Prozess wegen Vergewaltigungsvorwurfs startet ohne Trump

Südafrika will Internationalen Strafgerichtshof verlassen

Erneute Luftangriffe im Sudan trotz Waffenruhe

D: Hinweise auf terroristisches Motiv nach Attacke in Fitnessstudio

Litauen legalisiert Abweisung von Migranten an Grenze zu Belarus

Ex-CSSR-Minister in Prag wegen Grenztoter vor Gericht

INLAND

Schallenberg blockt slowenischen Wunsch nach Grenzöffnung ab

Zentrale Bewerbungsplattform für Lehrpersonal gestartet

712 Schlepper im Vorjahr in Österreich festgenommen

Keine Änderung der Kärntner Landeshymne

Gesamtes Salzburger NEOS-Team tritt zurück

ZIB100

Ex-Ministerin vor Gericht: Vorwürfe gegen Karmasin

QELLE : ORF.AT

Magyar Népcsoport-szerkesztőség

Ha kívánságaik vagy kérdéseik vannak televízió, rádió vagy online kínálatunkkal kapcsolatban, szerkesztőségünk szívesen áll rendelkezésükre.Megosztás

A magyar szerkesztőség tagjai

Bányi Kriszta
Bognár László
Nagy Alexandra
Palágyi Zsófia
Weber Katalin

Ungarische Redaktion im TV Studio
Nagy Alexandra, Palágyi Zsófia, Bognár László, Bányi Kriszta, Weber Katalin az ORF kismartoni stúdiójában

Kelemen Dorottya, az ORF Burgenland Népcsoport-szerkesztőségének vezetője.

Címünk

ORF Burgenland
Buchgraben 51
A-7000 Eisenstadt
e-mail: ungarn@orf.at
Tel. +43 2682/700 – 27390 vagy 27400

Vezetések

Nézzenek az „Adj’ Isten magyarok“ kulisszái mögé, és ismerjék meg a szerkesztőket! Kérjenek német vagy magyar nyelvű idegenvezetést, ismerjék meg stúdiónkat! Előzetes bejelentkezés mindenképpen szükséges!

Rádiófrekvenciák

  • Észak-Burgenland: 89,6 MHz és 96,2 MHz
  • Közép-Burgenland: 93,5 MHz és 96,2 MHz
  • Dél-Burgenland: 93,5 MHz, 94,9 MHz és 95,1 MHz
  • Bécs és környéke: 94,7 MHz

adásunk a nap 24 órájában online is hallgatható.

QELLE : ORF.AT

Austria Wien erstmals 6.000 Mitglieder

Seit dem offiziellen Gründungsjahr 1911 hat der FK Austria Wien erstmals mehr als 6.000 Mitglieder. Zudem verzeichnet er laut eigenen Angaben mit 11.224 Besucherinnen und Besuchern auch den höchsten Zuschauerschnitt seiner Bundesliga-Geschichte.Chronik19.4. 6.00Uhr

Straßenzeitung bargeldlos bezahlen

Die Wiener Straßenzeitung „Augustin“ soll in Zukunft auch bargeldlos gekauft werden können. Der Verein hinter der Zeitung arbeitet gerade an der Umsetzung des Projekts. Im Herbst soll eine Testphase starten.CHRONIK19.4. 5.01Uhr

Summer City Camps: Anmeldungen gestaffelt

In den letzten Jahren ist bei der Anmeldung für die Ferienbetreuung der heiß begehrten Summer City Camps vieles schiefgegangen. Am 20. April beginnt die diesjährige Anmeldung. Damit das System dieses Jahr nicht überfordert ist, sind gestaffelte Anmeldefenster geplant.chronik18.4. 19.53Uhr

PCR-Tests: Abholung nur noch einmal täglich

Die Stadt Wien versicherte am Dienstag, dass es die „Alles gurgelt“-Tests wie angekündigt bis Ende Juni geben wird. Allerdings werden die Test-Kits in den 1.600 Stationen statt zwei Mal täglich nur noch einmal abgeholt.

QELLE : ORF.AT

Erstes Diabeteszentrum eröffnet

In Wien-Favoriten hat am Montag das erste Diabeteszentrum eröffnet. Rund 130.000 Personen sind in Wien von Diabetes betroffen. Bei einem Drittel verläuft die Erkrankung lange unbemerkt. Das neue Zentrum soll zu besserer Früherkennung führen.Chronik24.4. 17.36Uhr

Machetenangriff: Opfer identifiziert

Die Identität eines Mannes, der vergangene Woche nach einem Überfall mit einer Machete in einer Wiener U-Bahn-Station in der Brigittenau gestorben ist, wurde geklärt. Laut Polizei handelt es sich um einen 31 Jahre alten algerischen Staatsangehörigen.Chronik24.4. 15.25Uhr

Kritik nach Haft für Demenzkranke

Der Fall einer demenzkranken 93-Jährigen, die in Wien nach einem Angriff auf ihre Pflegerin in Haft gekommen ist, sorgt für Kritik. Das Justizministerium verteidigt die Maßnahme.Umwelt & Klima24.4. 14.45Uhr

„Gesperrte Ausfahrt“ wird zu Park

Die „gesperrte Ausfahrt Simmering“, die dank Verkehrsfunk überregionale Bekanntheit genießt, wird zum Freizeitareal umgestaltet. Am Gelände der ehemaligen nie verwendeten Anschlussstelle der Südosttangente (A23) wird auf 60.000 Quadratmeter der „Tangentenpark“ errichtet.Wirtschaft24.4. 14.36Uhr

Großer Rückgang bei Baugenehmigungen

Die heimische Wohnbautätigkeit bremst sich scharf ein. Im abgelaufenen Jahr wurden deutlich weniger Baugenehmigungen erteilt. Gegenüber dem Jahr davor sackte die Zahl 2022 um fast 23 Prozent (17.100) auf 58.900 ab. ÖsterreichChronik24.4. 14.04Uhr

