Einspruch gegen E-Scooter-Vergabeverfahren

Das Vergabeverfahren für E-Scooter-Anbieter in Wien ist an sich abgeschlossen. Künftig wird es statt fünf, nur noch vier Anbieter geben, wie in der Ausschreibung vorgesehen. Allerdings gibt es einen Einspruch gegen das Verfahren.Online seit heute, 12.00 Uhr (Update: 14.20 Uhr)Teilen

Durchgesetzt haben sich im Vergabeverfahren die bereits bestehenden Anbieter Link, Lime und Bird. Neu dazu gekommen ist der schwedische Anbieter Voi. Dieser will vor allem mit strengeren Regeln, was die Nutzung sowie das Abstellen der E-Scooter betrifft, punkten. So sollen die Voi-Roller künftig nur in dafür vorgesehenen, markierten Zonen abgestellt werden können. Das korrekte Abstellen muss mittels Foto in einer eigenen App dokumentiert werden. Falschparkende können so in Echtzeit festgestellt und bestraft werden, heißt es seitens des Unternehmens.

Gegen das Vergabeverfahren gibt es allerdings einen Einspruch: Ein unterlegener Anbieter hat von diesem Recht Gebrauch gemacht. Es kommt jetzt zu einem sogenannten Nachprüfungsverfahren vor Gericht. Die Stadt Wien geht davon aus, dass sich die Entscheidung für die Vergabe der Konzessionen aufgrund des Einspruchs um mindestens drei Monate verzögern wird.

Nur mehr 500 Roller in der Innenstadt

Für die Stadt ist dennoch klar, dass diese Zeit nicht tatenlos verstreichen soll. Nächste Woche wird eine Übergangsregelung mit strengen Vorgaben für die aktuellen Anbieter präsentiert. Dem Vernehmen nach soll sich etwa an der Fahrzeuganzahl einiges ändern: In der Inneren-Stadt sollen künftig maximal 500 E-Scooter unterwegs sein. In den Bezirken zwei bis neun sowie im 20. Bezirk soll die Anzahl auf 1.500 Scooter begrenzt werden.

Außerdem sollen in Wien sogenannte Slow-Zones eingerichtet werden. Dort drosseln die Roller automatisch auf Schrittgeschwindigkeit. Denkbar wäre das etwa in Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen oder an öffentlichen Plätzen.

red, wien.ORF.at/Agenturen

QELLE : ORF.AT

Zoo Schönbrunn warnt vor Fake-Gewinnspiel

Der Tiergarten Schönbrunn hat am Dienstag vor einem Fake-Gewinnspiel gewarnt. Auf Facebook mache gerade ein gefälschtes Gewinnspiel die Runde, durch das Betrüger an Userdaten, insbesondere vertrauliche Bankdaten, gelangen möchten.Online seit heute, 12.16 UhrTeilen

„Die Seite ‚ZooPark Wien‘ ist eine Fake-Seite und hat mit dem Tiergarten Schönbrunn nichts zu tun“, betonte der Tiergarten in einer Aussendung. In betrügerischer Absicht wurden für die Fake-Seite demnach Inhalte von der offiziellen Facebook-Seite des Tiergarten Schönbrunn rechtswidrig kopiert: vom Logo bis zu Fotos.

Die Seite wirbt mit einem Geburtstagspreisausschreiben und fordert vermeintliche Gewinnerinnen und Gewinner auf, ihre Bankdaten oder sonstige persönliche Daten bekannt zu geben. „Der Tiergarten Schönbrunn distanziert sich und warnt eindringlich vor der Betrugsmasche“, hieß es.ORF Sound 25.4.2023, 15.13 Uhr

Fake-Gewinnspiel Tiergarten Schönbrunn

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Rechtliche Schritte gegen Betrüger

„Natürlich hat der Tiergarten rasch reagiert und bereits über all seine Kanäle, von den sozialen Medien bis zur Website, über die Betrugsmasche informiert. Der Tiergarten wird gegen den Fake-Account auch rechtliche Schritte ergreifen. Wer bereits Bankdaten bekannt gegeben hat, sollte umgehend seine Bank bzw. sein Kreditkarteninstitut kontaktieren“, schrieb der Zoo.

red, wien.ORF.at/Agenturen

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ÖVP für Reform der Notkompetenz in Wien

Die Wiener ÖVP will im Zuge der Causa Wien-Energie eine Reform der Notkompetenzen des Bürgermeisters. Sie plant dazu einen dringlichen Antrag im Wiener Landtag. Die NEOS verweisen auf Verhandlungen zum Transparenzpaket.Online seit heute, 14.44 UhrTeilen

Eine der Folgen der Causa Wien Energie müsse sein, dass die Notkompetenzrechte des Bürgermeisters und des Stadtsenats verschärft werden, forderten Gemeinderat Markus Wölbitsch (ÖVP) und Stadtrat Karl Mahrer (ÖVP) in einem Mediengespräch im Rathaus. Die Oppositionspolitiker kritisierten, dass der Finanzbedarf der Wien Energie in Form eines Finanzrahmens über 700 Mio. Euro im vergangenen Sommer über die Notkompetenz des Bürgermeisters Michael Ludwig (SPÖ) gedeckt wurde.

Man wolle die „Spielräume des Notkompetenzrechts enger definieren“ und dazu die Verfassung der Bundeshauptstadt novellieren, sagte Wölbitsch. Er und Mahrer kündigten dazu für die Sitzung des Wiener Landtages am 26. April einen dringlichen Antrag an. Denn Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) habe „die Notkompetenz am 15. Juli 2022 zu Unrecht gezogen“, sagte Wölbitsch.

Information innerhalb von 24 Stunden

Die ÖVP schlägt vor, dass die zuständigen Gemeindeorgane künftig innerhalb von 24 Stunden über eine Notverfügung des Bürgermeisters oder des Stadtsenates informiert werden müssen. Darüber hinaus fordert die Oppositionspartei weitere Beschränkungen und Informationspflichten.

NEOS verweisen auf laufende Verhandlungen

„Im Rahmen der Ausarbeitung des vereinbarten Transparenzpaketes mit der SPÖ wird schon längst über die Notkompetenz und Themen darüber hinaus verhandelt“, teilte NEOS-Wien-Gemeinderat und NEOS-Fraktionsführer Stefan Gara in einer Aussendung mit.

Das Transparenzpaket beinhalte neben der Notkompetenz weitere Kontroll- und Transparenzmechanismen, wie die Weiterentwicklung des Wiener Public Corporate Governance Kodex. Die Rolle der Stadt als Eigentümerin soll zudem klarer gefasst werden, ergänzte Gara.

red, wien.ORF.at/Agenturen

QELLE : ORF.AT

Neue Rekorde beim 40. Vienna City Marathon

Knapp 35.000 Menschen sind heute beim 40. Vienna City Marathon (VCM) auf den Beinen gewesen. Der Kenianer Samwel Mailu gewann mit einem neuen Streckenrekord von 2:05:10 Stunden. Julia Mayer sorgte für einen neuen österreichischen Rekord bei den Frauen.23. April 2023, 6.00 Uhr (Update: 23. April 2023, 14.40 Uhr)Teilen

Mailu drückte die neun Jahre alte bisherige Bestmarke des Äthiopiers Getu Feleke (2:05:41) klar, der 30-Jährige gewann aus einer Spitzengruppe mehrerer Kenianer. Mailu lief seinen erst zweiten Marathon. Ende Oktober 2022 in Frankfurt war er als „Pacemaker“ gestartet und dann in 2:07:19 Std. zu einer ausgezeichneten Debüt-Zeit gelaufen.

