episode um eine Jagd in England prominent vorkommt, die im kollektiven österreichischen Gedächtnis wenig präsent ist, mit der aber Duves Sisi-Roman einsetzt und deren Kontext auch in „Corsage“ eine Rolle spielt, ist zumindest kurios.

Ein Mann und eine Frau liegen Arm in Arm auf einer Chaiselongue, dahinter steht ein Mann und schaut direkt in die Kamera
Auf Korfu lässt Elisabeth (Susanne Wolff) es sich gut gehen, auch mit ihrem flamboyanten Schwager Luziwuzi (Georg Friedrich)

„Sisi & ich“ zeigt die Kaiserin als erbarmungslose Frau in einer Drastik, wie es noch keiner der bisherigen Filme getan hat, in einem vor allem zu Beginn trügerisch sommerlichen Ambiente des Achilleion auf Korfu (gedreht wurde auf Malta und in der Villa Kattus in Wien), das Elisabeth sich als Refugium fern der Residenzstadt hat bauen lassen. Die Handlung ist immer aus dem Blickwinkel der Hofdame Irma geschildert, als frisch rekrutierter Begleiterin für die Kaiserin, heute würde man sagen, als „Personal Assistant“, die wehrlos der Anziehungskraft von Elisabeth verfällt.

Die Szenen ganz zu Beginn des Films, in denen Irma einem genauen Check unterzogen wird, sind hart an der Grenze zum Kabarett. Die unverheiratete Irma wird da von ihrer strengen Mutter in die Hofburg gebracht, ein kleiner Konflikt zwischen den beiden Frauen eskaliert zum Slapstick und endet mit einer blutigen Nase für Irma, und schon ist klar: Satirische Übertreibung ist diesem Film nicht fremd. Es ist genau jenes Schauspielgenre, in dem Hüller („Toni Erdmann“) immer ganz besonders glänzt, wie Finsterwalder ihr gegenüber ORF Topos attestiert: „Wie keine andere in Deutschland hat sie das Talent, Komödie und Horror zu verbinden, Ironie und auch etwas Kindliches. Ohne Sandra Hüller hätten wir diesen Film gar nicht drehen können.“

Liebe als pure Fantasie

Als Irma eintrifft auf Korfu, wo die Kaiserin ausschließlich in Gesellschaft anderer Frauen lebt, mit nur einem männlichen Diener (Stefan Kurt) in ihrer Entourage, mutet das Drumherum zunächst zwar nach Hippie-Kommune an. Der kaiserliche Umgang könnte aber kaum ausbeuterischer sein. Zwar holt Sisi Irma ganz in ihre Nähe, spielt sie gegen ihre bisherige Favoritin (Sophie Hutter) aus, schimpft mit ihr über den Kaiser (Markus Schleinzer) und holt sie zu Gelagen mit ihrem lebenslustigen Schwager Luziwuzi (Georg Friedrich), aber echte Freundschaft oder gar Liebe ist das Ganze höchstens in Irmas Fantasie.

Diese Elisabeth, die Susanne Wolff („Styx“) mit Charme und niederschmetternder Grausamkeit spielt, ist ein drastischer Gegenentwurf zur lieblichen Marischka-Sissi, deren wesentliche Motivation darin bestand, dass es allen gut geht. Eine erste Neuinterpretation der Figur war Romy Schneider selbst 1973 in Luchino Viscontis Kossalepos „Ludwig II.“ gelungen, wo sie ihre Kultrolle konterkarierte. Für Finsterwalder waren aber tatsächlich die „Sissi“-Filme Anlass für ihr Interesse an der Figur, wie sie sagt: „Als Teenager fand ich diese Filme ganz schrecklich, aber als ich sie jetzt wiedergesehen habe, fand ich sie eigentlich toll.“

Frauen in einer Badewanne, Szene aus dem Film „Sisi und ich“
Diese Nähe ist trügerisch