Neue Plätze für 600 „Minibambini“-Kinder

Mit Stichtag 20. April ist für 597 Wiener Kinder, die zuvor von der privaten Trägerorganisation „Minibambini“ betreut worden waren, ein neuer Platz in anderen Kindergärten gefunden worden.Bildung24.4. 13.34Uhr

„Job mit Klasse“: Wien sucht Lehrkräfte

Die Stadt sucht Lehrkräfte, geworben wird mit dem Slogan „Ein Job mit Klasse“. Morgen beginnt die Hauptbewerbungsfrist für das nächste Schuljahr, die bis 5. Mai dauert. Unterdessen beklagen Wiener Pflichtschuldirektoren ein „Zuständigkeits-Ping-Pong“.Umwelt24.4. 12.55Uhr

Lobau-Protest: Grundwassergefährdung befürchtet

Im Bundesverwaltungsgericht ist vor der für Montag anberaumten Wasserrechtsverhandlung für den Lobautunnel erneut gegen die sogenannte Lobauautobahn protestiert worden. Gewarnt wird auch vor einer Gefährdung des Grundwassers.Wirtschaft24.4. 12.42Uhr

237 internationale Unternehmen neu in Wien

Die internationalen Betriebsansiedlungen in Wien nähern sich dem bisherigen Bestwert von 2019 an. 237 Neuzugänge wurden im Vorjahr verzeichnet.Chronik24.4. 12.04Uhr

Zu wenige Zivildiener in erster Jahreshälfte

Rund 11.600 junge Männer leisten derzeit in Österreich Zivildienst. Größter Arbeitgeber sind dabei die Rettungsorganisationen. Vor allem sie klagen jedoch über einen Personalmangel in der ersten Jahreshälfte.Chronik24.4. 11.56Uhr

Ausgerissener Bub lief bei Marathon mit

Schreckmomente gestern für einen Zuschauer beim Vienna City Marathon: Er war mit seinem siebenjährigen Sohn unter den Zuschauern, als sich der Bub losriss. Rund 40 Minuten später wurde er gefunden. Der Bub hatte sich einer Laufgruppe angeschlossen.Verkehr24.4. 8.01Uhr

Radverkehr mit neuem Rekord

Der Radverkehr ist heuer laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in Wien erneut gestiegen. An 13 Zählstellen wurde im ersten Quartal mit 1,56 Mio. Radfahrerinnen und Radfahrern ein neuer Höchstwert erreicht.Verkehr24.4. 6.05Uhr

20 Prozent der Stadtstraße bereits fertig

Der Bau der umstrittenen Stadtstraße schreitet voran. Derzeit werden zwei Tunnelbauwerke errichtet. Ein Fünftel des Bauvorhabens habe man bereits geschafft, heißt es von der Stadt. 2026 soll die Stadtstraße fertig sein.Umwelt & Klima24.4. 5.15Uhr

Wien startet gemeinsamen Frühjahrsputz

In Wien startet heute die große Müllsammelaktion „Wien räumt auf“. Zwei Wochen kann sich jeder an dem öffentlichen Frühjahrsputz beteiligen: Straßen und Parks werden von Unrat befreit.Fussball23.4. 17.16Uhr

LASK festigt mit Sieg gegen Rapid Platz drei

Mit dem 3:1-Heimsieg über Rapid hat der LASK am Sonntag einen wichtigen Schritt zu Platz drei getan.. Sechs Runden vor Schluss liegen die Oberösterreicher damit bereits sieben Punkte vor den viertplatzierten Rapidlern. SportChronik23.4. 15.32Uhr

Polizisten von Brücke mit Knallkörpern beworfen

Bei der Suche nach Drogen sind am Samstagabend beim Donaukanal drei Polizisten und ein Spürhund von der darüberliegenden Brücke mit Pyrotechnik beworfen worden. Die Beamten wurden verletzt.Chronik23.4. 11.55Uhr

Feuerwehr im Einsatz mit Auto kollidiert

Ein Einsatzfahrzeug der Wiener Berufsfeuerwehr ist Samstagmittag mit einem Auto auf dem Gürtel zusammengestoßen. Das Feuerwehrfahrzeug war mit Blaulicht und Folgetonhorn in eine Kreuzung eingefahren.Chronik23.4. 7.57Uhr

93-jährige Demenzkranke kam ins Gefängnis

Für Aufregung sorgt der Fall einer schwer demenzkranken Wienerin. Die 93-jährige Frau wurde vorübergehend im Gefängnis eingesperrt. Man wusste offenbar nicht, was man mit ihr machen sollte. Sie hatte zuvor ihre Pflegerin angegriffen.Leute23.4. 6.51Uhr

Romy-Preisträger 2023 gekürt

Die diesjährigen Österreichischen Film- und Fernsehpreise sind am Samstagabend in der Hofburg überreicht worden. Mit einer Romy ausgezeichnet wurden unter anderen Lisa Gadenstätter und Hanno Settele, Thomas Stipsits und Anke Engelke. Newskultur23.4. 6.30Uhr

Preis und Herzensprojekt von Willi Resetarits

„Er fehlt uns“, sagen Freunde und Mitbegleiter ein Jahr nach dem Tod von Willi Resetarits. Sie setzen sich dafür ein, dass das Integrationshaus als sein Herzensprojekt bestehen bleibt. Die Stadt Wien erinnert an Resetarits mit einem neuen Preis.Sport23.4. 6.00Uhr

Neue Rekorde beim 40. Vienna City Marathon

Knapp 35.000 Menschen sind heute beim 40. Vienna City Marathon (VCM) auf den Beinen gewesen. Der Kenianer Samwel Mailu gewann mit einem neuen Streckenrekord von 2:05:10 Stunden. Julia Mayer sorgte für einen neuen österreichischen Rekord bei den Frauen.Kultur23.4. 1.00Uhr

