{"id":843,"date":"2023-02-06T16:22:14","date_gmt":"2023-02-06T15:22:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=843"},"modified":"2023-02-06T16:22:14","modified_gmt":"2023-02-06T15:22:14","slug":"zahl-der-beben-toten-in-tuerkei-und-syrien-stieg-auf-1-800","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=843","title":{"rendered":"ZAHL DER BEBEN-TOTEN IN T\u00dcRKEI UND SYRIEN STIEG AUF 1.800"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach verheerenden Erdbeben in der T\u00fcrkei und Syrien in der Nacht auf Montag ist die Zahl der Todesopfer auf etwa 1.800 gestiegen. In der T\u00fcrkei seien 1.014 Menschen ums Leben gekommen, teilte der Katastrophenschutzdienst AFAD Montagmittag mit. Mehr als 7.000 Menschen wurden verletzt. In Syrien stieg die Zahl der Toten auf mehr als 780, in dem B\u00fcrgerkriegsland gab es durch das Beben mehr als 2.200 Verletzte. \u00d6sterreich hilft indes mit drei Millionen Euro und 80 Soldaten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mehr-als-1400-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104163228.jpg\/770x578\/133.645.267\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Papst dr\u00fcckt Erdbebenopfern in T\u00fcrkei und Syrien Mitgef\u00fchl aus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Papst Franziskus hat den Opfern der verheerenden Erdbeben im t\u00fcrkisch-syrischen Grenzgebiet sein Mitgef\u00fchl ausgedr\u00fcckt. Der Pontifex habe mit &#8222;tiefer Trauer von dem gro\u00dfen Verlust an Menschenleben erfahren&#8220; und versichere &#8222;allen Betroffenen seine spirituelle N\u00e4he&#8220;, hie\u00df es in zwei Telegrammen an die diplomatischen Vertretungen des Heiligen Stuhls in der T\u00fcrkei und Syrien. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bete au\u00dferdem f\u00fcr die Rettungskr\u00e4fte, die an den laufenden Hilfsma\u00dfnahmen und der Versorgung beteiligt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Franziskus zeigte sich tief betroffen \u00fcber die vielen Todesopfer und bete &#8222;von ganzem Herzen f\u00fcr die Seelen der Verstorbenen und f\u00fcr alle, die um sie trauern.&#8220; Er erinnerte insbesondere an das bereits &#8222;leidgepr\u00fcfte syrische Volk&#8220;, f\u00fcr das er den &#8222;g\u00f6ttlichen Segen der St\u00e4rke und des Friedens&#8220; erbitte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162333.jpg\/770x578\/133.632.943\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Schulen in der T\u00fcrkei bleiben nach Erdbeben eine Woche zu<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nach den verheerenden Erdbeben bleiben die Schulen in der T\u00fcrkei f\u00fcr eine Woche geschlossen. Der Unterricht werde t\u00fcrkeiweit bis zum 13. Februar pausieren, teilte Bildungsminister Mahmut \u00d6zer laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Montag mit. Einige Bildungseinrichtungen im Land brachen zudem in die betroffenen Gebiete auf, um dort Hilfe zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162334.jpg\/770x578\/133.633.051\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Massengr\u00e4ber werden laut Bericht ausgehoben<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Norden Syriens heben Anwohner nach den verheerenden Erdbeben in der t\u00fcrkisch-syrischen Grenzregion einem Augenzeugenbericht zufolge Massengr\u00e4ber aus. Menschen in der Stadt Idlib wollen darin die Opfer der Katastrophe beisetzen, berichtete ein Aktivist der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Auch in den Sozialen Netzwerken verbreiteten sich Videos, die zeigen sollen, wie Dutzende Menschen Massengr\u00e4ber