Julia Mayer ist schnellste Österreicherin

Für den Österreicher Andreas Vojta lief das Rennen unterdessen nicht nach Wunsch. Der 33-jährige Wiener kam mit 14:19 Minuten Rückstand als 14. ins Ziel. Bei den Frauen lief Julia Mayer zum Staatsmeistertitel und österreichischen Rekord, in 2:30:42 Std. verbesserte sie den bisherigen um eine Sekunde. Die 30-Jährige kam 6:30 Minuten hinter der Siegerin Magdalyne Masai aus Kenia ins Ziel (2:24:12).

Fotostrecke mit 23 Bildern

Julia Mayer am Boden im Ziel
Die schnellste Österreicherin Julia Mayer nach dem Zieleinlauf
Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Sieger Samwel Mailu (KEN) und Vizekanzler Werner Kogler (GrŸne) im Ziel
Sieger Samwel Mailu (KEN)

FotostreckeSPORTVCM endet mit zwei Rekorden

Start war um 9.00 Uhr vor der Reichsbrücke, das Ziel lag am Ring zwischen Rathausplatz und Burgtheater. Rund 9.186 Personen nahmen die gesamte Marathonstrecke von 42,195 km in Angriff. Auch der Halb- und der Staffelmarathon fanden zur gleichen Zeit statt.

Wien heute, 23.4.2023Alles rund um den Vienna City Marathon02:33

Samariterbund: 276 Einsätze

Läuferinnen und Läufer konnten sich an zwölf Stationen entlang der Strecke verpflegen. Es gab Bananen, Äpfel, Orangen, Wasser und isotonische Getränke. 20 Kilometer Absperrgitter sicherten Teilnehmende und Zuschauer, 80 Pagodenzelte und Zelthallen sorgten auf dem Rathausplatz für Partystimmung. 17 Lkw-Züge brachten Garderobe, Verkehrszeichen, Gitter, Äpfel und Getränke und transportierten die Garderobenbeutel der Teilnehmenden vom Start ins Ziel.

Der Samariterbund war mit rund 250 Sanitäterinnen und Sanitätern, acht Notärztinnen und -ärzten sowie rund 30 Mitarbeitern zur Einsatzunterstützung zur Stelle. Das Team zählte 276 Fälle, davon mussten 49 Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. medizinische Versorgung. „Bei den meisten Interventionen handelte es sich um Fälle von Dehydrierungen, Krämpfe und Kreislaufprobleme“, resümmierte Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbund Wiens.

Karte zeigt Streckenverlauf des VCM

Laufkleidung wird eingesammelt

Auch für die MA 48 war der Marathon wieder eine Herausforderung. Ziel ist es, die Marathon-Route so rasch wie möglich wieder gereinigt zu öffnen. Die Großreinigung erfolgte direkt nach dem Schlussfahrzeug. Die Streckenreinigung sollte gegen 16.00 Uhr beendet sein, unmittelbar danach von 18.00 bis 20.00 Uhr der Rathausplatz. Insgesamt rechnet man mit rund 36 Tonnen Müll und Altstoffen, die recycelt bzw. entsorgt werden.

Aufgesammelt werden auch die Kleidungsstücke der Sportler, mit denen sie sich während der Wartezeit im Startbereich warmhalten, die sie dann aber nach dem Start zurücklassen. Diese Textilien werden von der Straßenreinigung getrennt erfasst und nach Möglichkeit über den 48er-Tandler verwertet. Wetterabhängig werden so laut MA 48 bis zu zehn Kubikmeter an Kleidungsstücken unterschiedlichster Qualität gesammelt.

Läufer und Läuferinnen auf der Reichsbrücke
Das milde Wetter schaffte gute Voraussetzungen für die Marathonläufer und -läuferinnen

Weitläufige Sperren

Entlang der Laufroute kam es immer wieder zu Sperren. Die Ringstraße war ab den Morgenstunden gesperrt, die Sperren werden Schritt für Schritt aufgehoben. Der 6. und 15. Bezirk waren während des Laufs nur sehr eingeschränkt über Schleusen erreichbar. Die Sperren dauerten bis zum frühen Nachmittag.

Zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien waren von den abschnittsweisen Sperren entlang der Marathonstrecke betroffen. Informationen dazu liefern die Wiener Linien auf ihrer Website und in der WienMobil-App.

Klima-Aktivisten wollten sich ankleben

Aktivisten der „Letzten Generation“ haben den Marathon dafür genützt, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Beim Start auf der Wagramer Straße versuchten vier Personen, sich zwischen den Startblöcken 1 und 2 auf die Straße zu kleben. Zwei wurden jedoch schon am Weg von der Polizei erkannt und abgefangen, die beiden anderen am Ankleben gehindert, berichtete Florian Wagner, Sprecher der „Letzten Generation“.

Man habe sich entschieden, beim Start aktiv zu werden, bevor sich die Läufer in Bewegung setzen, da es sonst für alle Beteiligten zu gefährlich wäre. Leider wären die Gesichter vieler Aktivisten der Polizei bereits bekannt, weshalb der Protest nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, bedauerte Wagner.

red, wien.ORF.at

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StA: Ermittlungen gegen Seiwald eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck (StA) hat die Ermittlungen gegen den ÖVP-Landtagsabgeordneten Peter Seiwald eingestellt. Eine anonyme Anzeige hatte ihm Untreue im Wahlkampf vorgeworfen. Der Verdacht konnte nicht erhärtet werden, hieß es am Dienstag von der StA.steiermark.ORF.atKultur25.4. 16.36Uhr

Recreation bietet Vivaldi bis Mussorgski

„Frisch, ganz vital“ wurde die Saison 2023/24 des Grazer Orchesters Recreation am Dienstag angekündigt: Sie verspricht Werke von Vivaldi bis Mussorgski; Chefdirigentin Mei-Ann Chen wird neben „Bilder einer Ausstellung“ auch Smetana und Dvorak dirigieren.burgenland.ORF.atSport25.4. 16.35Uhr

Julia Sommer setzt auf Training in Kroatien

Burgenlands beste Judo-Kämpferin Julia Sommer will international neu durchstarten. Die Rudersdorferin trainiert künftig vermehrt in Kroatien und will so bei internationalen Bewerben bessere Ergebnisse erzielen.salzburg.ORF.atChronik25.4. 16.33Uhr

Einbrüche in Bauernhofläden geklärt

Im Flachgau haben Polizisten nun eine Serie von Einbrüchen und Diebstählen geklärt. Objekte der Begierde von Kriminellen waren Bauernhofläden in Seekirchen und Neumarkt am Wallersee.noe.ORF.atChronik25.4. 16.24Uhr

Bluttat in Pielach: Schütze hatte Waffe von Nachbarn

Nach der Bluttat in Pielach bei Melk steht nun fest, woher der mutmaßliche Schütze die Waffe hatte. Er dürfte sie von einem Mann aus dem selben Ort erhalten haben, der nun Suizid begangen hat und in dessen Haus weitere Waffen entdeckt wurden.noe.ORF.atChronik25.4. 16.04Uhr