Volksoper bringt „West Side Story“ und „Salome“

Die erste Spielzeit für Lotte De Beer als Direktorin der Wiener Volksoper ist bald vorbei. Die nächste Saison steht im Zeichen des 125-jährigen Bestehen des Hauses. Geplant sind neun große Premieren, darunter „Die lustige Witwe“, „Salome“ und die „Wes Side Story“.Politik22.4. 19.10Uhr

Häupl: „Umgang in der Partei schmerzt sehr“

Der ehemalige SPÖ Wien-Chef Michael Häupl zeigt sich von der parteiinternen Führungsdebatte wenig angetan. Das Bild, das die SPÖ in der Öffentlichkeit abgebe, schmerze ihn sehr. Er selbst steht nach wie vor hinter Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, betont er „Bei Budgen“.Politik22.4. 16.27Uhr

Marina Hanke führt Wiener SPÖ-Frauen an

Die 32-jährige Gemeinderätin Marina Hanke ist am Samstag als Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen wiedergewählt worden. Sie erhielt bei der Jahreskonferenz der Organisation 95,29 Prozent der Stimmen.freizeit22.4. 12.20Uhr

Über 100 Comic-Zeichner bei Szene-Treff

Dieses Wochenende findet die Vienna Comix in der MetaHall statt. Das Comic-Event ist der krönende Abschluss der Wiener Comic-Themenwoche. Hier treffen sich Comicfans und Cosplay-Begeisterte. Über 100 nationale und internationale Comic-Zeichnerinnen und -Zeichner sind zu Gast.Chronik22.4. 12.11Uhr

Zugausfälle: Matthä schließt Sabotage aus

Ein defekter Schalter ist für die ÖBB-Zugausfälle in Ostösterreich vor eineinhalb Wochen verantwortlich gewesen. ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä spricht von einem fatalen Fehler. Sabotage könne er weitgehend ausschließen.Verkehr22.4. 7.00Uhr

Verwirrung um breite Flexity-Sitze

Die ersten Flexitys sind zwar schon seit 2018 im Betrieb, doch warum es extrabreite Sitze gibt, hat sich offenbar noch kaum herumgesprochen. Diese sind sogenannte Eltern-Kind-Sitze, die unter anderem auch für mobilitätseingeschränkte Personen sind.Kultur22.4. 5.00Uhr

Volkskundemuseum: Letzte Schau vor Umbau

„Gesammelt um jeden Preis!“ heißt eine neue Ausstellung, in der sich das Volkskundemuseum Wien seit heute mit dem Thema Restitution beschäftigt. Die Ausstellung wird die letzte vor dem Umbau ab Herbst 2024 sein.Sport21.4. 20.15Uhr

Marathon bringt Verkehrseinschränkungen

Dieses Wochenende finden rund um den Vienna City Marathon (VCM) zahlreiche Läufe statt. Einige Läufe finden bereits heute statt, am Sonntag sind dann große Teile der Stadt schwer mit dem Auto zu erreichen, aber auch beim öffentlichen Verkehr gibt es Einschränkungen.Wissenschaft21.4. 18.59Uhr

Mikroplastik gelangt bis ins Gehirn

Winzige Mikro- und Nanoplastikteilchen können nicht nur u. a. über die Nahrung in den Körper, sondern sogar bis ins Gehirn gelangen. Wie sie es schaffen, die Blut-Hirn-Schranke zu durchqueren, haben nun Fachleute der MedUni Wien gezeigt. ScienceKultur21.4. 17.55Uhr

„Austria for Life“ mit Krönungskutsche

In knapp einer Woche geht das Charity-Event „Austria for Life“ vor dem Schloss Schönbrunn über die Bühne. Am Freitag wurde das Herzstück der Show, ein Nachbau der Krönungskutsche von Joseph II. präsentiert.gesundheit21.4. 15.18Uhr

WIGEV: Prämie für Springerdienste

Der Personalmangel im Gesundheitssystem ist ein Dauerthema. Mit finanziellen Anreizen wird versucht, den Mangel auszugleichen. Seit April zahlt der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) Geld, um Diensträder in Hotspot-Stationen aufrechtzuerhalten.Kultur21.4. 14.13Uhr

Schulreform für Wiener Chormädchen

Die Wiener Chormädchen dürfen ab dem Schuljahr 2024/25 auch die gymnasiale Unterstufe der Wiener Sängerknaben besuchen. Das soll vor allem dazu beitragen, die Qualität der Chöre zu verbessern, weil öfter geprobt werden kann als bisher.Politik21.4. 13.31Uhr

15 Millionen gegen Armut in der Schule

Die Stadt Wien hat am Freitag ein Maßnahmenpaket präsentiert, mit dem sie der Kinderarmut in Schulen begegnen möchte. 15 Millionen Euro stehen bereit, um die Folgen der Teuerung für armutsgefährdete Familien abzufedern.sport21.4. 12.30Uhr

Marathon-Großeinsatz für Einsatzkräfte

Der 40. Vienna City Marathon (VCM) am Sonntag ist auch für die Wiener Einsatzkräfte eine Herausforderung. 350 Polizisten und 300 Rettungskräfte werden eingesetzt, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren.Chronik21.4. 12.16Uhr

Machetenangriff: Hintergründe unklar

Nach dem tödlichen Überfall mit einer Machete in der U6-Station Jägerstraße in der Brigittenau sind die Ermittlungen der Polizei bisher offenbar erfolglos geblieben. Die Identität des Opfers ist nach wie vor unklar, ebenso die Hintergründe der Tat.chronik21.4. 10.31Uhr

