{"id":931,"date":"2023-03-04T15:56:13","date_gmt":"2023-03-04T14:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=931"},"modified":"2023-03-04T15:56:13","modified_gmt":"2023-03-04T14:56:13","slug":"ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=931","title":{"rendered":"UKRAINE"},"content":{"rendered":"\n<h1>Kiew ger\u00e4t in Bachmut unter Druck<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte geraten bei der Verteidigung der \u00f6stlichen Stadt Bachmut gegen die russischen Truppen laut britischen Angaben immer mehr in Bedr\u00e4ngnis. Die Ukraine verst\u00e4rke zwar ihre Truppen in der Region mit Eliteeinheiten, die russische Armee und K\u00e4mpfer der russischen S\u00f6ldnergruppe Wagner seien aber weiter in die n\u00f6rdlichen Vororte von Bachmut vorgedrungen.<\/strong>Online seit heute, 13.31 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>In der Stadt und der Umgebung gebe es heftige K\u00e4mpfe, teilte das britische Verteidigungsministerium am Samstag auf Twitter mit. Zwei wichtige Br\u00fccken in Bachmut seien in den vergangenen 36 Stunden zerst\u00f6rt worden, und die von den ukrainischen Truppen gehaltenen Versorgungsrouten seien zunehmend eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag hatte die russische Artillerie die letzten Ausfallstra\u00dfen aus Bachmut beschossen, um die seit Monaten umk\u00e4mpfte Stadt vollends einzuschlie\u00dfen. In der Stadt, in der vor dem Krieg rund 70.000 Menschen lebten, harren noch immer einige tausend Zivilisten und Zivilistinnen aus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/tvthek.orf.at\/profile\/ZIB-1300\/71280\/ZIB-1300\/14170229\/Offenbar-letzte-Gefechte-um-Bachmut\/15350634\">ZIB 13:00, 4.3.2023<\/a><strong>Offenbar letzte Gefechte um Bachmut<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das britische Verteidigungsministerium ver\u00f6ffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unter Berufung auf Geheimdienstinformationen t\u00e4glich Updates zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung \u00fcber den Krieg entgegentreten als auch Verb\u00fcndete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.<\/p>\n\n\n\n<h2>\u201eSchlachthaus auf beiden Seiten\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Situation sei \u201eein Schlachthaus auf beiden Seiten\u201c, hatte bereits zuvor der Kommandant einer ukrainischen Einheit der Fernsehstation Espreso TV gesagt. Teile einiger Einheiten seien angewiesen worden, in sichere Stellungen zu wechseln. Der Anf\u00fchrer einer ukrainischen Drohneneinheit sagte in einem Video, seine Einheit sei zum sofortigen R\u00fcckzug aufgefordert worden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/09\/12\/crops\/w=1280,q=90\/1701984_bigpicture_628712_ukraine_bachmut_grossbritannien_2_a.jpg?s=55b2b99caaf566b156670aed85754c32d23dc7b8\" alt=\"Ukrainische Soldaten mit Panzer in Wald\"\/><figcaption>In Bachmut finden derzeit wieder vermehrt Gefechte statt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Kiew hatte zuvor einger\u00e4umt, dass die Angreifer versuchten, die Stadt einzukesseln. Der Chef der russischen S\u00f6ldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, sprach von einer fast vollst\u00e4ndigen Einkesselung. Eine einzige Stra\u00dfe Richtung Westen w\u00fcrde den Ukrainern noch offen stehen. Ein Wagner-K\u00e4mpfer berichtete der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosty, die ukrainischen Truppen h\u00e4tten bereits fast alle Br\u00fccken \u00fcber den Bachmutska-Fluss gesprengt.<\/p>\n\n\n\n<h2>Schoigu in der Ukraine<\/h2>\n\n\n\n<p>Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu besuchte nach offiziellen Angaben Kampftruppen in der Ukraine. Schoigu habe einen vorgelagerten Gefechtsstand in der Region S\u00fcddonezk inspiziert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In einem von dem Ministerium ver\u00f6ffentlichten Video ist Schoigu zu sehen, wie er Soldaten Orden verleiht und zusammen mit dem Kommandanten des \u00d6stlichen Milit\u00e4rbezirks, Rustam Muradow, eine zerst\u00f6rte Stadt besichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schoigu hat bisher selten die russischen Truppen in der Ukraine besucht. Er wurde in Russland f\u00fcr den Verlauf des Krieges, der nicht den raschen Sieg, daf\u00fcr aber mehrere herbe R\u00fcckschl\u00e4ge brachte, von Kommentatoren und Kriegsverfechtern scharf kritisiert, auch von Wagner-Chef Prigoschin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/09\/11\/crops\/w=1280,q=90\/1701986_bigpicture_628711_ukraine_bachmut_grossbritannien_r.jpg?s=012eab66529bd844e62bb1faa67a64eb7e425e83\" alt=\"Soldaten bauen automatischen Granatenwerfer auf\"\/><figcaption>Laut britischen Angaben stehen die ukrainischen Streitkr\u00e4fte unter Druck<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>NATO: Russland verlor \u00fcber 2.000 Kampfpanzer<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach den Worten des NATO-Oberbefehlshabers in Europa hat Russland bisher mehr als 2.000 gro\u00dfe Kampfpanzer verloren. Mehr als 200.000 russische Soldaten und \u00fcber 1.800 Offiziere seien gefallen oder verwundet worden, sagte General Christopher Cavoli am Freitag auf einer Veranstaltung im Hamburger Rathaus. Pro Tag verschie\u00dfe die russische Armee im Schnitt \u00fcber 23.000 Artilleriegescho\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Fonds des ukrainischen Komikers und Fernsehmoderators Serhij Prytula \u00fcber 100 gebrauchte Panzerfahrzeuge zur Unterst\u00fctzung der Armee erworben haben will, machte der deutsche R\u00fcstungskonzern Rheinmetall Verhandlungen \u00fcber den Bau einer Panzerfabrik auf ukrainischem Boden publik.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr rund 200 Millionen Euro kann ein Rheinmetall-Werk in der Ukraine aufgebaut werden, das j\u00e4hrlich bis zu 400 Panther produziert. Die Gespr\u00e4che mit der dortigen Regierung sind vielversprechend, und ich hoffe auf eine Entscheidung in den n\u00e4chsten zwei Monaten\u201c, sagte Konzernchef Armin Papperger der D\u00fcsseldorfer \u201eRheinischen Post\u201c (Samstag-Ausgabe). Die Ukraine brauche 600 bis 800 Panzer f\u00fcr einen Sieg, so Papperger laut einem Vorabbericht.<\/p>\n\n\n\n<p>red, ORF.at\/<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/impressum-nachrichtenagenturen\/\">Agenturen<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2>Links:<\/h2>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"https:\/\/www.president.gov.ua\/en\">Ukrainischer Pr\u00e4sident<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/\">Russischer Pr\u00e4sident<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/organisations\/ministry-of-defence\">Britisches Verteidigungsministerium<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.nato.int\/\">NATO<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiew ger\u00e4t in Bachmut unter Druck Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte geraten bei der Verteidigung der \u00f6stlichen Stadt Bachmut gegen die russischen Truppen laut britischen Angaben immer mehr in Bedr\u00e4ngnis. 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