Nach Unfall: Rufe nach Mitteltrennwand auf S4

Nach dem Unfall mit zwei Toten auf der Mattersburger Schnellstraße (S4) bei Katzelsdorf (Bezirk Wr. Neustadt) sind Rufe nach einer Mitteltrennwand laut geworden. Ein entsprechendes Projekt ist laut „Kurier“ seit 2019 verfahrensanhängig.salzburg.ORF.atPolitik25.4. 15.30Uhr

Neue Regierung: ÖVP sondierte mit FPÖ

Im Chiemseehof haben Dienstagvormittag die Sondierungsgespräche für die Bildung einer neuen Landesregierung begonnen. ÖVP-Chef Wilfried Haslauer will diese Woche mit allen in den Landtag gewählten Parteien die Gespräche führen. Die erste Runde eröffneten Dienstag die Freiheitlichen.steiermark.ORF.atChronik25.4. 15.13Uhr

Nach Femizid: Täter aus Koma geweckt

Nach dem Femizid am Samstag in Graz, bei dem in weiterer Folge auch ein 31-jähriger Grazer getötet worden ist, ist der mutmaßliche Täter nun aus dem künstlichen Koma aufgeweckt worden. Wann er einvernommen werden kann, steht noch nicht fest.vorarlberg.ORF.atBregenzer Festspiele25.4. 15.12Uhr

Frühjahrsputz und 6.659 neue Sitze für die Seebühne

Am Dienstag wurden die ersten neuen Tribünenstühle an der Seebühne der Bregenzer Festspiele montiert. Gleichzeitig wird das Bühnenbild aufgefrischt nach der Winterpause. Wenn die Bauarbeiten im Frühsommer beendet sein werden, ist der ebenfalls neu gestaltete Uferweg wieder öffentlich zugänglich.wien.ORF.atVERKEHR25.4. 15.10Uhr

Argentinierstraße wird zur Fahrradstraße

Die Wiener Argentinierstraße wird zur Fahrradstraße. Die Umsetzung beginnt im Herbst. Neben der Verkehrsberuhigung wird es auch 60 neue Bäume geben. Die Pläne folgen niederländischen Vorbildern.tirol.ORF.atPolitik25.4. 15.06Uhr

Budget: Land tritt auf Schuldenbremse

Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) will nach den Krisenjahren mit hohen Ausgaben auf mehr Budgetdisziplin setzen. Künftig soll es eine Schuldenbremse bzw. einen „dynamischen Budgetrahmen“ geben. Die Schulden des Landes sollen demnach 25 Prozent der laufenden Jahreseinnahmen nicht übersteigen.ooe.ORF.atChronik25.4. 15.05Uhr

Sieben Jahre Haft für „Home Invasion“

In Linz ist am Dienstag ein 30-jähriger Mann zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Er war im Dezember an einer sogenannten Home Invasion beteiligt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.kaernten.ORF.atGericht25.4. 14.57Uhr

Prozess nach Sex im Zug

Zu einem ungewöhnlichen Prozess kommt es am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt. Ein Paar muss sich wegen sexueller Belästigung verantworten, weil es in einem Zug Geschlechtsverkehr hatte. Mit dem Verhalten habe das Paar das Ärgernis anderer Fahrgäste erregt.ooe.ORF.atVerkehr25.4. 14.52Uhr

Neue E-Scooter-Regeln in Linz

Die E-Scooter auf den Straßen in und um Linz werden immer mehr – und auch die Probleme mit diesen wachsen. Schon bald sollen daher neue Regeln für E-Scooter-Betreiber gelten.steiermark.ORF.atChronik25.4. 14.47Uhr

Männer jagten illegal Fasane

Eine illegale Fasanenjagd ist am Montag in Bad Waltersdorf (Hartberg-Fürstenfeld) angezeigt worden. Die Polizei nahm zwei rumänische Staatsbürger fest und stellte Gewehre und Munition sicher.wien.ORF.atPOLITIK25.4. 14.44Uhr

ÖVP für Reform der Notkompetenz in Wien

Die Wiener ÖVP will im Zuge der Causa Wien-Energie eine Reform der Notkompetenzen des Bürgermeisters. Sie plant dazu einen dringlichen Antrag im Wiener Landtag. Die NEOS verweisen auf Verhandlungen zum Transparenzpaket.noe.ORF.atPolitik25.4. 14.40Uhr

Bereits 170.000 Anträge auf Heizkostenzuschuss

Der neue Heizkostenzuschuss des Landes dürfte gut angenommen werden. Laut einer ersten Bilanz haben bereits ein Drittel der anspruchsberechtigten Haushalte darum angesucht – das sind mehr als 170.000 Haushalte.burgenland.ORF.atChronik25.4. 14.39Uhr

Lenkerin starb bei Kollision mit Lkw

Auf der B50 zwischen Jois und Winden (Bezirk Neusiedl am See) ist am Dienstag gegen Mittag ein tödlicher Verkehrsunfall passiert: Eine Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Neusiedl am See starb bei einer Kollision mit einem Lkw mit ungarischen Kennzeichen.salzburg.ORF.atKultur25.4. 14.20Uhr

Gedenken: 85 Jahre NS-Bücherverbrennung

In Erinnerung an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten auf dem Residenzplatz im Jahr 1938 – vor 85 Jahren – organisiert die Salzburger Initiative „Freies Wort“ heuer 13 Veranstaltungen zum Thema Widerstand. Das Programm wurde Dienstag präsentiert.salzburg.ORF.atPolitik25.4. 13.28Uhr

Viele ÖVP-Bürgermeister für schwarz-blaue Koalition

Die Regierungsbildung wird für Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) parteiintern eine Gratwanderung. Viele ÖVP-Bürgermeister sprechen – vor allem in Innergebirg – von einem klaren Wählerwillen für eine schwarz-blaue Koalition. Einige sind auch für eine Koalition der ÖVP mit der SPÖ.burgenland.ORF.atNatur & Umwelt25.4. 13.27Uhr

Vögel freuen sich über gefüllte Lacken

Das „Birdwatching“ im Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel hat sich inzwischen zu einem wichtigen Tourismusfaktor entwickelt. Interessierte können die vielfältige Vogelwelt bei den Lacken, die nach den Regenfällen einigermaßen gefüllt sind, entdecken.steiermark.ORF.atMedien25.4. 13.22Uhr

Landesabgabe hat nichts mit ORF zu tun

Am Dienstag wird im Landtag über die steirische Landesrundfunkabgabe debattiert – die FPÖ, die von einer „Strafsteuer“ spricht, fordert, dass die Steiermark darauf verzichten soll. Die Abgabe wird oft auch als „ORF-Steuer“ bezeichnet, dabei hat sie mit dem ORF nichts zu tun.ooe.ORF.atWissenschaft25.4. 13.14Uhr

Kein Geld für „besseres ChatGPT“ aus Linz

In Österreich fehlt eine vernünftige KI-Strategie, die Politik vernachlässigt die Forschung und andere Länder ziehen davon. So die Kritik von JKU-Forscher und KI-Pionier Sepp Hochreiter, der sagt: „Ich sitze hier in Linz auf etwas Genialem, habe aber nicht das Geld, es zu machen.“kaernten.ORF.atWirtschaft25.4. 12.55Uhr

Mahle-Konzern: Verluste trotz Wachstums

Der Automobilzulieferer Mahle mit Konzernsitz in Deutschland hat im Jahr 2022 trotz eines Umsatzwachstums einen deutlich höheren Verlust als im Jahr 2021 gemacht. Der Konzern sei aber sehr gut aufgestellt, hieß es. Der Kärntner Standort mit seinem rund 1.500 Mitarbeitern habe aber positiv bilanziert. Die Arbeitsplätze seien abgesichert.ooe.ORF.atWirtschaft25.4. 12.40Uhr