Die ältere Sisi reizte Finsterwalder, „weil ich interessant fand, dass sie dann wirklich weg war von ihrem Mann und den Kindern. Es gibt ja Vorwürfe an Frauen, wenn sie sich nicht um die Familie kümmern, und ich fand faszinierend, dass ihr das egal war und dass sie sich am Ende ihres Lebens ziemlich befreit hat von allem, auch von Dingen, die man traditionell erwartet von einer Frau, der Ehe und so weiter.“

Die erfundene Hofdame

Die Perspektive der Hofdame Irma auf die Kaiserin, die im Film in ihrem Freiheitsdrang und ihren Launen gnadenlos ist, ist nur dem Namen nach historisch. Zwar hieß jene ungarische Hofdame, die die Kaiserin in ihren letzten Lebensjahren begleitete und auch bei dem tödlichen Attentat am 10. September 1898 anwesend war, tatsächlich Gräfin Sztáray, die Film-Irma aber sei „komplette Fiktion“, so Finsterwalder.

„Ich habe ihre Tagebücher gelesen, auch die der anderen Hofdamen. Ich fand all die Hochs und Tiefs bezeichnend, die die aushalten mussten.“ Die Beziehung dieser Frauen zur Kaiserin sei von großen Emotionen gekennzeichnet gewesen, „und das alles hab ich dann in eine Figur gestrickt, die ich Irma genannt habe. Mit der historischen Irma hat das aber wenig zu tun, die hatte beispielsweise ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Mutter.“

Sport, Drogen, Selbstkasteiung

Finsterwalder schrieb ihr Drehbuch gemeinsam mit ihrem Partner Christian Kracht, mit dem sie schon für ihr episodisches, lakonisch-verschmitztes Deutschland-Panorama „Finsterworld“ (2013) zusammengearbeitet hat. Kracht ist Autor von Romanen wie „Faserland“, „Eurotrash“ und auch „Imperium“, für den er sich mit dem Aussteiger August Engelhardt und dessen Kokosnuss-Kult befasst. Motive daraus, die extreme Selbstkasteiung etwa, finden sich in „Sisi & ich“ wieder, wenn Sisi von Irma nicht nur sportliche Ausdauer erwartet, sondern auch einfordert, dass sie wie die anderen Frauen ihres Hofsaates an Hungerkuren mit Abnehmdrogen teilnimmt.

Vieles in dieser Beziehung hat mit psychologischer Manipulation zu tun, ein sinngemäßes „Wenn du mich wirklich liebst, tust du das für mich“, das weit über das Verhältnis zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmerin hinausgeht. „In der Vorbereitung haben wir viel über Frauenbilder gesprochen und was eine Frau überhaupt sagen darf“, so Finsterwalder. „Es geht um physische und auch verbale Gewalt und auch um Essstörungen. Da gehört natürlich der Aspekt der Körperlichkeit dazu, wie Frauen ihren Körper wahrnehmen oder dieser auch von außen wahrgenommen wird und wie wir als Künstlerinnen damit umgehen.“01:45

Sandra Hüller: „Für mich war da eine Grenze erreicht“

Das sei auch in der Vorbereitung eine Gratwanderung gewesen, sagt Hüller im Interview gegenüber ORF Topos (siehe Video). Finsterwalder habe sie und Wolff gebeten, für die Rolle abzunehmen, „damit wir in die Kostüme passen“. Dabei tragen die beiden Figuren in nur wenigen Szenen Korsetts, viele der Kleider von Kostümbildnerin Tanja Hausner wirken anachronistisch fließend und frei. Womöglich hätte es die Ansage gar nicht gebraucht, die die beiden Schauspielerinnen so in Sorge versetzte. „Es ist psychologisch total interessant, was durch diese Ansage entstanden ist“, so Hüller. „Dieses Thema hat dann die ganze Arbeit bestimmt. Das ging schon sehr ins Private rein.“

Anachronismen als Schlüssel zur Wahrheit

Die Anachronismen im Film sind nicht nur an der Mode festzumachen. Finsterwalder nutzt auch Musik als bewussten historischen Stilbruch, ausschließlich Stücke weiblicher Interpretinnen, von TripHop bis Punk. Einen ähnlichen Kunstgriff haben schon andere Biopics berühmter Personen in den letzten Jahren angewandt, von Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ über Susanna Nicchiarellis „Miss Marx“ bis, erneut, „Corsage“.