Familie mit CO-Vergiftung im Spital

Eine vierköpfige Familie aus Favoriten hat in der vergangenen Nacht eine CO-Vergiftung erlitten. Die Wiener Berufsrettung brachte sie in ein Krankenhaus. Laut Feuerwehr funktionierte eine Gas-Kombitherme nicht richtig.Schule21.4. 9.38Uhr

Lehrerin soll Schüler beschimpft haben

„Ihr könnt nichts“: Schwere Vorwürfe gibt es gegen eine Deutschförderlehrerin an einer Wiener Neuen Mittelschule. Sie soll Kinder aus Syrien, der Ukraine und der Türkei beschimpft haben. Bildungsdirektor Heinrich Himmer will den Fall „bearbeiten“.Chronik21.4. 8.20Uhr

Nudisten gegen Kahlenberg-Seilbahn

Seit Jahren wird über das Projekt einer Seilbahn auf den Kahlenberg diskutiert. Politisch findet das Projekt nur wenige Befürworter. Jetzt wächst auch der Widerstand in der Bevölkerung. So fürchten etwa Nudisten um ihre Privatsphäre auf der Donauinsel.Verkehr21.4. 7.49Uhr

30 Flüge in Schwechat von Streiks betroffen

Streiks an mehreren deutschen Flughäfen sowie bei der Deutschen Bahn und anderen Bahnbetreibern wirken sich am Freitag auch in Österreich aus. Am Flughafen Wien in Schwechat fallen voraussichtlich 30 Flüge aus. Betroffen ist auch der Bahnverkehr. noe.ORF.atUmwelt21.4. 6.05Uhr

Ruf nach Klimarechnungshof

Wie können die von der Politik gesteckten Klimaziele erreicht werden – und reichen die Maßnahmen der Regierung aus? Um diese Fragen zu beantworten, untersucht eine Gruppe von Forscherinnen und Wissenschaftlern jetzt die Möglichkeit eines Klimarechnungshofs.Chronik21.4. 5.30Uhr

Immer mehr Müll in gelben Tonnen

Seit Jahresbeginn landen in Wien neben Getränkeflaschen und Dosen auch Verpackungen in der Gelben Tonne. Im ersten Quartal wurden um 20 Prozent mehr Verpackungen aus Kunststoff und Metall gesammelt als im Vergleichszeitraum 2022.Chronik20.4. 18.38Uhr

Elf- und 14-Jährige missbraucht: Schuldsprüche

Weil sie mit einem elf sowie einem 14 Jahre alten Mädchen sexuelle Handlungen unternommen haben sollen, nachdem sie die beiden mit der Aussicht auf Ecstasy-Tabletten in eine Wohnung in Meidling gelockt hatten, sind heute zwei junge Männer verurteilt worden.Kultur20.4. 18.12Uhr

Puppentheater mit Pezi und Science Busters

Statt „Kasperl und Pezi“ heißt es im Urania-Puppenttheater ab Mai „Pezi und die Science Busters“: Gemeinsam wollen sie Kasperl mit einem Raketenflug auf den Mars überraschen. Dabei gehen sie spielerisch wissenschaftlichen Rätseln auf die Spur.Politik20.4. 18.05Uhr

Armutsgefährdung zieht weite Kreise

Das Leben ist seit letztem Jahr in vielen Bereichen deutlich teurer geworden. Ganz besonders spüren das in Österreich über 200.000 Menschen, vor allem alleinerziehende Frauen, zeigen aktuelle Daten der Statistik Austria. NewsCHRONIK20.4. 12.57Uhr

Mann starb nach Machetenangriff

Nach einem brutalen Überfall mit Macheten in einer U-Bahn-Station in Wien-Brigittenau in der Nacht auf heute ist das Opfer gegen Mittag im Spital seinen Verletzungen erlegen. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.POLITIK20.4. 12.16Uhr

Norbert Walter neuer LK-Präsident

Der Wiener Winzer Norbert Walter ist neuer Präsident der Wiener Landwirtschaftskammer. Er wurde gestern von der Vollversammlung gewählt und folgt Franz Windisch nach, der 15 Jahre die Wiener Kammer geführt hat.CHRONIK20.4. 11.20Uhr

Mehr Grün für den Donaupark

Es klingt ein bisschen widersprüchlich, aber der Donaupark soll mehr Grün bekommen. Flächen werden entsiegelt, mehr Bäume gepflanzt. 15.000 Quadratmeter Wiese kommen dazu und 55 Bäume.WISSENSCHAFT20.4. 10.42Uhr

10.000 Geowissenschafter tagen

Ab Sonntag wird das Austria Center Vienna zum Zentrum der Geowissenschaftergemeinde. Über 10.000 Forscherinnen und Forscher zieht die seit 2005 in Wien stattfindende Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) in der Regel an.VERKEHR20.4. 10.11Uhr

Neue Straßenbahnlinie für Wien

Eine neue Straßenbahnlinie für die Stadt ist am Donnerstag präsentiert worden. Sie soll das Nordbahnviertel mit dem Rest der Stadt verbinden. 2,5 Kilometer Strecke werden neu errichtet – und zwar für die künftige Linie 12.CORONAVIRUS20.4. 6.02Uhr

Pandemie noch nicht für beendet erklärt

Aktuell sind nur noch sieben Prozent der Atemwegserkrankungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen. Das ergeben Untersuchungen in der MedUni Wien. Aber noch ist die Pandemie noch nicht für beendet erklärt, betonte die Virologin Monika Redlberger-Fritz.verkehr19.4. 18.57Uhr

Fast 20 Prozent der Neuzulassungen E-Autos

Die heimische Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Strukturwandel. Ab 2035 dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die kein CO2 ausstoßen. Bereits jetzt sinken die Neuzulassungen für Diesel- und Benzinfahrzeuge in Wien – fast 20 Prozent sind E-Autos.Chronik19.4. 18.35Uhr