Iris Schmidt wird neue Leiterin des AMS OÖ

Ab 1. Mai ist Iris Schmidt die neue Chefin des Arbeitsmarktservice Oberösterreich. Sie folgt damit Gerhard Straßer. Eine der Herausforderungen für die 49-Jährige ist, den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen.kaernten.ORF.atPolitik25.4. 12.35Uhr

Kaiser: Keine Änderung von Landeshymne

Die Landesregierung ist am Dienstag zu ihrer ersten regulären Sitzung in der neuen Legislaturperiode zusammen gekommen. Diskutiert wurde einmal mehr über die Zukunft des Flughafens und über die neu aufgeflammte Kritik an der Kärntner Landeshymne. Eine Änderung werde es nicht geben, so Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ).salzburg.ORF.atChronik25.4. 12.35Uhr

Frau beim Wandern tödlich verunglückt

Eine 45-jährige Halleinerin ist auf dem Großen Barmstein (Tennengau) abgestürzt. Für die Bergwanderin kam jede Hilfe zu spät. Laut Polizei dürfte sie schon am Sonntag verunglückt sein. Der Große Barmstein steht genau auf der Grenze von Salzburg und Bayern.ooe.ORF.atChronik25.4. 12.30Uhr

Profidieb baute GPS-Terminals aus Traktoren aus

Fahnder des Landeskriminalamtes haben einen Profidieb überführt. Der Pole hatte moderne GPS-Technik aus Traktoren gestohlen. Betroffen sind Händler in Oberösterreich, Niederösterreich und in Kärnten. Der Schaden beläuft sich auf fast 800.000 Euro.salzburg.ORF.atWirtschaft25.4. 12.30Uhr

Otto, Quelle, Universal mit Umsatz-Minus

Nach dem Boom im Online-Handel während der CoV-Lockdowns haben Krieg, Inflation und Energiekrise bei der Versandhandelsgruppe Unito (Otto, Quelle, Universal usw.) den Umsatz schrumpfen lassen. Der Konzern mit Sitz in Salzburg und Graz verzeichnet ein Minus von acht Prozent.tirol.ORF.atPolitik25.4. 12.28Uhr

Sechs Monate Regierung – Bilanz von Mattle

Seit 25. Oktober 2022 ist die schwarz-rote Tiroler Landesregierung im Amt. Sechs Monate hatten die acht Landesrätinnen und Landesräte Zeit, um Wahlkampfthemen umzusetzen. LH Anton Mattle (ÖVP) kritisiert die Erwartungshaltung an die Landesregierung, schnell Lösungen vorzuweisen.ooe.ORF.atChronik25.4. 12.27Uhr

„Falsche“ Polizisten nahmen Frau 200.000 Euro ab

Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben. Erst am Montag wurde eine Pensionistin aus dem Bezirk Freistadt von „falschen“ Polizisten um 200.000 Euro in Goldbarren betrogen.burgenland.ORF.atPolitik25.4. 12.24Uhr

Land stellt persönliche und Schulassistenten an

Das Land Burgenland bietet in Zukunft auch persönlichen Assistenten für Menschen mit Behinderungen und Schulassistenten eine Anstellung an. Bei den Sozialen Diensten Burgenland (SDB) erhalten sie den Mindestlohn des Landes in Höhe von 2.000 Euro netto.burgenland.ORF.atVerkehr25.4. 12.21Uhr

S4: Ruf nach Mittelleitschiene wird lauter

Am Montag ist es auf der Mattersburger Schnellstraße (S4) zu einem weiteren tragischen Verkehrsunfall gekommen: Eine Mutter und ihre Tochter starben. Da heuer bereits drei Personen auf diesem Streckenabschnitt tödlich verunglückten, werden die Rufe nach einer Mittelleitschiene wieder lauter.kaernten.ORF.atChronik25.4. 12.21Uhr

Nazi-Schrein: Soldat des Dienstes enthoben

Weil er NS-Propagandamaterial in seinem Haus zur Schau gestellt haben soll, ist ein Kärntner Bundesheersoldat des Dienstes enthoben worden. Er soll auch Kriegsmaterial besessen haben.salzburg.ORF.atGericht25.4. 12.20Uhr

Freispruch für mutmaßlichen „IS-Kämpfer“

Jener 46-Jähriger, der in Salzburg vor Gericht, weil er Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewesen sein soll, wurde am Dienstag freigesprochen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe konnten im Prozess nicht eindeutig bestätigt werden.wien.ORF.atCHRONIK25.4. 12.16Uhr

Zoo Schönbrunn warnt vor Fake-Gewinnspiel

Der Tiergarten Schönbrunn hat am Dienstag vor einem Fake-Gewinnspiel gewarnt. Auf Facebook mache gerade ein gefälschtes Gewinnspiel die Runde, durch das Betrüger an Userdaten, insbesondere vertrauliche Bankdaten, gelangen möchten.steiermark.ORF.atGericht25.4. 12.07Uhr

VW-Prozess in Leoben: Betroffene am Wort

Seit im Jahr 2015 in den USA der VW-Abgas-Skandal aufgeflogen ist, warten auch in Österreich tausende Betroffene auf Entschädigungen. Beim Zivilprozess in Leoben kommen am Dienstag nun erstmals Geschädigte zu Wort.tirol.ORF.atVerkehr25.4. 12.03Uhr

A13: Luegbrücke über Wochen nur einspurig

Die ASFINAG startet am Donnerstag auf der Brennerautobahn (A13) mit Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke. Grund sind dringend notwendige Arbeiten an den Brückenlagern. Die A13 ist in diesem Bereich unter der Woche bis Mitte Mai nur einspurig befahrbar.wien.ORF.atVerkehr25.4. 12.00Uhr

Einspruch gegen E-Scooter-Vergabeverfahren

Das Vergabeverfahren für E-Scooter-Anbieter in Wien ist an sich abgeschlossen. Künftig wird es statt fünf, nur noch vier Anbieter geben, wie in der Ausschreibung vorgesehen. Allerdings gibt es einen Einspruch gegen das Verfahren.vorarlberg.ORF.atGeschichte25.4. 11.56Uhr

Fälscher der Hitler-Tagebücher versteckte sich in Dornbirn

Vor 40 Jahren – am 25. April 1983 – präsentierte das deutsche Magazin „Stern“ eine Weltsensation: die Hitler-Tagebücher. Kurz darauf stellten sie sich als Fälschung heraus. Vor seiner Festnahme flüchtete Fälscher Konrad Kujau vor der Polizei. Und zwar nach Dornbirn.salzburg.ORF.atSport25.4. 11.45Uhr

Matt McIlvane verlässt EC Red Bull Salzburg

Der Trainer des EC Red Bulls Salzburg, Matt McIlvane, wird seine Tätigkeit mit dieser Saison beenden und kehrt in die USA zurück. Auch Stürmer Ty Loney wird die Salzburger nach zwei Jahren wieder verlassen. Das wurde am Dienstag bekannt.burgenland.ORF.atChronik25.4. 11.43Uhr

Polizei warnt vor Identitätsdiebstahl im Netz

Die Betrügereien im Internet nehmen immer mehr zu. Nun versuchen es die Kriminellen mit einer neuen Masche und versuchen Identitäten zu stehlen, warnt die Polizei.noe.ORF.atChronik25.4. 11.41Uhr