schaufeln. In dem B\u00fcrgerkriegsland sind zum Teil ganze H\u00e4userreihen in sich zusammengefallen, deren Fundamente durch Luftangriffe h\u00e4ufig schon zuvor bauf\u00e4llig waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162335.jpg\/770x578\/133.633.060\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Griechenland zu Hilfe bereit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der schweren Spannungen mit der T\u00fcrkei erkl\u00e4rte sich\u00a0Griechenland bereit, Rettungsmannschaften in das Erdbebengebiet zu schicken. Auch Israel will der T\u00fcrkei und Syrien humanit\u00e4re Hilfe leisten. Offiziell befinden sich Israel und Syrien im Krieg. NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg schrieb auf Twitter, die NATO-Partner der T\u00fcrkei seien bereit, Unterst\u00fctzung zu mobilisieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162336.jpg\/770x578\/133.633.069\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Biden sagt Hilfe zu<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auch US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat Hilfe zugesagt. &#8222;Ich bin zutiefst traurig \u00fcber den Verlust an Menschenleben und die Zerst\u00f6rung durch das Erdbeben in der T\u00fcrkei und in Syrien&#8220;, erkl\u00e4rte Biden am Montag auf Twitter. &#8222;Ich habe mein Team angewiesen, die Situation in Koordination mit der T\u00fcrkei weiterhin genau zu beobachten und jede notwendige Hilfe zu leisten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162337.jpg\/770x578\/133.633.195\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Krieg und dann noch Erdbeben &#8211; Die doppelte Katastrophe Syriens<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Weinende Kinder, eingest\u00fcrzte H\u00e4user und \u00fcberf\u00fcllte Krankenh\u00e4user &#8211; die Bilder aus dem Erdbebengebiet sind f\u00fcr syrische Familien und Sanit\u00e4ter nach zw\u00f6lf Jahren B\u00fcrgerkrieg, Bombenhagel und Vertreibung nur zu bekannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Erdbeben der St\u00e4rke 7,7 (nach anderen Angaben 7,8) trieb die Menschen in der Nacht auf Montag auf die Stra\u00dfen im Norden des Landes, wo Luftangriffe und Granatbeschuss die Menschen bereits seelisch und die Geb\u00e4ude in ihren Fundamenten ersch\u00fcttert hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162338.jpg\/770x578\/133.633.204\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>In der immer noch von Rebellen gehaltenen Stadt Jandaris in der Provinz Aleppo liegt Schutthaufen, Stahl-Streben und Kleiderb\u00fcndel, wo einst ein mehrst\u00f6ckiges Geb\u00e4ude stand. &#8222;Zw\u00f6lf Familien sind da drunter. Nicht ein einziger kam heraus. Nicht ein einziger&#8220;, sagt ein d\u00fcnner, junger Mann unter Schock mit weit aufgerissenen Augen und einer bandagierten Hand. Sein Atem wirft einen wei\u00dfen Schleier in der kalten Winterluft. &#8222;Wir haben nachts um 3.00 Uhr Menschen mit blo\u00dfen H\u00e4nden aus eingest\u00fcrzten H\u00e4usern herausgezogen.&#8220;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andere M\u00e4nner sind zu sehen, die sich auf der Suche nach \u00dcberlebenden durch Tr\u00fcmmer w\u00fchlen und mit H\u00e4mmern auf Betonbl\u00f6cke einschlagen. Daneben liegen verbeulte Wassertanks und Solaranlagen, die von D\u00e4chern st\u00fcrzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Wei\u00df-Helmen zufolge, einer Rettungsorganisation in den Rebellen-Gebieten, sind mindestens 147 Menschen in dieser Region im Nordwestens Syriens gestorben. In den von der Regierung kontrollierten Gebieten sollen es nach