Eine unbesänftigte Natur ermöglicht eine nahe Beerdigung mit dem „Lebenden Sarg“, der diese Woche von der Wiener Beerdigungsgesellschaft vorgestellt wurde.
Der aus Pilzstreifen gewachsene Sarg ist leicht, aber super stark. In der Zwischenzeit wurde im Wiener Zentralfriedhof ein eigener Teil für Beerdigungen in der Nähe der Natur rezerviert.

In Europa werden einheimische Pilzarten für den „Lebenden Sarg“ verwendet, der von einem jungen niederländischen Architekten erfunden wurde und jetzt auch im Angebot der Wiener Begräbnisfirma ist. Der spezielle Sarg wird in einer Woche in Form gezüchtet und dann getrocknet, wodurch das Wachstum von Pilzstreifen gestoppt wird. Wenn der Sarg mit dem Grundwasser in Berührung kommt, werden die Pilze wieder zum Leben erweckt und helfen, den Körper darin abzubauen.
Darüber hinaus werden während des Kompostierens die freigesetzten Toxine neutralisiert und der Boden regeneriert. Auf den ersten Blick ähnelt der „Lebende Kiste“ dem Hungarocell und ist genauso leicht wie ein Körper von bis zu 200 Kilogramm. Die Kiste ist geschmückt, kann aber auch auf Wunsch separat geschmückt werden. Die Myzelgrube kann sowohl für traditionelle als auch für natürliche Beerdigungen verwendet werden.

Der Sarg von Loop Biotech ist völlig umweltfreundlich: Bei seiner Herstellung entteht kein Kohlenoxid, und er löst auch ein immer wertvolleres Holz aus. Vorerst wird es im Ausland vorbereitet, aber bald wird Österreich die Bedürfnisse des österreichischen Marktes erfüllen. „Lebende Särge“ können eine gute Alternative für diejenigen sein, die eine nahe Bestattung wünschen, aber aus irgendeinem Grund die Einäscherungablehnen.
Unterdessen wurde in der Wiener Zentralkirche der Wiener Zentralfriedhof speziell für naturnahe Begräbnisse konzipiert, die den Bedürfnissen des Marktes entsprechen. Die Natur des natürlichen Lebensraums in einem nahe gelegenen Modul könnte in einem Bio-Sarg begraben werden und kein Metall oder synthetisches Material. Am Eingang eines nahe gelegenen Grundstücks wurde ein Denkmal mit den Namen der Verstorbenen und den Holzbänken errichtet. Die nächsten Angehörigen können ihre verstorbenen Angehörigen für ihren Solos in eine Gedenkbox legen.
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