Neu ist aber tatsächlich, diese oft porträtierte Kaiserin aus dem Blickwinkel einer Frau zu zeigen, die ihr auf eine Weise zugetan ist, so volatil, innig, körperlich und von Eifersucht geprägt, wie es sonst wohl nur unter 13-jährigen Mädchen und sehr verliebten Menschen vorkommt. Im Film kollidiert das mit den Anforderungen eines rigiden Hofzeremoniells, das Ergebnis ist dramatisch.

Geschlechterrollen sind bei Finsterwalder ein Thema von vorgestern, Männer großteils bloße Stichwortgeber und Statisten. Die Regisseurin geht auf der Leinwand vollends unbekümmert mit dem um, was der historische Rahmen vorgibt, interpretiert um, setzt neu zusammen – und schafft gerade dadurch ein Bild, das aufschlussreich von der Welt erzählt.

Magdalena Miedl (Text, Gestaltung), ORF Topos, Kimquin Bahian (Schnitt), für ORF Topos

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Sisi & ich (ÖFI)v1.0.4-production (04. April 2023, 12:05:59)

QELLE : ORF.AT

Sonnenstrahlen verursachten Großbrand

Nach dem Großbrand auf einem Bauernhof in Euratsfeld (Bezirk Amstetten) steht nun die Brandursache fest. Demnach wurde das Feuer durch gebündelte Sonnenstrahlen ausgelöst. 120 Rinder wurden bei den Löscharbeiten gerettet.Online seit heute, 15.39 UhrTeilen

Durch den Brand wurde der Dachstuhl des Wirtschaftsgebäudes auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern völlig zerstört. Der Bereich war als Heu- und Strohlager genutzt. Vereinzelt waren Glasdachplatten bei der Eternitabdeckung eingearbeitet.

Die Ermittlungen am Mittwoch ergaben, dass der Brand durch die Bündelung von Sonnenstrahlen durch eine Glasplatte entstanden sein dürfte, sodass der Brennpunkt direkt auf das darunterliegende Stroh fiel und dieses entzündet wurde. Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden.

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Drohnenaufnahme des Löscheinsatzes
Der Brand zerstörte das Dach des Gebäudes
Drohnenaufnahme des Löscheinsatzes
Bei der Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr auch Wärmebilder aus der Luft ein
Drohnenaufnahme des Löscheinsatzes
Der Löscheinsatz wurde auf die höchste Kategorie B4 hochgestuft
Drohnenaufnahme des Löscheinsatzes
„Brand aus“ konnte erst am Mittwoch zur Mittagszeit gegeben werden

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Der Einsatz von neun Ortsfeuerwehren hatte sich zuvor schwierig gestaltet, am Mittwochvormittag waren laut Bezirksfeuerwehrkommando noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten im Gang. Erst gegen Mittag konnten die Einsatzkräfte „Brand aus“ melden.

Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt

Der Brand der höchsten Kategorie B4 wurde mithilfe einer hunderte Meter langen Saugleitung, eines Hubsteigers, einer Drohne sowie unter schwerem Atemschutz bekämpft. Auch Druckbelüfter kamen zur Verwendung. 120 Helfer waren seitens der Feuerwehr aufgeboten. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude zu verhindern. Ein Helfer – ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten – wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Landesklinikum Amstetten gebracht.

red, noe.ORF.at/Agenturen

QELLE : ORF.AT

Vater und Tochter von winterlicher Rax gerettet

Ein Vater und seine 14-jährige Tochter sind am späten Dienstagabend von der Rax in Sicherheit gebracht worden. Das Duo konnte aufgrund der winterlichen Bedingungen nicht mehr von der Seehütte ins Tal gelangen.Online seit heute, 13.19 UhrTeilen

Da ein Hubschraubereinsatz wegen starken Windes abgebrochen werden musste, rückten Bergretter aus. Die beiden unterkühlten Personen wurden ins Tal begleitet, teilte die Ortsstelle Reichenau an der Rax (Bezirk Neunkirchen) am Mittwoch per Aussendung mit.