offiziellen Angaben mehr als 300 Tote und \u00fcber 1.000 Verletzte sein. &#8222;Wir sind in einem Rennen gegen die Zeit. Selbst wenn unsere Teams ersch\u00f6pft sind, wir m\u00fcssen weitermachen&#8220;, sagt der Leiter der Wei\u00df-Helme, Raed Fares, per Telefon. Die Luftangriffe der vergangenen Jahre h\u00e4tten die Geb\u00e4ude so geschw\u00e4cht, dass sie sofort zusammenbrachen<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104163223.jpg\/770x578\/133.634.356\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>T\u00fcrkei bittet NATO-Partner um Feldkrankenh\u00e4user und Rettungsteams<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die T\u00fcrkei bittet ihre NATO-Partner nach dem schweren Erdbeben um Unterst\u00fctzung bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten. Nach einer am Montag von der B\u00fcndniszentrale in Br\u00fcssel ver\u00f6ffentlichen Aufstellung braucht sie medizinische Nothilfeteams, notfallmedizinische Ausr\u00fcstung sowie Such- und Rettungsteams, die auch unter schweren Bedingungen arbeiten k\u00f6nnen. Konkret werden zudem drei f\u00fcr extreme Wetterbedingungen geeignete Feldkrankenh\u00e4user und Personal f\u00fcr deren Einrichtung genannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104163227.jpg\/770x578\/133.636.264\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Israel will t\u00fcrkischen und syrischen Erdbeben-Opfern Hilfe leisten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Israel will der T\u00fcrkei und Syrien nach den schweren Erdbeben humanit\u00e4re Hilfe leisten. &#8222;Entsprechend dem Ersuchen der t\u00fcrkischen Regierung habe ich die Entsendung von Such- und Rettungsteams sowie von medizinischen Teams angeordnet&#8220;, teilte Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu am Montag mit und erg\u00e4nzte: &#8222;Da wir darum gebeten wurden, dies auch f\u00fcr die vielen Verletzten des Erdbebens in Syrien zu tun, habe ich dies ebenfalls angewiesen.&#8220; Offiziell befinden sich Israel und Syrien im Krieg. Wie die Hilfe f\u00fcr Syrien konkret aussehen soll, war zun\u00e4chst unklar. Ein Sprecher Netanjahus erkl\u00e4rte, er habe keine weiteren Informationen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104162339.jpg\/770x578\/133.633.318\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Mehr als 1.000 Todesopfer in der T\u00fcrkei<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zahl der Todesopfer in der T\u00fcrkei nach den schweren Erdbeben ist auf \u00fcber 1.000 gestiegen. Die Katastrophenschutzbeh\u00f6rde meldet nun 1.014 Tote in den betroffenen Provinzen im S\u00fcden des Landes. Mehr als 2.800 Geb\u00e4ude seien zerst\u00f6rt worden, teilt Beh\u00f6rdenchef Yunus Sezer mit.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>EU mobilisiert Such- und Rettungsteams<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bisher sind mehr als zehn Such- und Rettungsteams mobilisiert worden, um Ersthelfer in der T\u00fcrkei zu unterst\u00fctzen. Sie kommen aus Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Polen, Rum\u00e4nien, Ungarn, Malta und Tschechien. Italien, Spanien und die Slowakei stehen zudem bereit, um ebenfalls Rettungsteams zu schicken.&nbsp;Das Zentrum f\u00fcr Katastrophenhilfe der EU koordiniert nach dem schweren Erdbeben die Entsendung von europ\u00e4ischen Rettungskr\u00e4ften in die T\u00fcrkei.