Rohbau „Vio Plaza“ auf Kometgründen steht

Der Wohn- und Gewerbekomplex „Vio Plaza“ auf den ehemaligen Kometgründen nimmt langsam Gestalt an. Jahrelang war es ein umstrittenes Projekt. Nun steht der Rohbau des langjährig geplanten Hochhauses. Die Geschäfte sollen im November eröffnen.Religion19.4. 18.01Uhr

Matura-Kerze via Smartphone entzünden

Mit 2. Mai beginnt die schriftliche Matura. Wer dabei auf göttlichen Beistand setzen will, kann per Smartphone eine Kerze in einer Kirche entzünden. Auch für einen Segenswunsch via WhatsApp können sich Schülerinnen und Schüler bei der Erzdiözese Wien anmelden.politik inland19.4. 16.56Uhr

Verfassungsausschuss berät „Wiener Zeitung“-Gesetz

Heute Nachmittag wird im Verfassungsausschuss des Nationalrats das Medienpaket der Bundesregierung beraten. Es sieht unter anderem das Aus der „Wiener Zeitung“ in der gegenwärtigen Form vor. oesterreichchronik19.4. 15.27Uhr

Prozess: Freundin über Jahre misshandelt

Über vier Jahre lang soll ein Mann seine Lebensgefährtin immer wieder geschlagen und misshandelt haben. Jetzt wird ihm der Prozess gemacht. Der Mann sprach vor Gericht von einer Racheaktion. Er habe sie nur ein einziges Mal geohrfeigt.Chronik19.4. 14.31Uhr

Messerstich in Straßenbahn

Vermutlich seiner dicken Jacke hat es ein 19-Jähriger zu verdanken, dass er eine Messerattacke ohne schwere Verletzungen überstanden hat. Vergangene Nacht eskalierte ein Streit in einer Straßenbahn in Favoriten.chronik19.4. 14.16Uhr

Bilanz: Wien Energie schrieb satten Gewinn

Die Wien Energie hat trotz Turbulenzen ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2022 hinter sich. Insgesamt blieb ein Jahresüberschuss von 386 Millionen Euro. 140 Millionen davon will das Unternehmen an die Kundinnen und Kunden zurückgeben.Wirtschaft19.4. 12.26Uhr

Positiver Neustart der Kongressindustrie

Das Jahr 2022 hat eine Trendumkehr für die Wiener Kongressindustrie gebracht. Das zeigt die Bilanz, die am Mittwoch präsentiert wurde. Kongresse und Firmentagungen liegen schon bei rund 80 Prozent des Niveaus von 2019.Bildung19.4. 11.37Uhr

Juristen an Schulen gegen Hass im Netz

Zum zweiten Mal findet aktuell die Aktion „Gewalt und Hass – Prävention an Schulen“ statt. Die Rechtsanwaltskammer Wien und die Bildungsdirektion für Wien klären damit Schülerinnen und Schüler über rechtliche Folgen jedweder Gewalt im Internet auf.

QELLE : ORF.AT

19. April 2023, 10.11 UhrTeilen

Heute Nachmittag wird im Verfassungsausschuss des Nationalrats das Medienpaket der Bundesregierung beraten. Es sieht eine neue Qualitätsjournalismusförderung, verschärfte Transparenzbestimmungen und Berichtspflichten bei der Inseratenvergabe und das Aus der „Wiener Zeitung“ in der gegenwärtigen Form vor. Anschließend soll das Paket wohl Ende April im Nationalrat beschlossen werden.

Das Bundesgesetz über die Wiener Zeitung GmbH sorgte für zahlreiche kritische Stellungnahmen aus diversen Bereichen der Gesellschaft. Es sieht vor, dass die älteste noch in gedruckter Form erscheinende Tageszeitung der Welt künftig primär als Onlinemedium erscheint.

Auch ein „Media Hub Austria“ soll eingerichtet werden, der ein journalistisches „Praxisprogramm“ bieten soll. SPÖ-Mediensprecher Jörg Leichtfried und SPÖ-Politikerin Sabine Schatz bringen im Verfassungsausschuss Anträge zum Erhalt der „Wiener Zeitung“ als Tageszeitung ein. NEOS-Mediensprecherin Henrike Brandstötter spricht sich in einem Antrag für die finanzielle und politische Unabhängigkeit der republikseigenen Zeitung aus.

Warnung vor Dutzenden Kündigungen

Die Redaktion der „Wiener Zeitung“ hatte sich gestern erneut mit einer Erklärung zu Wort gemeldet, in der sie die Abgeordneten von ÖVP und Grünen auffordert, den Gesetzesentwurf nicht um jeden Preis durchzudrücken. „Suchen Sie gemeinsam mit der Redaktion nach Lösungen für ein österreichisches Kulturgut, wie dies auch von Tausenden Unterstützern aus diversen Branchen und Institutionen gefordert wird“, hieß es. Angeregt wird ein Moratorium von 18 Monaten.

Die Redaktion befürchtet, dass die Regierung aus der „Wiener Zeitung“ ein völlig neues Produkt machen will, wobei noch nicht klar sei, wie dieses aussehe. „Sie weiß aber sehr wohl, dass die bestehende ‚WZ‘ Print und Online damit zerstört wird“, so die Erklärung, in der vor „dutzenden Kündigungen in der bestehenden Redaktion und im gesamten Unternehmen“ gewarnt wird.

red, ORF.at/Agenturen

QELLE : ORF.AT

Freizeitaktivitäten für die kleine Brieftasche

Seit 2019 gibt es die Hobby Lobby. Sie bietet kostenlose Freizeitkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Von Fußball über Kickboxen und Schauspielen bis hin zu Zeichenkursen reicht der Bogen des Nachmittagsprogramms.Online seit gestern, 19.45 UhrTeilen

Schritt für Schritt expandierte die Vienna Hobby Lobby in den letzten vier Jahren. Begonnen hat alles in Favoriten. Nach Standorten in Ottakring, der Landstraße und der Brigittenau hat jetzt der fünfte Standort in Floridsdorf – im Karl-Seitz-Hof in Jedlesee – eröffnet. Die Nachfrage nach kostenlosen Freizeitkursen für Kinder aus einkommensschwachen Familien ist groß. „Wir merken, dass wir an jedem Standort eigentlich zwei Standorte füllen könnten mit der Nachfrage von den Kindern nach den Kursen“, sagt die Gründerin und Geschäftsführerin von Hobby Lobby, Rosa Bergmann, gegenüber „Wien heute“.