20-Jähriger legte viermal Feuer

In Wölbling (Bezirk St. Pölten) soll ein 20-Jähriger seit Mai des Vorjahres insgesamt viermal gezündelt haben, etwa bei einer Mülltonne oder in einem Weinkeller. Der junge Mann ist geständig, er wurde festgenommen.wien.ORF.atKULTUR25.4. 11.38Uhr

Die Gegenwart der NS-Vergangenheit

Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) eröffnet diese Woche einen neuen Ausstellungsbereich: Er widmet sich der Gegenwart der NS-Vergangenheit und arbeitet vier unterschiedliche, teils unbequeme Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte auf.kaernten.ORF.atChronik25.4. 11.29Uhr

Einbruchsdiebstähle geklärt

Der Polizei in Paternion ist es gelungen, zwei Einbruchsdiebstähle in Autos zu klären. Ein 28 Jahre alter Mann aus Spittal an der Drau konnte ausgeforscht und festgenommen werden.steiermark.ORF.atChronik25.4. 11.27Uhr

Rund 150 Schließfächer bei Bankeinbruch geleert

Bei einem Einbruch in eine Bankfiliale in Knittelfeld sind in der Nacht auf Montag etwa 150 Schließfächer aufgebrochen und geleert worden.ooe.ORF.atWissenschaft25.4. 11.21Uhr

Lebenslange Haft heißt rund 21 Jahre hinter Gittern

Wie lang ist lebenslang? Dazu haben zwei Forscher der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) in einer Studie herausgefunden, dass durchschnittlich 21 Jahre lang im Gefängnis sitzt, wer in Österreich eine lebenslange Haftstrafe verbüßen muss.wien.ORF.atSoziales25.4. 11.09Uhr

47.000 Anrufe bei der Telefonseelsorge im Jahr

Die Wiener Telefonseelsorge zieht Bilanz: In Wien gibt es im Jahr derzeit mehr als 47.000 Beratungsgespräche. Die Coronavirus-Pandemie habe die Art der Anrufe jedenfalls stark verändert, heißt es.vorarlberg.ORF.atPolitik25.4. 11.06Uhr

Sendeanlage auf Kummenberg wird gebaut

Auf dem Gipfel des Kummenbergs soll eine Sendeanlage für die Blaulichtorganisationen errichtet werden. Die Koblacher Gemeindevertretung hat am Montagabend dem Projekt zugestimmt. Der Baubeginn könnte bereits im kommenden Winter erfolgen.wien.ORF.atGESUNDHEIT25.4. 11.00Uhr

Neun Kindergesundheitszentren für Wien

Die Österreichische Gesundheitskasse und die Wiener Ärztekammer haben sich auf Rahmenbedingungen für kindermedizinische Versorgungseinrichtungen geeinigt. Neun Standorte sind jetzt ausgeschrieben. Sie sollen bis Ende des Jahres starten.ooe.ORF.atWirtschaft25.4. 10.29Uhr

Digitalisierungszentrum der FH OÖ eröffnet

Im Museum Arbeitswelt in Steyr ist am Montag das Digitalisierungszentrum der oberösterreichischen Fachhochschulen eröffnet worden. Es soll dazu beitragen, das technologische Potenzial der Digitalisierung in „wirtschaftlichen Nutzen“ zu transformieren.steiermark.ORF.atChronik25.4. 10.17Uhr

Alkolenkerin fuhr auf Burschengruppe los

Seit vergangenem Wochenende ermittelt die Polizei gegen eine 33-jährige Pkw-Lenkerin wegen des Verdachts des versuchten Mordes – die offenbar betrunkene Frau war in Feldkirchen bei Graz auf eine Gruppe junger Männer zugefahren.vorarlberg.ORF.atChronik25.4. 10.14Uhr

Hangrutschung: Zwei Wohnhäuser evakuiert

Wegen einer Hangrutschung mussten am Montagnachmittag in Hohenems zwei Wohnhäuser mit insgesamt neun Bewohnern vorübergehend evakuiert worden. Die Räumung erfolgte, weil eine weitere Rutschung zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.salzburg.ORF.atChronik25.4. 10.01Uhr

Bei Arbeitsunfall alle Zehen abgetrennt

In Zell am See (Pinzgau) hat es Montag im Straßenbau einen schweren Arbeitsunfall gegegeben. Einem 56 Jahre alten Mann wurden beim Schneiden von Asphalt alle Zehen des rechten Fußes abgetrennt. Der Schwerverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Salzburg geflogen.ooe.ORF.atPolitik25.4. 9.49Uhr

Herkunftskennzeichnung in Gastronomie bleibt umstritten

Für Großküchen ist jetzt eine Herkunftsangabe von Lebensmitteln vom Gesundheitsministerium geregelt worden – ab 1. September muss die Herkunft von Fleisch, Milchprodukten und Eiern ausgeschildert werden. Bei der Gastronomie sucht man noch nach einer Lösung.vorarlberg.ORF.atChronik25.4. 9.43Uhr

Schneepflüge räumten Arlbergpass frei

Seit Montag ist der Arlbergtunnel bis Oktober gesperrt. Tausende Fahrzeuge müssen täglich über den Arlbergpass ausweichen. In der Nacht auf Dienstag mussten Schneepflüge die Straße räumen.noe.ORF.atKultur25.4. 9.11Uhr

„Ein seltsames Paar“, unterwegs im Lkw

Von 26. April bis 5. Juli bietet das Lastkrafttheater in Niederösterreich und Wien wieder Theater zum Nulltarif an. Ein mobiles Theater, das mit dem Lkw unterwegs ist und 31-mal Neil Simons Komödie „Ein seltsames Paar“ zeigt.ooe.ORF.atChronik25.4. 9.01Uhr

„Letzte Generation“ blockierte Verkehr in Linz

Dienstagfrüh haben Mitglieder der „Letzten Generation“ den Verkehr in Linz, auf einer Abfahrt der Mühlkreisautobahn (A7), blockiert. Unterstützung kam von den „Omas gegen Rechts“ und der Wissenschaft.steiermark.ORF.atSOZIALES25.4. 9.01Uhr

Anrufe beim Männernotruf nehmen zu

Gewalttaten wie den mutmaßlichen Mord an einer Grazerin am Wochenende zu verhindern, ist Ziel des Männernotrufs. Mehr als 6.000 Anrufe gingen in den vergangenen beiden Jahren ein. Inzwischen geht es in rund 90 Prozent um Beziehungsprobleme.wien.ORF.atWIRTSCHAFT25.4. 8.37Uhr

BAWAG steigert Gewinn um über ein Viertel

Dank deutlich gestiegener Zinserträge und leicht rückläufiger Kosten konnte die BAWAG ihren Quartalsgewinn auf rund 140 Millionen Euro steigern – im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Plus von 26 Prozent.