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Unterst\u00fctzung wurde auch der Copernicus-Satellitendienst der EU aktiviert, wie der zust\u00e4ndige EU-Kommissar Janez Lenarcic und der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell mitteilten. Mit dessen Daten k\u00f6nnen unter anderem Lagekarten erstellt werden, die ein detailliertes Ausma\u00df der Sch\u00e4den zeigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Die EU ist auch bereit, die Betroffenen in Syrien (&#8230;) mit humanit\u00e4ren Hilfsprogrammen zu unterst\u00fctzen&#8220;, erg\u00e4nzten die beiden EU-Vertreter. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte am Mittag, aus Syrien gebe es bislang keinen Antrag auf Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Gedanken sind bei allen, die geliebte Menschen verloren haben und den mutigen Ersthelfern, die sich f\u00fcr die Rettung von Menschenleben einsetzen\u201cEU-Kommissar Janez Lenarcic und der EU-Au\u00dfenbeauftragte Josep Borrell<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.sn.at\/mindestens-600-tote-nach-erdbeben-in-der-tuerkei-und-syrien-41-104163224.jpg\/770x578\/133.634.365\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2><strong>Nachbeben in der S\u00fcdostt\u00fcrkei<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um 11.24 Uhr MEZ ersch\u00fctterte ein schweres Nachbeben der Magnitude 7,5 die S\u00fcdostt\u00fcrkei. Das Epizentrum habe in der Provinz Kahramanmaras gelegen, meldete die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul. Auch in Syrien und im Libanon bebte die Erde dadurch wieder. Das Epizentrum lag etwa 100 km nord\u00f6stlich von jenem des Hauptbebens, das um 02.17 Uhr MEZ stattfand, teilte der \u00d6sterreichische Erdbebendienst von Geosphere Austria (ehemals ZAMG) der APA mit. Die betroffene Region um Ekin\u00f6z\u00fc ist weniger dicht besiedelt. Es sei aber mit weiteren schweren Sch\u00e4den zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Warum es in der T\u00fcrkei immer wieder zu schweren Beben kommt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kaum ein Land ist h\u00e4ufiger von schweren Erdbeben betroffen als die T\u00fcrkei. Sie liegt auf der kleinen Anatolischen Platte, die zwischen der nordw\u00e4rts driftenden Arabischen Platte und der eurasischen Platte nach Westen verschoben wird. Die entstehenden Spannungen entladen sich regelm\u00e4\u00dfig in Beben. Eine Auswahl der schwersten in der Region:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oktober 2020:<\/strong>&nbsp;Bei einem Erdbeben der St\u00e4rke 7,0 kommen in der westt\u00fcrkischen Stadt Izmir mehr als 100 Menschen ums Leben. Auf der benachbarten griechischen Insel Samos sterben zwei Jugendliche. Mehr als 1000 Menschen werden verletzt und viele H\u00e4user zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>J\u00e4nner 2020:<\/strong>&nbsp;Ein Beben der St\u00e4rke 6,7 ersch\u00fcttert die ostt\u00fcrkische Provinz Elazig. 41 Menschen sterben, Hunderte H\u00e4user werden zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Oktober\/November 2011<\/strong>: Ein schweres Erdbeben der St\u00e4rke 7,2 ersch\u00fcttert die Provinz Van im S\u00fcdosten des Landes. Dabei sterben mindestens 600 Menschen. Fast 2300 H\u00e4user werden zerst\u00f6rt. Rund zwei Wochen danach kommen bei einem Beben in der gleichen Region etwa 40 Menschen ums Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>August 1999:<\/strong>\u00a0Bei einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der T\u00fcrkei sterben mehr als 17 000 Menschen. Mindestens 24 000 werden verletzt. Das Epizentrum des Bebens liegt in der westt\u00fcrkischen Stadt Izmit rund 100 Kilometer \u00f6stlich von Istanbul.