Fotostrecke mit 2 Bildern

Fotos des Einsatzes der Bergrettung
Ein Hubschraubereinsatz war aufgrund der Witterungsbedingungen nicht möglich, deshalb mussten die Bergretter ausrücken
Fotos des Einsatzes der Bergrettung
Bei frostigen Temperaturen wurden die beiden ins Tal gebracht

Bild 1von 2Weiter in der Fotostrecke

Die Ortsstelle war um 17.15 Uhr alarmiert worden. Ein Team fuhr mit einer Sondergondel zur Bergstation der Raxseilbahn. Der Mann und seine Tochter wurden gegen 20.00 Uhr im Notraum der Seehütte entdeckt. Nach der Erstversorgung wurden die beiden mit Schneeschuhen, zusätzlicher Kleidung und Stirnlampen ausgestattet, um den Rückweg zur Seilbahn zu bewältigen. Kurz vor 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

„Neuschnee, Eis, starker Wind und sehr niedrige Temperaturen erfordern umfassende Winterausrüstung“, betonte die Bergrettung Reichenau angesichts der aktuell herrschenden tiefwinterlichen Bedingungen auf der Rax.

red, noe.ORF.at/Agenturen

QELLE : ORF.AT

Busfahrer fehlen: „Beruf soll auf Mangelliste“

Der Beruf des Buslenkers soll auf die Mangelliste, um leichter außerhalb der EU rekrutieren zu können. Das fordern die Salzburger Linienbusunternehmen Albus/Dr. Richard und die Salzburg AG. Beide suchen nach wie vor händeringend nach Personal.29. März 2023, 9.31 UhrTeilen

2.000 Euro netto Einstiegsgehalt für 40 Stunden, Bezahlte Überstunden, Zuschuss fürs Handy, gratis Führerschein, Freifahrten und kein Buswaschen oder -tanken: Um Personal zu finden, machen Busunternehmen derzeit einige Angebote. Und trotzdem finden sich kaum Fahrer, sagt Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl und fordert, den Beruf auf die Mangelliste zu setzen. So könnten Busfahrer aus Nicht-EU-Staaten leichter zuwandern und eine Arbeitsgenehmigung bekommen.

Denn „gerade am Balkan unten gibt es noch einige Staaten, wo’s Möglichkeiten gibt, wo geringe Verdienstmöglichkeiten sind, die dann eventuell nach Salzburg kommen und hier als Buslenker arbeiten würden“, sagt Häckl. Denn bei Albus müssten Aufträge wegen fehlender Lenker teils abgewiesen werden.

Albus nachts
Neben dem Obus kämpft auch Albus/Dr. Richard mit Personalmangel

Bewerbungen beim Obus „gehen etwas zurück“

Den Busfahrer offiziell als Mangelberuf zu deklarieren, das unterstützt auch die Salzburg AG. Auch dort versucht man ja mit diversen Zuckerln Obusfahrer zu finden – aber vergeblich, sagt Gerlinde Hagler von der Salzburg AG, die für die Obusse zuständig ist: „Wir können keine Entspannung feststellen – trotz der gesetzten Maßnahmen gehen die Bewerbungen momentan etwas zurück.“

Der ausgedünnte Notfahrplan bei den Obussen in der Stadt Salzburg wird also die nächsten Monate auf alle Fälle bleiben. Wann sie wieder im Normaltakt fahren, sei nicht absehbar, so Hagler.

red, salzburg.ORF.at

QELLE : ORF,AT

Obusse: Sonderaufsichtsrat brachte „Klarheit“

Die Sonderaufsichtsratssitzung der Salzburg AG zum Prüfbericht des Kontrollamts der Stadt Salzburg, in dem in der Obus-Sparte ein jahrelanger Investitionsstau geortet wird, habe Klarheit gebracht. Das sagte Salzburgs Sozialstadträtin Anja Hagenauer (SPÖ), die auch im Aufsichtsrat der Salzburg AG sitzt, nach der Sitzung.Online seit heute, 14.23 UhrTeilen

Den Vorwurf des Chaos in der Buchhaltung konnten Vorstand und Wirtschaftsprüfer glaubhaft entkräften. Das sieht auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Salzburg AG, Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) so.