QELLE : ORF.AT

Letzte Feuerprobe vor Liverpool

Letzte Feuerprobe vor Liverpool teilenPopLivestreamÖsterreich

Online seit heute, 16:19 Uhr

Beim Song Contest auftreten heißt: Schlange stehen – und in drei Minuten eine Topperformance liefern. Das Duo Teya & Salena hat nach dem „Farewell ESC“-Abschied in Wien, live in Ö3 und ORF Topos, jedenfalls schon eine Feuerprobe hinter sich. „Beim Song Contest gelten ganz eigene Spielregeln, die auch schon arrivierte Künstler aus der Bahn geworfen haben“, verrät Österreichs Delegationsleiter Stefan Zechner.Gerald Heidegger

„Who the hell is Edgar“, fragt Österreich heuer beim Song Contest. Und siehe da: Die Uptempo-Nummer von Teya & Salena ist bei den Quoten nicht nur fix aufs Finale gesetzt. Auch im Finale könnte es diesmal für Österreich gut laufen, selbst wenn die Quoten wieder einmal sagen: Der Eurovision Song Contest ist ein Wettbewerb mit Dutzenden Nationen – und am Ende gewinnt immer Schweden. Beim Farewell, das ORF Topos gemeinsam mit Ö3 live überträgt, steht nicht zuletzt die Frage im Raum: Wie bereitet man sich ideal für den Song Contest vor?

Stefan Zechner, der Leiter der österreichischen Delegation, zugleich Sendeverantwortlicher von Formaten wie „Dancing Stars“, gilt als gelassener, ruhiger Mensch. „Ein Song Contest ist aber jedes Mal eine neue Herausforderung“, verrät er im Vorfeld.

Drei Minuten „liefern“

2011 war Zechner das erste Mal mit dem Auftritt Österreichs beim Song Contest betraut, und seitdem weiß er: „Auch erfahrene Künstler müssen lernen, sich auf einen Song Contest einzustellen. Es ist ein Wettbewerb, und das ist anders, als ein Konzert zu spielen. Man stellt sich an, um dranzukommen. Zuerst kommt der In-Ear-Check, dann wieder Make-up – und dann heißt es mit anderen Nationen in der Schlage stehen, bis man dran ist.“ Danach lautet das Motto: Liefern und in drei Minuten eine Höchstleistung abspulen.

Stefan Zechner (Delegationsleiter), Teya, Salena und Jürgen Pettinger (ORF-Song-Contest-Experte) bei der Präsentation des Songs

„Einen Siegersong kann man nicht planen“

Zechner zeigt sich gewiss, dass man das Format Song Contest erst an Ort und Stelle versteht: „Diesen Druck des Contests kann man erklären, aber unsere Künstlerinnen wissen erst vor Ort, wie es abläuft und was einen erwartet.“ Der Abschied bei Ö3 und auf Topos ist demgemäß ein wichtiges Ritual.

Nach allen Vorbereitungen, Interviews und Veranstaltung werde es jetzt ernst. Noch einmal wird der Song auf heimatlichem Boden dargeboten. Und dann müssen sich Teya & Salena auf englische Wochen einstellen. Einen ersten Vorgeschmack auf den ESC gab es bei Vorveranstaltungen in Madrid, London und Amsterdam.

Teya und Salena bei ihrem Interview

Dreisäulenmodell bei Songauswahl

„Natürlich trainieren wir vorab im ORF-Zentrum, entwickeln die Choreo für den Song auf der Bühne“, verrät er. So richtig probieren könne man den Song erst vor Ort, so Zechner, der an Unterschiede zu Formaten wie den Vorentscheidungen in San Remo für Italien, Melodifestivalen in Schweden und Beovizija in Serbien erinnert, wo Salena immerhin schon einmal angetreten ist. Die Acts, die von diesen Festivals kommen, seien schon auftrittserfahrener, meint Zechner.

Dennoch könne man einen absoluten Siegersong nicht programmieren – „jedes Jahr setzt sich dann doch auch ein anderes Format durch“. Österreich habe sich bei der Song-Auswahl auf ein Drei-Säulen-Modell gestützt, verrät Zechner: Neben einer ORF-internen Auswahl habe es eine Auswahl vor den Fanvertreterinnen und -vertretern gegeben – und eine Fachjury habe als dritte Säule bei der Bewertung mitgeholfen.

Als Karel Gott für Österreich in London sang

Dass man vor einem Song-Contest-Auftritt viel üben muss, bewiesen Ende der 1960er Jahre schon Udo Jürgens und Karel Gott im Rahmen der ORF-Sendung „Gogoscope“. 1968 trat Gott mit dem Song „Tausend Fenster“ beim Song Contest in London an. Damals wollte der ORF mit der Wahl Gotts auch die Bewegung des Prager Frühlings mit unterstützen. „Tausend Fenster“ wurde von Udo Jürgens komponiert, der zwei Jahre zuvor für Österreich mit „Merci, Chérie“ den ESC 1966 gewinnen konnte.

Der Text stammte von Walter Brandin, einem deutschen Liedtexter und Übersetzer. In der Ballade „Tausend Fenster“ besingt Gott das anonyme Leben in der Großstadt, in der niemand mehr seinen Nachbarn kennt. „Wie auf kleinen Inseln leben wir/Du weißt nicht mal, wer wohnt neben dir/Ihr alle kennt euch nicht/In der gleichen Welt von Lärm und Licht“, heißt es in dem Lied, das man auch als Parabel auf das Verhältnis zweier Länder interpretieren kann, die sich tatsächlich kaum kannten. Karel Gott erreichte mit dem Lied nur Platz 13 von 17 Teilnehmern. Die einzigen zwei Punkte des Abends kamen aus Deutschland.04:21

1968: Udo Jürgens und Karel Gott proben „Tausend Fenster“

Was in Liverpool auf Teya und Salena wartet

In Liverpool treffen Teya & Salena auf die Kandidatinnen und Kandidaten aus 36 anderen Ländern. Sechs – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und das Siegerland des Vorjahres, die Ukraine – sind bereits fix für das Finale qualifiziert, alle anderen singen in zwei Halbfinal-Shows um den Einzug ins große Finale am 13. Mai (jeweils live ab 21.00 Uhr in ORF1).

Im Vorjahr setzte sich das ukrainische Kalush Orchestra mit dem Lied „Stefania“ im Mai beim Song Contest in Turin durch. Weil ein Ende des Krieges nicht absehbar ist, kann das Siegerland aber nicht wie üblich die Gastgeberrolle übernehmen, und der heurige Bewerb wird in Liverpool stattfinden.

Strenges Verbot politischer Botschaften

Das Thema Ukraine-Krieg wird wohl auch heuer präsent bleiben. Obwohl das strenge Regelwerk der European Broadcasting Union (EBU) politische Botschaften strikt verbietet, plant Kroatien, einen Antikriegssong zum Bewerb zu schicken. Die kontroverse Rockband Let 3 singt im Song „Mama SC!“ über einen „kleinen bösen Psychopathen“ und soll eine Botschaft an diejenigen sein, „die denken, dass der Planet ihr Spielzeug ist und sie alle als Marionetten führen können“, so die Band.

Die britische Regierung hatte im Vorfeld angekündigt, dass Geflüchteten aus der Ukraine, die in Großbritannien untergekommen sind, rund 3.000 subventionierte Tickets zu je 20 Pfund zur Verfügung stehen. Kostenlos sind hingegen mehrere Veranstaltungen in Liverpool im Rahmen eines zwei Wochen dauernden Kulturfestivals. Dabei soll es auch Kooperationen britischer und ukrainischer Kunstschaffender geben.

„Who the hell is Edgar?“ – Poe

Die Liverpooler Bürgermeisterin Joanne Anderson kündigte an, die ukrainische Kultur solle beim Fest rund um den Song Contest im Vordergrund stehen: So gibt es eine „Blue And Yellow Submarine Parade“ genannte Unterwasserdisco mit Hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern – in Anlehnung an die ukrainischen Landesfarben und das Lied „Yellow Submarine“ der Liverpooler Band Beatles.