<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>\u00d6sterreich schickt Hilfe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>&#8222;\u00d6sterreich wird den betroffenen Regionen selbstverst\u00e4ndlich humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung leisten. Wir pr\u00fcfen derzeit alle Optionen, wie wir in den betroffenen Regionen raschestm\u00f6glich effektive Hilfe leisten k\u00f6nnen, und stehen diesbez\u00fcglich auch mit unseren Partnerorganisationen in der T\u00fcrkei und in Syrien in Kontakt&#8220;, hie\u00df es auf APA-Anfrage aus dem Au\u00dfenministerium in Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach derzeitigen Kenntnisstand seien keine \u00f6sterreichischen Staatsb\u00fcrger unter den Opfern. In der T\u00fcrkei sind derzeit rund 2.000 Auslands\u00f6sterreicher, davon rund 120 in den von den Erdbeben betroffenen Regionen, sowie rund 70 \u00f6sterreichische Reisende registriert, wurde erl\u00e4utert. Da der genaue Aufenthaltsort bei Reiseregistrierungen sowie bei der Registrierung als Auslands\u00f6sterreicher nicht verpflichtend anzuf\u00fchren ist, k\u00f6nnten die Informationen jedoch abweichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Syrien sind rund 65 Auslands\u00f6sterreicher registriert, davon knapp 50 in den betroffenen Erdbebenregionen. Die registrierten Personen aus \u00d6sterreich wurden per E-Mail sowie per SMS kontaktiert und ihnen wurde Hilfe der zust\u00e4ndigen \u00f6sterreichischen Vertretungen vor Ort angeboten, berichtete eine Sprecherin des Au\u00dfenministeriums.<\/p>\n\n\n\n<h2>Bulgarien schickt Rettungsteams und Hilfsg\u00fcter in die T\u00fcrkei<\/h2>\n\n\n\n<p>Dabei geht es um medizinische Teams, 58 Feuerwehrleute sowie Technik und Zelte, wie die Minister f\u00fcr Verteidigung und f\u00fcr Inneres, Dimitar Stojanow und Iwan Demerdschiew, ank\u00fcndigten. Zwei Transportflieger mit Helfern und G\u00fctern an Bord sollen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia in Richtung Nachbarland T\u00fcrkei starten.<\/p>\n\n\n\n<h2>Auch Bundespr\u00e4sident Van der Bellen zeigt sich betroffen<\/h2>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/twitter.com\/vanderbellen\/status\/1622511693178843136\" target=\"_blank\">\u201cDeeply saddened to hear about the devastating earthquake in Southern #T\u00fcrkiye &amp;amp; #Syria this morning. My deepest condolences over the loss of life. To all i\u2026A. Van der Bellen, twitter.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2>Steinmeier: Ausma\u00df von Tod und Zerst\u00f6rung ersch\u00fcttert mich tief&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat den Betroffenen des schweren Erdbebens seine Anteilnahme ausgedr\u00fcckt. &#8222;Das Ausma\u00df von Tod und Zerst\u00f6rung ersch\u00fcttert mich tief. Meine Gedanken sind bei den vielen Opfern, meine Anteilnahme gilt ihren Familien&#8220;, hie\u00df es in einer Pressemitteilung des Pr\u00e4sidenten. Steinmeier w\u00fcnschte den Verletzten eine schnelle Genesung. &#8222;Meine Hoffnung richtet sich darauf, dass noch viele aus den Tr\u00fcmmern gerettet werden k\u00f6nnen.&#8220;\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2>Iran bietet T\u00fcrkei und Syrien Unterst\u00fctzung an&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach den verheerenden Erdbeben hat der Iran seine Unterst\u00fctzung angeboten. Pr\u00e4sident Ebrahim Raisi \u00fcbermittelte Beileidsbekundungen an die &#8222;befreundeten und br\u00fcderlichen L\u00e4nder&#8220;, wie die Staatsagentur IRNA berichtete. Teheran sei bereit, sofortige Hilfe zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Mitten im Schlaf begann das ganze Haus zu wanken. Ich rannte sofort zu meinen Kindern, konnte aber nicht alle tragen. Ich konnte die T\u00fcr nicht mehr erreichen, sie war zu weit entfernt. Eine Minute f\u00fchlte sich wie Jahre in Angst und Hilflosigkeit an. Die Nachbeben machten weiter Angst. Die meisten Menschen waren mitten in Schnee und Regen auf der Stra\u00dfe, viele Geb\u00e4ude sind zerst\u00f6rt, viele Versch\u00fcttete sind noch unter den Tr\u00fcmmern.