„Diese außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates war aus meiner Sicht wahltaktisch bestimmt – soll so sein und wir haben sie natürlich durchgeführt. Es wurden Zwischenberichte erstattet, aus denen sich ergibt, dass der Vorwurf der nicht ordnungsgemäßen Buchführung nicht haltbar ist. Es ist mir nicht verständlich, wie sowohl das Kontrollamt als auch der Rechnungshof zu dieser Meinung gekommen sind. Das müssen die Experten jetzt untereinander ausmachen“, sagte Haslauer nach der Sonderaufsichtsratssitzung.

Prüfbericht: 38 Prozent der Buchungen nicht zuordenbar

Der Landesrechnungshof ortete bereits im Dezember 2022 ein Buchhaltungschaos. Das Kontrollamt stellte fest, dass 38 Prozent der Buchungen nicht zuordenbar sind, der beauftragte Wirtschaftsprüfer KPMG hatte das bisher allerdings nie beanstandet. Laut Salzburg AG hätten Prüferinnen und Prüfer nicht alle Buchungszeilen gesehen, der Vorwurf sei laut Unternehmen dadurch entstanden.

Investitionsstau bei der Lokalbahn nicht diskutiert

Nicht diskutiert hat man dabei, wie von Aufsichtsrätin Martina Berthold von den Grünen ursprünglich gefordert, über den möglichen Investitionsstau bei der Lokalbahn. Denn diese sei im Eigentum des Landes, und das sollte Berthold als Landeshauptmann-Stellvertreterin wissen, argumentierte Aufsichtsrats-Vorsitzender Haslauer.

Die Sonderaufsichtsratssitzung war von den beiden Salzburg AG-Aufsichtsrätinnen Martina Berthold (Grüne) und Anja Hagenauer (SPÖ) beantragt worden, nachdem mittlerweile insgesamt zwei vernichtende Berichte für die Salzburg AG vorliegen. Der Landesrechnungshof ortete bereits im Dezember 2022 ein Buchhaltungschaos in der Verkehrssparte des Energieversorgers.

Kontrollamt ortete riesigen Investitionsstau beim O-Bus

Laut dem städtischen Kontrollamt gibt es dazu einen Investitionsstau bei der Obus-Sparte von rund 240 Millionen Euro, die in den kommenden zehn Jahren investiert werden müssten.

Der Vorstand der Salzburg AG hatte alle Vorwürfe zurückgewiesen und widersprach den dargelegten Kritikpunkten. Das Unternehmen rechnet mit einem Investitionsbedarf in Gebäude, Fahrzeuge und Infrastruktur von 88,5 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Die Zahlen betreffen nur den Obus in der Stadt Salzburg.

red, salzburg.ORF.at

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81-Jährige übergab falschem „Polizisten“ ihr Erspartes

Eine 81-jährige Burgenländerin ist Opfer eines „falschen Polizisten“ geworden. Der Mann hatte sie bereits Anfang März angerufen und ihr erklärt, dass sie auf einer Liste eines festgenommenen Verbrechers stehe und deshalb gefährdet sei.Online seit heute, 9.28 UhrTeilen

Auf Aufforderung löste die Frau ihre drei Sparbücher auf und legte eine mittlere fünfstellige Summe an Bargeld in zwei Tranchen auf ihr Fensterbrett, von wo es der Betrüger unentdeckt abholte, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Dass der Mann kein echter Polizist war, wurde der 81-Jährigen aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung erst klar, als sie ihrem Sohn von der Auflösung der Sparbücher erzählte. Daraufhin erstattete sie Anzeige.

red, burgenland.ORF.at/Agenturen

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Bewerbungsfrist für Lehrpersonal angelaufen