„Poe, Poe, Poe…“ heißt es im Refrain des heurigen Österreich-Beitrages. Tatsächlich geht es in „Who the hell is Edgar?“ um das Song-Schreiben und den berühmten US-Schriftsteller Edgar Allen Poe. Und auch die Frage, wie es sich anfühlt, wenn, wie so oft, beim Song Contest jemand anderer den Song schreibt, den man zu interpretieren hat.

Loreen etwa, die Vertreterin Schwedens, geht mit den Songwritern ihres Song-Contest-Siegs von 2014 ins Rennen – und wer den Song hört und sieht, hat sofort Replicagedanken im Kopf. „Dadurch, dass wir Edgar Allan Poe als den tatsächlichen Schreiber des Songs darstellen, wollen wir Aufmerksamkeit auf diesen Teil des Musikbusiness leiten. Es ist Satire“, sagte Zechner schon bei der Vorstellung des Songs.

Teya & Salena schauen zur Kamera auf
Teya & Salena: Freundinnen nicht nur auf der Bühne

„Die Kreativität geht durch einen durch“

Die 23-jährige Wienerin Teya und die 25-jährige Steirerin Salena sind seit ihrer Teilnahme in der ORF-Castingshow „Starmania 21“ Freundinnen. Beide entdeckten ihre Leidenschaft für die Musik schon in der Kindheit und haben bereits einiges an Erfahrung im Musik- und Showgeschäft vorzuweisen. Ihre gemeinsame Leidenschaft für das Songwriting wird nun auch in „Who the hell is Edgar?“ thematisiert.

Der Text handelt davon, „wie es sich anfühlt, wenn ein guter Song entsteht“, sagt Salena: „Manchmal geht die Kreativität durch einen durch, so als wäre man von einem Geist besessen.“

Gerald Heidegger (Text), ORF Topos, Sophia Felbermair (Text), ORF.at

Links:

Eurovision Song Contest (offizielle Seite der EBU)
oe3.ORF.at zu „Farewell ESC“
OGAE-Austriav1.0.4-production (11. April 2023, 09:16:03)

QELLE : ORF.AT/TOPOS

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QELLE : ORF.AT

„Federleichte“ Literatur mit Geschichte

„Federleichte“ Literatur mit Geschichte teilenKulturLiteraturPorträt

Online seit heute, 13:02 Uhr

Bettina Balàka kann, was viele wollen – Literatur schreiben, die „E“ und „U“ gleichzeitig ist. Mit leichtfüßigem Ton und plastischen Bildern geht die gebürtige Salzburgerin an historische Stoffe heran. Und lässt es gerne kreuchen und fleuchen.Paula Pfoser, Sandra Krieger

Tauben picken, gurren und balzen und genießen die Dusche aus den städtischen Regenrinnen, als wären es „Wasserfälle aus gurgelndem Bergquell“ („Die Tauben von Brünn“, 2020); in den Donau-Auen tummelt sich eine Bande wendiger, wilder karotten- und allesfressender Biber – so geschehen im Kinderumweltkrimi „Dicke Biber“ (2021). Balàka hat, das lassen ihre Bücher erkennen, ein Herz für „Kreaturen, die keine Stimme haben“, so Balàka im „Archive des Schreibens“-Gespräch.

Aber auch angesehenere Gefährten aus der Fauna kommen bei ihr zu literarischen Ehren: In ihrem hochgelobten „Unter Menschen“ schnüffelte ein Jack-Russel-Straßenköter-Mix als aufgeweckter Protagonist über die Bücherseiten und wunderte sich über die Schrulligkeiten seiner menschlichen Gefährten.

Ein schwarzer Jack-Russel-Terrier-Mix wird an der Leine geführt
Literatur aus der Tierperspektive: Ein Jack-Russel-Terrier-Mix ist Protagonist in Balàkas „Unter Menschen“

Von der Vogelperspektive rein in die Stubenküche

Die 1966 in Salzburg geborene Balàka ist vielen seit ihrem Auftritt am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2004 ein Begriff. Mit Wörtern wie „Leichtfüßigkeit“ oder „federleichte Sprache“ wird ihr Schreiben immer wieder in Verbindung gebracht. Auch vermeintlich „schwierige“, trockene Stoffe lässt Balàka schillern.

„Ich versuche beim Schreiben immer verschiedenste Standpunkte einzunehmen, zum Teil ganz nah heranzugehen, an Situationen, an Details, und dann wieder einen Überblick von oben zu gewinnen“, so beschreibt sie im „Archive des Schreibens“-Gespräch ihr Rezept. Auf die Vogelperspektive folgt also der Zoom rein ins Detail, etwa in die Stubenküche, um mit der Mehlspeise Scheiterhaufen Stimmung entstehen zu lassen, sodass man ihn förmlich riechen kann, mit seinen „in Eiermilch gebackenen Kipfeln“.

Bettina Balaka strahlt in die Kamera
Balàka betitelt sich selbst als „extrem neugierige“ Autorin

„Extrem neugierig“

Als „extrem neugierig“ beschreibt sich die Autorin, und so erklärt sich auch ihr breites Themenspektrum. In „Kassiopeia“ (2012) führte eine tragikomische Liebesgeschichte nach Venedig, mit dem Krimi „Die Prinzessin von Arborio“ (2016) ließ sie eine Witwe zur Mörderin werden. Nicht zuletzt sind es aber historische Stoffe, denen sie sich immer wieder zuwendet: Ihr Roman „Eisflüstern“ (2009) ist nicht nur die Geschichte eines Kommissars, der zurück aus der Kriegsgefangenschaft in Sibirien eine Mordserie zu lösen hat, sondern zugleich ein Epos über das verarmte Wien der frühen Zwanzigerjahre.

Der Erzählband „Auf offenem Meer“ (2010) handelte von „kleinen Helden und großen Feiglingen“ aus mehreren Epochen, von einem britischen Uhrmacher Mitte des 18. Jahrhunderts, der das Längengradproblem gelöst hat; oder vom sowjetischen Biologen Nikolai Iwanowitsch Wawilow, der, weil seine Theorien der Planwirtschaft widersprachen, zum Tode verurteilt wurde.

Auf die Tauben folgt der Zauberer

Das Wien der Gründerzeit nahm sie sich in ihrem letzten Roman vor, in „Die Tauben von Brünn“: Die Geschichte erzählt den süffigen, wahren Fall eines grausamen „Lottobarons“, der seine Arbeiter schindete und deshalb zu Reichtum kam, weil er mit Brieftauben die Lottoergebnisse von Prag nach Wien bringen ließ – immer noch vor der Ziehung.

Abbildung von Bettina Balakas Buch „Die Tauben von Brünn“
„Die Tauben von Brünn“: Balàkas Erfolgsroman über einen historischen Lottobetrug

Und ganz nebenbei entsteht das Stimmungsbild eines Wien, in dem verschiedene Weltbilder, der kapitalistische Zeitgeist und beginnende Aufklärung, Gott- und Aberglaube aufeinanderprallen. An „Die Tauben von Brünn“ soll auch ihr nächstes Buch „Der Zauberer vom Cobenzl“ anschließen, das im August bei Haymon erscheint.