<\/strong>\u201cWorld Vision-Mitarbeiter schildert das Beben in Nordsyrien.<\/p>\n\n\n\n<h2>Zahlreiche Hilfsaufrufe<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dem Erdbeben haben zahlreiche Organisationen Hilfsraufrufe gestartet, darunter die Caritas, das Rote Kreuz, die Diakonie, \u00c4rzte ohne Grenzen, der Arbeiter Samariterbund und World Vision. Caritas Auslandshilfe-Generalsekret\u00e4r Andreas Knapp sagte: &#8222;Bereits jetzt ist die Situation absolut dramatisch. Kolleginnen und Kollegen vor Ort berichten uns, dass Menschen trotz Temperaturen unter Null Grad auf Stra\u00dfen vor angez\u00fcndeten Feuern und in Fahrzeugen warten.&#8220; Offenbar geht es um Grundbed\u00fcrfnisse.\u00a0\u201eErste Hilfe, Nahrungsmittel und Wasser, Decken und Schlafs\u00e4cke, psychologische Betreuung und die Koordination von Unterk\u00fcnften.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In der Nacht hatte ein Beben der St\u00e4rke 7,7 die T\u00fcrkei und Syrien ersch\u00fcttert, es folgten etliche Nachbeben &#8211; eines davon mit der St\u00e4rke 7,6, wie AFAD mitteilte. Beide Beben hatten ihr Epizentrum in der Provinz t\u00fcrkischen Kahramanmaras. Die Ersch\u00fctterungen waren in mehreren regionalen Nachbarl\u00e4ndern zu sp\u00fcren, darunter im Libanon, im Irak sowie in Zypern und Israel.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Ersch\u00fctterungen st\u00fcrzten allein in der S\u00fcdostt\u00fcrkei Tausende Geb\u00e4ude ein. Auf Videos aus mehreren St\u00e4dten in dem Gebiet waren teilweise v\u00f6llig zerst\u00f6rte Stra\u00dfenz\u00fcge zu sehen. Unter den eingest\u00fcrzten Geb\u00e4uden war neben Wohnh\u00e4usern auch ein Krankenhaus in der Stadt Iskenderun. In der Stadt Gaziantep wurde laut staatlicher Nachrichtenagentur Anadolu auch die Burg stark besch\u00e4digt. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Im t\u00fcrkischen Fernsehen waren Bilder von Helfern zu sehen, die teilweise mit blo\u00dfen H\u00e4nden in den Tr\u00fcmmern nach Versch\u00fctteten suchten. Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan sprach vom schwersten Beben seit 1939.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Syrien st\u00fcrzten der staatlichen Nachrichtenagentur SANA zufolge in zahlreichen St\u00e4dten Geb\u00e4ude ein. Rettungsteams versuchten in der Nacht und im Morgengrauen, Menschen aus den Tr\u00fcmmern zu ziehen. Pr\u00e4sident Bashar al-Assad rief sein Kabinett zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Videos zeigten Tr\u00fcmmerberge unter anderem aus der Provinz Idlib, teils kollabierten ganze H\u00e4userreihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Temperaturen in den betroffenen Gebieten liegen zurzeit oft im Minusbereich. An manchen Orten schneite es stark. Im t\u00fcrkischen Staatssender TRT war zu sehen, wie Menschen bei Schnee in der Stadt Iskenderun aus Tr\u00fcmmern befreit wurden. Auch aus den St\u00e4dten Gaziantep, Sanliurfa, Osmaniye, Diyarbakir und Adana wurden Bilder gezeigt, auf denen Menschen teilweise in Decken geh\u00fcllt abtransportiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Flugh\u00e4fen in besonders von dem Erdbeben betroffen Regionen der T\u00fcrkei blieben vorerst f\u00fcr zivile Fl\u00fcge geschlossen. Dabei gehe es um die Flugh\u00e4fen in Hatay, Kahramanmaras und Gaziantep, sagte Vizepr\u00e4sident Oktay. Der Sender CNN T\u00fcrk zeigte Bilder von einem tiefen Riss in einer Landebahn am Flughafen Hatay.