Finanziert von Stiftungen und der Stadt

Finanziert werden die kostenlosen Freizeitkurse des Vereins durch Förderungen. Stiftungen unterstützten die Initiative, aber auch das Sozialministerium, Licht ins Dunkel und der Jubiläumsfonds der Stadt Wien. Die Fördergelder werden auch für Standortmieten und deren Leiterinnen und Leiter verwendet. Seit Beginn 2019 konnten in Wien so über 3.000 Plätze vergeben und über 200 Kurse abgehalten werden.

Kickboxen im Hobby Lobby Freizeitklub
Kickboxen ist eine der Freizeitaktivitäten, die angeboten wird

„Wir haben immer Sportliches im Angebot, wie Kampfsport, Basketball, Tanzen. Wir haben auch ein kreatives Angebot: Theater und Street-Art. Wir haben aber auch Fremdsprachen: Koreanisch ist ganz neu im Angebot, und Türkisch“, sagt Bergmann. Vor allem das sportliche Angebot wie Krav Maga als Ausgleich zum Schulbankdrücken ist beliebt.

Wien heute, 24.4.2023Neuer Standort von Vienna Hobby Lobby02:51

„Nachwirkungen der Pandemie immer noch da“

Das kostenlose Freizeitangebot steht grundsätzlich allen offen, die mitmachen wollen und einen Platz ergattern. Eine immense Herausforderung war die Pandemie, als sehr lange keine Freizeitkurse stattfinden konnten. „Die Nachwirkungen der Pandemie sind einfach auch immer noch da. Die Jugendlichen haben das Gefühl, da hat sich so viel getan, sie haben so viel verpasst“, sagt Bergmann. Auch beim erst vor Kurzem eröffneten Standort im Wien-Zimmer im Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf gibt es bereits eine lange Warteliste, die Kurse sind voll.

red, wien.ORF.at

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QELLE : ORF.AT

Aus für die Praterbühne

Einst als Pandemieprojekt gegründet, sehen die Veranstalterinnen und Veranstalter nun keinen Grund mehr, die Praterbühne fortzuführen. Mit der Sommersaison 2023 gibt es die Spielstätte also nicht mehr. Dies sei unter anderem auf die zu geringe Nachfrage zurückzuführen.Online seit heute, 5.00 UhrTeilen

Nach 200 Veranstaltungen im Bereich Musik und Kabarett geht es mit der Praterbühne nun zu Ende. Die aktuelle Buchungslage sowie die Prognose für das kommende Jahr wären zu schlecht gewesen, um das Projekt weiterzuführen. So heißt es zumindest von den Veranstaltern.

Die vier Partner Viktor Gernot, Martin Reiter, Harald Diem und Paul Kolarik riefen die Praterbühne während der Coronaviruskrise 2021 ins Leben. Die Freiluftlocation hat es in Pandemiezeiten rund 60.000 Personen ermöglicht, trotz Einschränkungen diverse Kulturveranstaltungen zu besuchen.

Praterbühne
Kabarettist Viktor Gernot war einer der vier Mitbegründer der Praterbühne.

Veranstalter bedanken sich für die Unterstützung

„Wir konnten und durften in dieser Zeit nach all den Lockdowns hunderten KollegInnen die Möglichkeit bieten, aufzutreten und ihren Beruf auszuüben. Darüber hinaus haben wir während der Spielzeit für 40 MitarbeiterInnen Arbeitsplätze geschaffen“, hieß es in einem gemeinsamen Statement auf der Webseite vom Gastronomiebetrieb Kolarik.

Weiteres bedanken sich die Veranstalter für die „erfolgreiche und schöne Zusammenarbeit“ in den vergangenen zwei Jahren. Und für die Unterstützung, die ihnen das Publikum während der Zeit entgegengebracht hat. „Wir freuen uns, wenn wir einander wieder bei anderen Anlässen begegnen werden“, so der Schlusssatz des Statements.

Inventar wurde versteigert

Das Inventar der Praterbühne wird mit dem Aus natürlich auch nicht mehr gebraucht. Aus diesem Grund lief dazu bereits eine Online-Auktion. Hier konnten Interessierte Sessel, Tische und Fanartikel wie Strohhüte ergattern.

red, wien.ORF.at/Agenturen

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QELLE : ORF.AT

NHM widmet sich der eigenen Geschichte

Das Naturhistorische Museum (NHM) Wien will mit einem neuen Geschichtspfad seine reichhaltige Geschichte sichtbar machen. Ein neuer Themenparcours zeigt, wie sich in der Geschichte des Hauses die Ordnung der Natur gewandelt hat.Online seit heute, 6.00 UhrTeilen

Anhand ausgesuchter Objekte im ganzen Haus lädt der Themenparcours zu einer Entdeckungsreise durch die 275-jährige Geschichte einer Sammlung ein, die von ursprünglich 30.000 auf mittlerweile geschätzte 30 Millionen Objekte angewachsen ist. NHM-Generaldirektorin Katrin Vohland verwies bei der Präsentation des Geschichtspfads auf das „verstärkte, kritisch reflektierte Interesse des NHM an seiner Geschichte“.