Beschäftigung mit einem „unsexy“ Begriff

„Scheiben ist für mich ein fortlaufendes Forschungsprojekt, es dient mir selber dazu, immer wieder etwas zu lernen und mich weiterzuentwickeln, und immer wieder etwas Neues zu entdecken“, so Balàka. Und dieses „Forschungsprojekt“ führte die umtriebige Autorin zuletzt zur Herausgabe eines Buchs über das weibliche Älterwerden.

Allein die Begriffe „Klimakterium, Menopause, Wechseljahre“ seien so „unsexy“, dass man sich „gar nicht damit beschäftigen mag“, so Balàka im Vorwort von „Wechselhafte Jahre“. Davon hat sie sich aber nicht abschrecken lassen – und auch eine ganze Reihe namhafter Kolleginnen nicht. Mit Marlene Streeruwitz, Ulrike Draesner, Sabine Scholl und Barbara Frischmuth entstand ein vielstimmiges, ein zugleich schonungsloses und tröstliches Buch über die zwiespältige Erfahrung, Frau und über 50 zu sein.

Links:

v1.0.4-production (11. April 2023, 09:16:03)

QELLE : ORF.AT/TOPOS

KEINE WEITEREN KANDIDATEN

SPÖ-Vorsitzwahl wird zum Dreikampf

Die Zahl der Anwärterinnen und Anwärter für den SPÖ-Vorsitz hat sich drastisch reduziert. Nach einer Sitzung der parteiinternen Wahlkommission haben sich nur die derzeitige Chefin Pamela Rendi-Wagner, Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und der Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler für die Mitgliederbefragung qualifiziert.Online seit heute, 13.23 Uhr (Update: 17.12 Uhr)Teilen

Bis 31. März hatten Interessentinnen und Interessenten die Chance, ihre Bewerbung inklusive Motivationsschreiben und mindestens 30 Unterstützungserklärungen abzugeben. Die Befragung der rund 148.000 Mitglieder wird von 24. April bis 10. Mai gehen. „Wir konnten feststellen, dass von den ursprünglich mehr als 70 Bewerbern und Bewerberinnen drei übergeblieben sind“, sagte der Vorsitzende der Wahlkommission, Harry Kopietz, in einer Pressekonferenz am Nachmittag.

Alle anderen hätten die Erfordernisse nicht zeitgerecht erbringen können oder hätten sich nicht zurückgemeldet, so Kopietz. Für ihn sei der Ausgang des Zulassungsprozesses nicht erstaunlich, wie er sagte. Wenn man in der Partei nicht verhaftet ist, tue man sich natürlich schwer, die notwendigen Unterstützungserklärungen zu sammeln. Kopietz geht nun davon aus, dass sehr viele SPÖ-Mitglieder von der Möglichkeit Gebrauch machen werden, ihre Meinung kundzutun.

Befragung digital und postalisch

Die Wahlkommission verständigte sich laut Aussendung darauf, die Mitgliederbefragung wie vom Bundesparteivorstand vorgegeben digital und postalisch durchzuführen. Dabei werde sichergestellt, „dass bei doppelter Abstimmung die postalische Stimmabgabe die Onlinestimmabgabe schlägt“. Der gesamte Prozess der Mitgliederbefragung sei für die Wahlkommission „nachvollziehbar und kontrollierbar“, so Kopietz.

Begleitet wird der Prozess sowohl von der Wahlkommission als auch vom Präsidenten der Notariatskammer, Michael Umfahrer, und einem IT-Experten. Die Auszählung soll die der Partei nahestehende Firma ITZ übernehmen, die sich aus vier Unternehmen „herauskristallisiert“ habe. Auch das auf Drucksorten spezialisierte Unternehmen Dataform ist eingebunden.

Ergebnis – „wenn alles gutgeht“ – am 22. Mai

Obwohl die Befragung bis 10. Mai geht, erwartet Kopietz ein Ergebnis erst für den Abend des 22. Mai – „wenn alles gutgeht“. Denn auch das sei nicht sicher, betonte er: „Es könnte natürlich länger dauern.“ So werden am Schluss der Befragung die eingelangten Fragebögen und die elektronischen Stimmen noch einmal stichprobenartig geprüft, mindestens zehn Prozent sollen es laut Kopietz sein. Auch ausgeschiedene Fragebögen könnten sich dann noch als gültig erweisen und in das Ergebnis einfließen.

Mitglied in der Wahlkommission ist auch der aktuelle Bundesratspräsident Günter Kovacs aus der burgenländischen Landespartei. Er zeigte sich mit dem heutigen Ergebnis zufrieden: „Wichtig ist, dass es transparent ist und dass alle damit leben können“, stellte er im Gespräch mit der APA am Nachmittag fest.

Nun können 148.000 Parteimitglieder – und nicht ein kleiner Personenkreis, wie Kovacs meinte – über den neuen Vorsitzenden oder die neue Vorsitzende entscheiden, insofern sei das „ein guter Tag für die Basisdemokratie“. Mit dem Verlauf der heutigen Sitzung zeigte er sich ebenfalls zufrieden, es habe keinerlei Probleme gegeben. Als Mitglied der Kommission habe er „überall Einschau“, und diese Möglichkeit werde er auch nutzen.

Doskozil und Babler auf Tour

Das Werben um Stimmen ist bereits angelaufen. Rendi-Wagner will zumindest offiziell keinen expliziten Wahlkampf führen. Aus ihrem Umfeld hieß es, sie konzentriere sich vornehmlich auf ihre Aufgabe als Partei- und Klubvorsitzende. Unterwegs ist sie trotzdem, wenn sie als SPÖ-Chefin etwa Bezirksparteikonferenzen besucht und Medienauftritte wahrnimmt.

Doskozil und Babler werben in den kommenden Wochen wohl offensiver um die Zuneigung der Parteibasis. Babler beginnt am Dienstag seine „Basis-“, Doskozil diese Woche eine „Freundschaftstour“ – mehr dazu in burgenland.ORF.at.

Ludwig sichert Rendi-Wagner Unterstützung zu

Der Wiener Landesparteivorsitzende und Bürgermeister Michael Ludwig bekräftigte am Rande einer Pressekonferenz am Dienstag einmal mehr, hinter Rendi-Wagner zu stehen. Sie übe ihre Funktionen, auch jene der Klubchefin im Parlament, mit großer „Verve und Begeisterung“ aus. Er werde sie auf ihrem Weg unterstützen, versicherte er.

Dass sich die Parteichefin aktiver in den internen Wettstreit einbinden sollte, glaubt Ludwig nicht. Sie sei ja Parteivorsitzende und brauche keinen „Wahlkampf“ zu führen, befand er. In ihrer Funktion melde sie sich mit Forderungen und programmatischen Vorschlägen – etwa jenem zur Abschaffung der Kinderarmut – zu Wort.

Als offensiver Unterstützer Doskozils trat am Osterwochenende wieder Max Lercher, einst Bundesgeschäftsführer unter Christian Kern, auf. Er bekannte sich in einer Aussendung zum Programm des burgenländischen Parteichefs, das „zentrale Punkte, die die Lebensrealitäten der wirklichen Leistungsträger in unserem Land entscheidend verbessern“, enthalte: „Es ist nicht nur drauf ausgelegt, die SPÖ wieder als geeinte Kraft zu positionieren, sondern untermauert auch den Willen, wieder Wahlen zu gewinnen und Schwarz-Blau zu verhindern.“

red, ORF.at/Agenturen

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