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 11.24 Uhr MEZ ersch\u00fctterte ein schweres Nachbeben der Magnitude 7,5 die S\u00fcdostt\u00fcrkei. Das Epizentrum habe in der Provinz Kahramanmaras gelegen, meldete die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul. Auch in Syrien und im Libanon bebte die Erde dadurch wieder. Das Epizentrum lag etwa 100 km nord\u00f6stlich von jenem des Hauptbebens, das um 02.17 Uhr MEZ stattfand, teilte der \u00d6sterreichische Erdbebendienst von Geosphere Austria (ehemals ZAMG) der APA mit. Die betroffene Region um Ekin\u00f6z\u00fc ist weniger dicht besiedelt. Es sei aber mit weiteren schweren Sch\u00e4den zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zentrum f\u00fcr Katastrophenhilfe der EU koordiniert die Entsendung von Rettungskr\u00e4ften in die T\u00fcrkei. Nach Angaben eines Sprechers der EU-Kommission in Br\u00fcssel wurden bis Montagmittag bereits mehr als zehn Such- und Rettungsteams mobilisiert, um die Ersthelfer zu unterst\u00fctzen. Sie kommen aus Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Polen, Rum\u00e4nien, Ungarn, Malta und Tschechien. Die sei auch bereit, die Betroffenen in Syrien zu unterst\u00fctzen, aus Syrien gebe es aber bisher keinen Antrag auf Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den verheerenden Erbeben in der t\u00fcrkisch-syrischen Grenzregion hat Russland beiden L\u00e4ndern Hilfe zugesagt. In den kommenden Stunden sollen Rettungskr\u00e4fte vom russischen Zivilschutz nach Syrien geflogen werden, wie der Kreml am Montag mitteilte. Pr\u00e4sident Wladimir Putin habe bereits mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad telefoniert. Auch ein Gespr\u00e4ch mit dem t\u00fcrkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan \u00fcber konkrete Hilfsleistungen sei geplant, hie\u00df es aus Moskau.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat Hilfe zugesagt. &#8222;Ich bin zutiefst traurig \u00fcber den Verlust an Menschenleben und die Zerst\u00f6rung durch das Erdbeben in der T\u00fcrkei und in Syrien&#8220;, erkl\u00e4rte Biden am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. &#8222;Ich habe mein Team angewiesen, die Situation in Koordination mit der T\u00fcrkei weiterhin genau zu beobachten und jede notwendige Hilfe zu leisten.&#8220; Nach dem n\u00e4chtlichen Beben ist die Opferzahl auf mehr als 1.800 gestiegen. Das Beben der St\u00e4rke 7,8 hatte die Menschen im Schlaf \u00fcberrascht.<\/p>\n\n\n\n<p>Griechenland erkl\u00e4rte sich trotz der schweren Spannungen mit der T\u00fcrkei bereit, Rettungsmannschaften in das Erdbebengebiet zu schicken. Auch Israel will der T\u00fcrkei und Syrien humanit\u00e4re Hilfe leisten. Offiziell befinden sich Israel und Syrien im Krieg. NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg schrieb auf Twitter, die NATO-Partner der T\u00fcrkei seien bereit, Unterst\u00fctzung zu mobilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Das Ausma\u00df des Erdbebens ist verheerend. \u00d6sterreich wird mit drei Mio. Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds f\u00fcr Hilfsorganisationen vor Ort und ab morgen mit mehr als 80 Soldatinnen &amp; Soldaten des Bundesheeres bei Rettungseins\u00e4tzen im Erdbebengebiet unterst\u00fctzen&#8220;, twitterte Bundeskanzler Karl Nehammer (\u00d6VP) am Montagnachmittag. Die Meldungen von dem Erdbeben &#8222;machen mich betroffen. Meine Gedanken sind bei den Opfern &amp; Helfer:innen&#8220;, erg\u00e4nzte Vizekanzler Werner Kogler (Gr\u00fcne).