Diese Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der Geschichte des Hauses, auf die der Historiker Johannes Feichtinger von der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verwies („auf der glanzvollen Geschichte des Museums liegt zugleich ein Schatten“), hat in den vergangenen Jahren u.a. zu Restitutionen unrechtmäßig erworbener Sammlungsstücke und der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe geführt.

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Geschichtsvitrine im Aufgang zu Deck 50
Eine Vitrine

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„Irrwege“ in NS-Zeit

Auf solch „gefährliche Irrwege“ wie in der Zeit des Nationalsozialismus, als das NHM „Zentrum des wissenschaftlichen Rassismus war“, wie Feichtinger es bezeichnete, geht das Museum auch in den beiden im Vorjahr eröffneten Vitrinen im Stiegenaufgang zum zweiten Stock ein, die sich den beiden Grundprinzipien des Hauses widmen: die Natur zu ordnen und sie anschaulich zu machen.

Der neue Geschichtspfad wurde begleitend zu diesen beiden Vitrinen konzipiert und beschäftige sich eher „mit den Lichtseiten der Geschichte“, sagte Martin Krenn, Leiter des Archivs für Wissenschaftsgeschichte am NHM. Der Grundstock der NHM-Sammlung stammt aus 1748, als Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen die damals größte, 30.000 Objekte umfassende private Naturaliensammlung von dem Florentiner Gelehrten Johann Ritter von Baillou kaufte und sie in der Wiener Hofburg aufstellen ließ.

Nach dem Tod ihres Mannes machte Maria Theresia die kaiserlichen Sammlungen der Öffentlichkeit zugänglich. Forschungsreisen wie die Brasilien-Expedition (1817-1819) oder die Weltumsegelung der Fregatte Novara (1857-1859) ließen die Kollektion anwachsen, und 1889 wurde schließlich mit dem Haus am Ring das heutige NHM eröffnet.

Erstes Evolutionsmuseum

Ferdinand von Hochstetter (1829-1884), der erste Intendant des NHM, war ein früher Anhänger von Charles Darwin und seiner Evolutionstheorie. Er machte diese zum Leitmotiv des neuen Museums und „gestaltete das NHM als erstes konsequentes Evolutionsmuseum. Die Eingliederung der Humanwissenschaft in die Naturgeschichte stellte in der damaligen Zeit einen mutigen Schritt dar“, wie es bei der Station des Geschichtspfads bei der Büste Hochstetters heißt.

Und so wandelt man heute noch auf den Spuren der Evolution, etwa im ersten Stock des Museums, wo man einen Rundgang von den aus damaliger Sicht „unvollkommensten Tieren“ bis zu den „vollkommensten Stufen der Evolution“, also von den Einzellern bis zu den Primaten, absolviert. Und am Ende der Runde gelangt man wieder in die zentrale obere Kuppelhalle, wo an der Decke die verschiedenen Wissenschaften als höchste Errungenschaften des Menschen dargestellt sind – und im berühmten Darwin-Fries ein Affe dem Menschen den Spiegel vorhält, um ihn mit seiner Tierverwandtschaft zu konfrontieren.

Für Stefanie Jovanovic-Kruspel vom Archiv für Wissenschaftsgeschichte am NHM ist der neue Geschichtspfad ein Versuch, die in den Räumen und Objekten des Hauses „gespeicherten Zeitschichten zumindest zum Teil zugänglich zu machen“. Das Museum will mit dem Themenparcours eine Entdeckungsreise durch das Museum und den historischen Wandel von Ordnung und Anschauung bieten.

red, wien.ORF.at/Agenturen

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Neun Kindergesundheitszentren für Wien

Die Österreichische Gesundheitskasse und die Wiener Ärztekammer haben sich auf Rahmenbedingungen für kindermedizinische Versorgungseinrichtungen geeinigt. Neun Standorte sind jetzt ausgeschrieben. Sie sollen bis Ende des Jahres starten.Online seit heute, 11.00 Uhr (Update: 13.10 Uhr)Teilen

Konkret werden fünf kindermedizinische Zentren und vier Primärversorgungseinrichtungen (PVE) geschaffen, mit mindestens zwei bzw. drei Ärzten, erweiterten Öffnungszeiten (40 bzw. 50 Wochenstunden) und ohne Schließtage unter der Woche. Die PVE werden auch am Samstag offen haben. Das außerhalb der Spitäler angesiedelte Angebot wird von den Kassen bezahlt.

All das läuft über eine Pilotvereinbarung, die für fünf Jahre gilt und bei der nicht nur die ÖGK, sondern auch die Kassen für öffentlichen Dienst/Eisenbahn/Bergbau (BVAEB), die Selbstständigen-Kasse SVS und die KFA der Stadt Wien dabei sind. Pro Einrichtung – je drei in jeder der drei Wiener Versorgungsregionen – sind im Schnitt 1,8 Mio. Euro pro Jahr vorgesehen.

Kleinere Zentren sollen später aufgestockt werden

Innerhalb der fünf Jahre sollen auch die kleineren Zentren (die quasi als Starthilfe für ärztliche Neueinsteiger gedacht sind) zu vollwertigen PVE aufstocken. Gedacht ist das als Modellprojekt, das später auf ganz Österreich ausgerollt, in die entsprechende Bund-Länder-Vereinigung aufgenommen und letztlich auch im PVE-Gesetz verankert wird – auch um entsprechende EU-Fördergelder lukrieren zu können.

Die Suche nach den Teams von Ärztinnen und Ärzten sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer Gesundheitsberufe, die in den Einrichtungen tätig sein werden, läuft. Grundsätzlich sind in allen Einrichtungen jedenfalls mehrere Fachärztinnen und -ärzte für Kinder- und Jugendheilkunde beschäftigt. Dazu kommen Ordinationsassistenz, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege sowie nach Bedarf Sozialarbeit, klinische Psychologie, Physiotherapie und Ähnliches.

