{"id":1350,"date":"2023-09-27T17:42:04","date_gmt":"2023-09-27T16:42:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1350"},"modified":"2023-09-27T17:42:04","modified_gmt":"2023-09-27T16:42:04","slug":"sport-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1350","title":{"rendered":"SPORT"},"content":{"rendered":"\n<h1>Rekord-Marathon-L\u00e4ufer Kipchoge zur\u00fcck im Prater<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Der schnellste Marathon-L\u00e4ufer der Geschichte ist heute in Wien an den Schauplatz einer seiner Ausnahmeleistungen zur\u00fcckgekehrt. Der Kenianer Eliud Kipchoge war im Prater zu Gast.<\/strong>Online seit heute, 15.46 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>2019 lief er dort unter Laborbedingungen einen Marathon in 1:59:40 Stunden. Anl\u00e4sslich seines Besuchs sprach der Olympiasieger \u00fcber seine Verbundenheit mit Wien, die Bedeutung von Bewegung f\u00fcr Kinder und seine Zukunftspl\u00e4ne mit Olympia 2024 als n\u00e4chsten Meilenstein. \u201eEs ist sch\u00f6n, wieder hier zu sein. Wien wird immer in meinem Herzen sein, hier habe ich vor vier Jahren die M\u00f6glichkeit bekommen, meinen Traum zu verwirklichen und zu zeigen, was ich leisten kann\u201c, sagte Kipchoge.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/cdn2.movad.net\/outstream\/v3\/images\/icons\/close.svg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/cdn2.movad.net\/outstream\/v3\/images\/icons\/mute.svg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><video preload=\"auto\">Ehrung mit \u201eGoldenem Rathausmann\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Wien wiederum bedankte sich bei ihm mit dem von B\u00fcrgermeister Michael Ludwig (SP\u00d6) \u00fcberreichten \u201eGoldenen Rathausmann\u201c. Der am gleichen Tag wieder abreisende Rekordmann versprach, bei n\u00e4chster Gelegenheit mit seinen drei Kindern zur\u00fcckzukommen, um ihnen die Sch\u00f6nheiten der Stadt zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine R\u00fcckkehr als L\u00e4ufer oder Gast zum Vienna City Marathon schloss der am Vormittag von zahlreichen Hobbyl\u00e4ufern und Fans umlagerte Kenianer nicht aus. \u201eEs k\u00f6nnte sein, vielleicht als Laufbotschafter, um etwas f\u00fcr die Stadt zu tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/39\/70\/crops\/w=1280,q=90\/1954179_bigpicture_734970_lud1.jpg?s=3f4636b0e80ea84f77434dbbacf6f6dd5330664e\" alt=\"Michael Ludwig und Marathon-Weltrekordhalter Eliud Kipchoge mit Ehrung \u201eGoldener Rathausmann\u201c\"\/><figcaption>B\u00fcrgermeister Michael Ludwig \u00fcberreichte den \u201eGoldenen Rathausmann\u201c<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>\u201eDas war eine gro\u00dfe Sache\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Der 38-J\u00e4hrige pries im Prater auch die vorgezeigte Schulinitiative \u201eThe Daily Mile\u201c. \u201eIch bin gl\u00fccklich, die n\u00e4chste Generation zu inspirieren und sie laufen zu sehen. Das ist der einzige Weg. Wenn Kinder aktiv in der Schule sind, werden sie fitter in ihren K\u00f6rpern und ihren K\u00f6pfen. Wenn ich Kinder laufen sehe, dann bin ich mir sicher, dass die Welt eine gute Welt sein wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Prater Hauptallee gab Kipchoge auch den Startschuss f\u00fcr die 1:59-Pace-Challenge, bei der man sich \u00fcber 353 Meter mit dem von ihm vor vier Jahren \u00fcber die gesamten 42,195 Kilometer angeschlagenen Tempo messen kann. Dabei kam Kipchoge auch wieder sein damaliger Rekordlauf in den Sinn. \u201eVor allem das Bild, wie ich die Ziellinie \u00fcberquere. Es geschafft zu haben, den Traum zu verwirklichen, und die vielen Menschen, die dabei waren \u2013 das war eine gro\u00dfe Sache.