Im Burgenland ist die Bewerbungsfrist für neue Lehrerinnen und Lehrer angelaufen. Mehr als 30 Schulen in allen Bezirken des Landes suchen Personal.Online seit heute, 6.00 UhrTeilen

Das Angebot richtet sich an Junglehrerinnen und -lehrer, aber auch an alle, die bereits unterrichten und ins Burgenland wechseln wollen. Lehrkräfte für die Mittelschule und die Sonderschule sind besonders gefragt. Nach Fächern gesehen, gibt es einen verstärkten Bedarf für Deutsch, Englisch, Mathematik, Kroatisch, Physik und Chemie. Die Ausschreibungsfrist für Pflichtschulen läuft noch bis 16. April. Für höhere und mittlere Schulen kann man sich vom 25. April bis 5. Mai bewerben.

Winkler: „Gut aufgestellt“

Das Burgenland sei derzeit im Bildungsbereich personell im Vergleich zu den anderen Bundesländern gut aufgestellt, so Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ). Man wolle nun rechtzeitig Vorsorge treffen, damit das auch so bleibe. Die Gewerkschaft der Pflichtschullehrer sieht das anders und kritisiert, dass es nur auf dem Papier genügend Lehrerinnen und Lehrer gebe – mehr dazu in Kritik: Zu wenig Lehrer, zu hohe Belastung

Aktuell gibt es im Burgenland rund 2.500 Landeslehrerinnen und -lehrer sowie etwa 1.600 Bundeslehrerinnen und -lehrer. Sie unterrichten fast 34.000 Schülerinnen und Schüler an den 176 Volksschulen, 41 Mittelschulen, elf AHS, sieben allgemeinen Sonderschulen und 20 berufsbildenden mittleren und höheren Schulen des Landes.

red, burgenland.ORF.at

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25 Jahre Frauen beim Bundesheer

Am 1. April 1998 hat erstmals eine Gruppe Frauen ihren Dienst als Soldatinnen beim Bundesheer angetreten. 25 Jahre später hält sich das weibliche Interesse am Heer in Grenzen. Im Burgenland beträgt der Frauenanteil weniger als drei Prozent. Das Heer will diese Quote steigern.Online seit gestern, 20.00 UhrTeilen

Im Burgenland gibt es 28 Soldatinnen, sie marschieren Seite an Seite mit 948 männlichen Soldaten. Eine von diesen 28 Soldatinnen ist Kira Palkovits. Die 26-Jährige aus St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung)ist Wachtmeister und seit sechs Jahren beim Bundesheer beschäftigt. Klischees gäbe es sehr wohl.

Kira Palkovits, Soldatin beim Bundesheer
Wachtmeister Kira Palkovits

„Wenn ein Mann in eine Kompanie kommt, dann hat er einen gewissen Status und den kann er eventuell verlieren, wenn er sich blöd anstellt. Als Frau muss man sich schon beweisen und zeigen, dass man dazugehört. Das ist vielleicht manchmal anstrengend. Wenn man dann dabei ist, kann man sich sehr gut eingliedern“, sagt Kira Palkovits.

Verena Pitzl, Soldatin beim Bundesheer
Verena Pitzl ist bei der Militärmusik

Auch Verena Pitzl aus Apetlon (Bezirk Neusiedl am See) gibt beim Bundesheer den Ton an. Die 19-Jährige machte bei der Militärmusik Burgenland ihr Hobby zum Beruf. „Ich spiele Klarinette und seit ich bei der Militärmusik bin, geht viel weiter. Wir üben sehr viel – vormittags Gesamtproben, nachmittags Einzelstudium oder auch Ausrückungen wie Angelobungen oder Ehrungen und auch Sport“, schwärmt Verena Pitzl für ihren Beruf.