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesheer k\u00f6nne ab Dienstag 84 Soldaten des Katastrophenhilfeelements &#8222;Austrian Forces Disaster Relief Unit&#8220; (AFDRU) in die T\u00fcrkei entsenden, um den Rette- und Bergeinsatz im Erdbebengebiet zu unterst\u00fctzen. Der Katastrophenhilfeeinsatz des Bundesheeres ist nach derzeitigen Planungen f\u00fcr etwa zehn Tage anberaumt, best\u00e4tigten auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Au\u00dfenminister Alexander Schallenberg (beide \u00d6VP) in einer Aussendung des Bundeskanzleramts die Hilfeleistungen \u00d6sterreichs.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach derzeitigen Kenntnisstand sind keine \u00f6sterreichischen Staatsb\u00fcrger unter den Opfern, hie\u00df es auf APA-Anfrage aus dem Au\u00dfenministerium in Wien. In der T\u00fcrkei sind derzeit rund 2.000 Auslands\u00f6sterreicher, davon rund 120 in den von den Erdbeben betroffenen Regionen, sowie rund 70 \u00f6sterreichische Reisende registriert, wurde erl\u00e4utert. Da der genaue Aufenthaltsort bei Reiseregistrierungen sowie bei der Registrierung als Auslands\u00f6sterreicher nicht verpflichtend anzuf\u00fchren ist, k\u00f6nnten die Informationen jedoch abweichen. In Syrien sind rund 65 Auslands\u00f6sterreicher registriert, davon knapp 50 in den betroffenen Erdbebenregionen. Die registrierten Personen aus \u00d6sterreich wurden per E-Mail sowie per SMS kontaktiert und ihnen wurde Hilfe der zust\u00e4ndigen \u00f6sterreichischen Vertretungen vor Ort angeboten, berichtete eine Sprecherin des Au\u00dfenministeriums.<\/p>\n\n\n\n<p>Papst Franziskus dr\u00fcckte wegen des Erdbebens mit zahlreichen Opfern sein Beileid aus. Er sei &#8222;zutiefst betr\u00fcbt \u00fcber den massiven Verlust von Menschenleben&#8220;, den das Erdbeben im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei verursacht hat. Er versicherte allen Betroffenen seine geistliche N\u00e4he&#8220;, hie\u00df es in einem Telegramm an den apostolischen Nuntius in der T\u00fcrkei, Marek Solczynski. In einem zweiten Schreiben an den syrischen Nuntius, Kardinal Mario Zenari, \u00e4u\u00dferte der Papst \u00e4hnliche Gef\u00fchle f\u00fcr die Opfer des Erdbebens im Nordwesten Syriens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die T\u00fcrkei ist immer wieder von schweren Erdbeben betroffen. Dort grenzen zwei der gr\u00f6\u00dften Kontinentalplatten aneinander: die afrikanische und die eurasische. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der t\u00fcrkischen Bev\u00f6lkerung lebt faktisch in st\u00e4ndiger Erdbebengefahr. Im Jahr 1999 war die T\u00fcrkei von einer der schwersten Naturkatastrophen in ihrer Geschichte getroffen worden: Ein Beben der St\u00e4rke 7,4 in der Region um die nordwestliche Industriestadt Izmit kostete mehr als 17.000 Menschen das Leben. F\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte t\u00fcrkische Stadt Istanbul erwarten Experten in naher Zukunft ebenfalls ein starkes Beben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE : https:\/\/www.sn.at\/panorama\/international\/live-erdbeben-zahl-der-beben-toten-in-tuerkei-und-syrien-stieg-auf-1-800-133622800<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach verheerenden Erdbeben in der T\u00fcrkei und Syrien in der Nacht auf Montag ist die Zahl der Todesopfer auf etwa 1.800 gestiegen. In der T\u00fcrkei seien 1.014 Menschen ums Leben gekommen, teilte der Katastrophenschutzdienst AFAD Montagmittag mit. Mehr als 7.000 Menschen wurden verletzt. 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