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2>\u201eAlles ist m\u00f6glich\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Ob er oder jemand anderer jemals auch unter regul\u00e4ren Bedingungen unter zwei Stunden bleiben kann, h\u00e4lt er f\u00fcr denkbar. \u201eAlles ist m\u00f6glich.\u201c Eine Unterscheidung in als Rekord anerkannte Leistung oder eben nicht, trifft er f\u00fcr sich selbst nicht. \u201eWo ist der Unterschied? Sie k\u00f6nnen es offiziell oder nicht offiziell nennen, ich bin unter zwei Stunden gelaufen, ich habe es hier geschafft\u201c, betonte der Olympiasieger, der ja auch den g\u00fcltigen Weltrekord von 2:01:09 Stunden h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen hat er im Vorjahr in Berlin aufgestellt, vergangenes Wochenende gewann er dort in 2:02:42 zum f\u00fcnften Mal. \u201eDas Rennen war gut, ich habe wieder gewonnen, mit der achtschnellsten Zeit der Geschichte.\u201c F\u00fcr noch viel mehr Aufsehen hatte in Berlin aber die \u00c4thiopierin Tigist Assefa mit ihrem Fabelweltrekord von 2:11:53 Stunden gesorgt. \u201eDas ist ein wundervolles Zeichen f\u00fcr Frauen, auch sie k\u00f6nnen ihre Grenzen verschieben\u201c, zeigte sich Kipchoge beeindruckt.<\/p>\n\n\n\n<h2>Weiterer Weltrekord denkbar<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber auch ein weiterer Weltrekord von ihm selbst sei denkbar. \u201eIch wei\u00df es nicht, ich muss mich jetzt erholen, gut trainieren und dann sehen, was passiert.\u201c Diesbez\u00fcglich gibt er sich aber entspannt. \u201eIch habe meinen Teil geleistet, jetzt sind die anderen an der Reihe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sein bereits hohes L\u00e4uferalter von bald 39 Jahren sieht er keineswegs als Hindernis, er wolle vielmehr als Beispiel dienen, dass man auch diesbez\u00fcglich keine Limits habe. \u201eDeswegen laufe ich immer noch und pushe mich, um den Menschen zu zeigen, dass es keine Grenzen gibt. Es geht um den Glauben in das, was man tut, warum man den Sport betreibt\u201c, sagte Kipchoge und verwies auf andere H\u00f6chstleister in \u00e4hnlichem Alter wie Cristiano Ronaldo, Valentino Rossi und Lewis Hamilton. Letzteren bezeichnete er als sein gro\u00dfes Idol.<\/p>\n\n\n\n<h2>Drittes Olympiagold als Ziel<\/h2>\n\n\n\n<p>Abgesehen von einem m\u00f6glichen Weltrekord ist das dritte Olympiagold nach 2016 und 2021 sein n\u00e4chstes ganz gro\u00dfes Ziel. Ein weiterer Marathon davor im Fr\u00fchling 2024 ist nicht ausgeschlossen. \u201eIch habe noch keinen Plan, aber Olympia ist fix. Es ist sch\u00f6n, nach Paris zur\u00fcckzukommen\u201c, sagte er und erinnerte an seinen WM-Sieg 2003 \u00fcber 5.000 Meter ebendort.<\/p>\n\n\n\n<p>red, wien.ORF.at\/<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/impressum-nachrichtenagenturen\/\">Agenturen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekord-Marathon-L\u00e4ufer Kipchoge zur\u00fcck im Prater Der schnellste Marathon-L\u00e4ufer der Geschichte ist heute in Wien an den Schauplatz einer seiner Ausnahmeleistungen zur\u00fcckgekehrt. Der Kenianer Eliud Kipchoge war im Prater zu Gast.Online seit heute, 15.46 UhrTeilen 2019 lief er dort unter Laborbedingungen einen Marathon in 1:59:40 Stunden. 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