Alle Leistungen unter einem Dach

„Das ist der Riesenvorteil dieser Einrichtungen, dass wir unter einem Dach Kinder so weit wie möglich versorgen können“, sagt Mario Ferrari, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der ÖGK in Wien. Peter Voitl, Wiener Fachgruppenobmann für Kinder- und Jugendheilkunde und selbst Bewerber um eine der Einrichtungen, betonte, dass man damit entscheidende Verbesserungen in der Versorgung anbieten könne. „Ich denke, dass wir hier vor einem wesentlichen Umbruch in der Versorgung stehen.“ Für die Patienten gebe es ein vielfältiges Angebot an einem Ort. Den Ärzten komme entgegen, dass sie hier im Team verschiedener Spezialisten arbeiten könnten.

Derzeit gibt es in Wien 88 Kassenplanstellen für Kinderärzte, sechs davon konnten zuletzt schon nicht mehr besetzt werden – weil die Einzelpraxen für die Ärzte nicht mehr attraktiv genug waren bzw. die Privatmedizin als Wahlärztin oder -arzt lockte. Auch solche Mediziner will man mit dem neune Modell anlocken. Die Zahl der Planstellen soll laut Ferrari aber nicht steigen.

Neues Modell einzigartig in Österreich

Das Modell ist einzigartig in Österreich. Die Ärztinnen und Ärzte zeigen großes Interesse. Ziel sei es jetzt, die neun Standorte sinnvoll über das Stadtgebiet zu verteilen und so auch einige der derzeit freien Kassenstellen wieder besetzen zu können, heißt es von der Ärztekammer.

Die Kammer sieht aber noch einen Aspekt: Die attraktiven Arbeitsbedingungen könnten dazu führen, dass auch Wahlärztinnen und -ärzte der Kinder- und Jugendheilkunde wieder mehr Interesse an einem Kassenvertrag zeigen. Schließlich ermöglicht diese neue Struktur, dass Ärztinnen und Ärzte die unterschiedlichen Aufgaben untereinander verteilen können und dadurch größere Flexibilität, etwa bei der Planung von Urlauben, ermöglicht wird. Insgesamt ist man optimistisch, dass schon im Sommer die ersten kindermedizinischen Versorgungseinrichtungen in Wien eröffnen können.

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Die Gegenwart der NS-Vergangenheit

Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) eröffnet diese Woche einen neuen Ausstellungsbereich: Er widmet sich der Gegenwart der NS-Vergangenheit und arbeitet vier unterschiedliche, teils unbequeme Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte auf.Online seit heute, 11.38 UhrTeilen

Angesprochen werden der Mythos von Österreich als vermeintlich erstem Opfer des Nationalsozialismus, strukturelle und personelle Kontinuitäten der NS-Herrschaft, die lange in die Zweite Republik nachwirkten, der Kampf verschiedener Opfergruppen um Anerkennung sowie Aspekte des Antisemitismus in Österreich seit 1945. Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit sieht das hdgö als laufenden Prozess, der sich nicht abschließen lässt.

„Ich sehe es als unseren Auftrag, am Puls der Gegenwart zu sein und wichtige Entwicklungen zu veranschaulichen. Erinnerungskultur verändert sich laufend, das zeigt sich in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Debatten. Historische Straßennamen werden zum Teil der öffentlichen Diskussion, die Auseinandersetzung mit umstrittenen Denkmälern ist aktueller denn je. Im Zuge der Corona-Maßnahmen-Demonstrationen waren zuletzt auch absolut unzulässige historische Bezüge verstärkt in der Öffentlichkeit“, sagt hdgö-Direktorin Monika Sommer.

„judenstern“ aus Gerichtsakt
Gelbe Sterne „ungeimpft“ und Kuverts für gerichtliche Beweismittel

Opfermythos und NS-Einfluss

1945 befreiten die Alliierten Österreich und verwalteten das Land bis 1955 mit. Lange stellte sich Österreich als „erstes Opfer“ des Nationalsozialismus dar. Verschwiegen wurde, wie viele Österreicherinnen und Österreicher das Regime unterstützt hatten oder an NS-Verbrechen beteiligt gewesen waren. Das NS-Gedankengut und ehemalige Anhängerinnen und Anhänger des Nationalsozialismus prägten die Zweite Republik mit. Die tatsächlichen Opfer des NS-Regimes blieben lange ungehört oder wurden sogar weiter diskriminiert.

Anhand von griffigen Beispielen und Geschichten wird erklärt, warum die Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft und ihren Verbrechen die Geschichte der Zweiten Republik bis heute prägt. Viele erstmals ausgestellte und einzigartige Objekte machen das lange Ringen der Opfer um Anerkennung sichtbar und zeigen, wie aktuell diese Fragen in der Gegenwart sind.

Besucherinnen und Besucher im Fokus

Nicht zufällig steht im Zentrum des Themenbereichs eine interaktive Landkarte, die aktuell brennende Konflikte um Erinnerungszeichen sichtbar macht. Das hdgö ermöglicht engagierten Menschen aus ganz Österreich, Diskussionen über Orte der Erinnerung anzustoßen und nimmt dabei die Rolle der Moderation ein. Unter dem Titel „Baustellen der NS-Erinnerungskultur“ können Menschen über ihre Mobiltelefone oder Computer Diskussionsbedarf zu NS-bezogenen Denkmälern und Erinnerungszeichen anmelden oder bereits verzeichnete Orte kommentieren.

Der neue Themenbereich lässt sich im Mai besonders gut entdecken: Das Museum hält aufgrund von Feiertagen an zwei ansonsten geschlossenen Montagen offen, nämlich am 1. Mai und am 29. Mai jeweils von, 10-18 Uhr. Zudem ist anlässlich des „Tages der Befreiung“ der Eintritt am Sonntag, den 7. Mai ins Museum kostenlos.

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