Sabine Bachmayer, Soldatin beim Bundesheer
Sabine Bachmayer ist Kommandantin der Kampfmittel-Spürhunde-Gruppe

Sport steht auch bei Sabine Bachmayer auf dem Dienstplan. Die Soldatin trainiert mit dem 2-jährigen Labrador „Forest“ im Militärhundezentrum Kaisersteinbruch. Sie ist Kommandantin der Kampfmittel-Spürhunde-Gruppe. „Wir suchen jeden zivilen und militärischen Sprengstoff, aber auch Waffen oder Munition und alles, was so quasi ein Attentäter zu Hause findet, woraus er eine Bombe basteln könnte“ so Sabine Bachmayer zu ihren Aufgabengebieten.

Burgenland heute, 4.4.2023Kira Palkovits, Verena Pitzl und Sabine Bachmayer im Porträt03:03

Frauenanteil soll größer werden

Kira Palkovits, Verena Pitzl und Sabine Bachmayer brennen für das Bundesheer. Sie sind drei von insgesamt 28 Frauen in Uniform im Burgenland. Man wolle mehr Frauen beim Heer, sagte der burgenländische Militärkommandant Gernot Gasser in „Burgenland heute“ am Dienstag. „Der gesamte Frauenanteil im Bundesheer beträgt 25 Prozent. Es geht aber darum, den Anteil an Soldatinnen zu heben. Das Bundesheer war durchaus erfolgreich in den letzten Jahren. Immerhin haben wir diesen Anteil um 60 Prozent heben können. Aber das ist richtig, da braucht man nichts beschönigen: Wir sind nicht dort, wo wir unser Langzeitziel gesetzt haben“, so Gasser.

Freiwilliger Grundwehrdienst

„Wir leben Gleichstellung – gleiche Ausbildung, gleiche Chancen, gleicher Gehalt. Wir gehen aktiv auf die Frauen zu. Wir machen Informationsveranstaltungen – die nächste beispielsweise am 27. 4., ‚Girls‘ Day’ in Eisenstadt – wir bieten aber auch den Frauen nunmehr einen weiteren Weg an, um sozusagen das Bundesheer kennenlernen zu können, nämlich den freiwilligen Grundwehrdienst für Frauen.“ Dafür müsse man medizinisch tauglich sein und rücke dann wie die männlichen Kameraden ein. Dann habe man die Möglichkeit, sich das Bundesheer sechs Monate genauer anzusehen und abzuwägen, ob man für das Heer sei oder nicht.

Viele Möglichkeiten

Es gäbe in allen Bereichen Bedarf an Frauen. Jede Berufsbranche, die es in der Privatwirtschaft gibt, gäbe es auch beim Bundesheer. „Das heißt, wir können allen Interessentinnen gemäß ihrer Persönlichkeit, gemäß ihren Talenten mit Sicherheit was Passendes anbieten“, so der Militärkommandant.

Burgenland heute, 4.4.2023Militärkommandant Gasser zu Frauen beim Heer04:03

red, burgenland.ORF.at

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Public Value: ORF-Stars informieren

Um den integrativen Charakter des öffentlich-rechtlichen Medienangebots zu unterstreichen, präsentieren prominente ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in kurzen Videos und Audio-Spots ausgewählte Fakten zum ORF und seinen Programmen.Online seit heute, 14.02 UhrTeilen

Mit einer neuen Public Value-Kampagne möchte der ORF dazu beitragen, die mitunter recht emotionale Debatte über seine Leistungen und seine künftige Finanzierung ein Stück weit zu versachlichen, indem Zahlen, Daten und Fakten präsentiert werden. Aus dem Burgenland nimmt „Burgenland heute“-Moderator Martin Ganster daran teil.https://der.orf.at/public-value/kampagne104.html

1,2 Millionen schauen täglich die Regionalsendungen

Die „Bundesland heute“-Sendungen des ORF gehören zu den erfolgreichsten des Senders und werden jeden Tag im Schnitt von rund 1,2 Millionen Menschen gesehen. Das entspricht einem Marktanteil von durchschnittlich 56 Prozent. Hinzu kommt das Programm der ORF Regionalradios. Rund zwei Millionen Menschen hören jeden Tag ein Regionalprogramm des ORF.

