{"id":831,"date":"2023-02-05T16:14:56","date_gmt":"2023-02-05T15:14:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=831"},"modified":"2023-02-05T16:14:56","modified_gmt":"2023-02-05T15:14:56","slug":"zwei-skitourengeher-in-tirol-tot-geborgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=831","title":{"rendered":"ZWEI SKITOURENGEHER IN TIROL TOT GEBORGEN"},"content":{"rendered":"\n<p>29 und 33 Jahre alte M\u00e4nner wurden seit Samstag gesucht. 62-J\u00e4hriger Skitourengeher und Schneepflugfahrer nach Lawinenabg\u00e4ngen tot.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSPmTI2uyg37SIovR5w6lEzMnmRQKE3ThIOadV2lYK8Jh30Vl5U8X0uCFmvG6q1gtCeIu6vcmN2z7QcXtUNwAz48I9TFnZnqo\/230205-1004-meldungsliste120.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption>Wegen der angespannten Schneelage herrscht in Tirol und Vorarlberg weiter erh\u00f6hte Lawinengefahr. Die Suche nach Versch\u00fctteten geht weiter.\u00a0\u00a9 APA \/ ZOOM.TIROL<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"absatz1\">Zwei Skitourengeher sind am Sonntag in St. Anton tot aus dem Schnee geborgen worden, ebenso ein 62-j\u00e4hriger Skitourengeher in Kaunerberg (Bez. Landeck). In Osttirol wurde ein Schneepflug mitgerissen, der Lenker starb. Die Zahl der Lawinentoten an diesem Wochenende erh\u00f6ht sich damit weiter, seit Freitag starben in Tirol und Vorarlberg bereits sieben Personen. Die Warndienste beschrieben die Lage weiter als gef\u00e4hrlich, es herrschte Warnstufe vier auf der f\u00fcnfteiligen Skala.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden 29 und 33 Jahre alten Wintersportler, ein Skif\u00fchrer und sein \u00f6sterreichischer Gast, waren am Samstag gegen 10.30 Uhr im freien Skiraum von einem Schneebrett erfasst worden. Wegen der hohen Lawinengefahr wurde die Suche nach den M\u00e4nnern unterbrochen, selbst nach Sprengungen wurde die Situation als zu gef\u00e4hrlich eingestuft. Ihre LVS-Ger\u00e4te konnten nah beieinanderliegend geortet werden. Die Suche war am Sonntag trotz heikler Bedingungen wieder aufgenommen worden, so mussten die Retter Posten abstellen, die w\u00e4hrend der Bergung den lawinengef\u00e4hrdeten Hang beobachteten.<\/p>\n\n\n\n<h2>Seit Samstag vermisst<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dem 62-j\u00e4hrigen \u00d6sterreicher war ebenfalls seit Samstag gesucht worden, er war von einer Skitour auf die Hohe Aifnerspitze nicht zur\u00fcckgekehrt. Als der Hund des Mannes gegen 13.30 Uhr allein nach Hause kam, alarmierten Angeh\u00f6rige die Einsatzkr\u00e4fte. Diese stellten im fraglichen Bereich einen frischen Lawinenabgang fest, eine Bodensuche war wegen der akuten Lawinengefahr zun\u00e4chst nicht m\u00f6glich. Die Suchaktion wurde daher erst am Sonntag fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/grafik.apa.at\/fastbuild\/2023_05_3001-0502\/0191-23\/index.html?id=apa-0191-23&amp;client=3m93u9md\">https:\/\/grafik.apa.at\/fastbuild\/2023_05_3001-0502\/0191-23\/index.html?id=apa-0191-23&amp;client=3m93u9md<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Osttirol erfasste eine Lawine einen Schneepflug, der Fahrer starb. Das Schneebrett war in den fr\u00fchen Morgenstunden entdeckt worden. Der Lenker war am Samstagvormittag mit Schneer\u00e4umarbeiten im Debanttal (Bez. Lienz) besch\u00e4ftigt. Nach einer Suchaktion wurden sowohl sein Traktor als auch der Abg\u00e4ngige in einem Lawinenkegel gefunden. Der Notarzt habe aber nur mehr den Tod des Arbeiters feststellen k\u00f6nnen, hie\u00df es vonseiten der Polizei.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch am Sonntag wurden wieder zahlreiche neue Lawineneins\u00e4tze gemeldet. So wurde in L\u00e4ngenfeld (\u00d6tztal) im Bereich des Geigenkamms eine Person versch\u00fcttet, sie konnte aus den Schneemassen gerettet werden. Ebenfalls gerettet wurde ein Versch\u00fctteter nach einem Lawinenabgang in Warth am Arlberg. In Schwendau (Zillertal) und Hopfgarten (Brixental) konnten sich die Wintersportler selbst aus den Schneemassen befreien. Weitere Lawineneins\u00e4tze in S\u00f6lden und im Kleinwalsertal liefen zu Mittag, so die Leitstellen, ob es Versch\u00fcttete gab, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n\n\n\n<p>In Tirol und Vorarlberg war es am Samstag zu zahlreichen Lawinenabg\u00e4ngen gekommen, allein aus Tirol wurden 30 gemeldet, davon elf mit Personenbeteiligung. In Kaltenbach (Zillertal) starb ein 17-j\u00e4hriger Neuseel\u00e4nder unter einer Lawine, im Kleinwalsertal wurde ein seit Freitagabend abg\u00e4ngiger 55-j\u00e4hriger Deutscher tot unter Schneemassen gefunden. Bereits am Freitag war in Tirol ein 32-j\u00e4hriger chinesischer Freerider unter einer Lawine ums Leben gekommen.https:\/\/grafik.apa.at\/fastbuild\/2023_05_3001-0502\/0190-23\/index.html?id=apa-0190-23&amp;client=3m93u9md<\/p>\n\n\n\n<p>Fachleute der Warndienste aus beiden Bundesl\u00e4ndern appellierten an Wintersportler, gro\u00dfe Vorsicht walten zu lassen. Unerfahrene sollten die Pisten derzeit nicht verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Ybbstaler Alpen in Nieder\u00f6sterreich ist die Lawinengefahr im Laufe des Wochenendes von gro\u00df auf erheblich zur\u00fcckgestuft worden. \u00dcber 1.000 Metern Seeh\u00f6he galt diese Einsch\u00e4tzung laut Warndienst auch f\u00fcr die T\u00fcrnitzer Alpen und das Semmering-Wechselgebiet. (apa)<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE : https:\/\/www.wienerzeitung.at\/<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29 und 33 Jahre alte M\u00e4nner wurden seit Samstag gesucht. 62-J\u00e4hriger Skitourengeher und Schneepflugfahrer nach Lawinenabg\u00e4ngen tot. Zwei Skitourengeher sind am Sonntag in St. Anton tot aus dem Schnee geborgen worden, ebenso ein 62-j\u00e4hriger Skitourengeher in Kaunerberg (Bez. Landeck). In Osttirol wurde ein Schneepflug mitgerissen, der Lenker starb. 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