Fernsehstudio
Burgenland heute-Studio

Fast 44.700 Onlinestorys aus den Bundesländern

Besonders umfangreich sind auch die Onlineangebote des ORF. Im Jahr 2021 haben alleine die ORF Landesstudios fast 44.700 Onlinestorys produziert. Die regionalen Internetangebote des ORF, dazu gehört auch burgenland.ORF.at, werden jeden Monat insgesamt im Schnitt rund 35,6 Millionen Mal besucht.

Radio Burgenland regionale Nummer eins

Radio Burgenland ist laut aktuellem Radiotest sowohl in der Gesamtbevölkerung als auch in der für Radio Burgenland besonders wichtigen Zielgruppe, der über 35-Jährigen, die unangefochtene regionale Nummer eins im Burgenland – mehr dazu in Radio Burgenland weiter regionale Nummer eins.

In der wichtigsten Zielgruppe, der Personen, die 35 Jahre und älter sind, ist der Marktanteil mit 37 Prozent mehr als doppelt so groß wie der Marktanteil aller im Burgenland empfangbaren privaten Mitbewerber zusammen – dieser liegt bei 18 Prozent. Die Tagesreichweite von Radio Burgenland beträgt in dieser Zielgruppe 35,8 Prozent.

red, burgenland.ORF.at

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Minusgrade setzen Obstbäumen zu

Das derzeitige Aprilwetter macht den Obstbauern im Burgenland zu schaffen. Die nächtlichen Minusgrade setzen den blühenden Bäumen zu, bestätigt der Präsident des Burgenländischen Obstbauverbandes, Johann Plemenschits.Online seit heute, 12.22 Uhr (Update: 12.43 Uhr)Teilen

Die Obstbauern seien in Sorge, dass bereits Schäden passiert sein könnten und die kommenden Nächte sollen laut Wetterprognose auch kalt werden. „Die Obstbauern leben momentan im Ungewissen“, so Plemenschits im Interview mit ORF Burgenland-Reporter Thomas Prunner.

Obstgarten
Die burgenländischen Obstbauern befürchten weitere Frostnächte, die zu Schäden führen können

Frostschutzberegnung: Obstbauern schützen die empfindlichen Blüten vor Frostschäden, indem sie Beregnungsanlagen einsetzen, die einen feinen Sprühnebel auf dem Baum verteilen. Gefriert das Wasser auf den Blüten, wird sogenannte Kristallisationswärme freigesetzt.

Wind verhindert Maßnahmen

Der starke Wind verhindert außerdem eine Frostschutzberegnung. Auch andere Maßnahmen seien aufgrund des starken Windes nicht möglich. „Damit ist man der Natur hilflos ausgeliefert und wir müssen der Dinge harren, wie sie kommen. Mit dem Ergebnis, dass durchaus schwere Schäden sein können“, so Plemenschits.

Versicherung kann Schaden nicht decken

Die meisten Obstbauern seien zwar versichert, aber die Versicherung kann nicht den vollständigen Schaden abdecken, bestätigt der Obmann. „Eine Versicherung kann nur Ersatz für Produktionskosten sein. Aber niemals ein Ausfallersatz für volle Erträge, das ist unmöglich.“Datenschutz-Einstellungen öffnen:Soziale Netzwerke vollständig anzeigen

🥶Das hat Marillen, Kirschen und Co. nicht gefallen. Und die kommende Nacht wird genauso frostig wie diese. #Spätfrost pic.twitter.com/NbLB1bHRL3— Daniel Schrott (@DanielSchrott) 5. April 2023

„Obst muss teurer werden“

Insgesamt seien der Aufwand in der Obstproduktion und das Risiko enorm, sagt Plemenschits. Er plädiert daher dafür, dass Obst teurer werden muss: „Der Produktpreis muss dieses Risiko am Ende auch bezahlen, sodass ich im Abstand von fünf Jahren für schlechte Jahre einen Ersatz bekomme. Ansonsten ist wirtschaftlich ein Fortbestehen schwierig oder unmöglich.“

red, burgenland.ORF.at

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