{"id":1282,"date":"2023-04-09T18:37:20","date_gmt":"2023-04-09T17:37:20","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1282"},"modified":"2023-04-09T18:37:20","modified_gmt":"2023-04-09T17:37:20","slug":"menschen-im-blickpunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1282","title":{"rendered":"\u201eMENSCHEN IM BLICKPUNKT\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h1>Die Fotografin faszinierender Matriarchinnen<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Frauen werden in unserer patriarchalen Gesellschaftsordnung oft \u00fcbergangen und diskriminiert. Fotografin Maria Haas r\u00fcckt hingegen mit ihren Werken Gesellschaften in den Mittelpunkt, in denen Frauen die Hauptrolle spielen \u2013 das Matriarchat.<\/strong>Online seit heute, 9.00 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klosterneuburgerin Maria Haas fokussiert sich fast g\u00e4nzlich auf das Fotografieren von Frauen \u2013 und zwar starker Frauen in von ihnen gepr\u00e4gten Gesellschaftsformen auf der ganzen Welt. \u201eIch war fasziniert davon, dass es matriarchal organisierte Gesellschaften gibt, in denen die Frau im Zentrum steht, aber nicht eine Art Herrscherin ist, das ist in der Regel ein egalit\u00e4res Gesellschaftssystem.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/14\/59\/crops\/w=360,q=90\/1745147_factbox_646859_230409_mib_fotokuenstlerin_maria_haas_00_00_26_02.jpg?s=2d4975fe7bca12cc6cb1eb0c4f0a91f455677867\" alt=\"Maria Haas\"\/><figcaption>Maria Haas<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ihre erste Reise f\u00fchrte sie 2016 nach China, wo sie auf das Volk der Mosuo traf. Das Portrait einer dortigen Matriarchin ziert das Cover ihres ersten Fotobuches mit dem Titel \u201eMatriarchinnen\u201c, das inzwischen f\u00fcr den deutschen Fotobuchpreis nominiert wurde. Die Leidenschaft packte sie und seitdem ist sie auf der ganzen Welt unterwegs \u2013 in Indonesien, Indien, Mexiko oder auch Costa Rica. Ein zweites \u201eMatriarchinnen\u201c-Buch gibt es schon.<\/p>\n\n\n\n<h2>Fast immer das n\u00f6tige Vertrauen geschaffen<\/h2>\n\n\n\n<p>Fast immer schafft sie es, das n\u00f6tige Vertrauen aufzubauen, um schlie\u00dflich in letzter Konsequenz die Fotos machen zu k\u00f6nnen, wie sie erz\u00e4hlt: \u201eIch gehe sehr behutsam mit den Menschen um. Ich versuche, mit ihnen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, dass wir uns austauschen. Ich erz\u00e4hle ihnen \u00fcber mich, dann frage sich sie und dabei entsteht ein Vertrauen. Das passiert in der Regel sehr schnell, diese Menschen sind sehr zug\u00e4nglich und offen. Das passiert immer mit \u00dcbersetzern, denn mit Englisch kommt man dort nicht weit. Ihre eigene Sprache ist dann oft ein T\u00fcr\u00f6ffner.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/14\/62\/crops\/w=800,q=90\/1745139_body_646862_230409_mib_fotokuenstlerin_maria_haas_00_00_41_05.jpg?s=efc179e45f790552c6e51ff270ad64317b6129dd\" alt=\"Maria Haas, Foto von der Fotografin Haas\"\/><figcaption>F\u00fcr ihre Portraits reist Haas um die ganze Welt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Ausstellungen in Berlin und in der Schweiz<\/h2>\n\n\n\n<p>Derzeit bereitet sie sich auf eine Ausstellung in der Schweiz vor, zuletzt waren ihre Bilder bei Ausstellungen in Berlin, in Waidhofen an der Ybbs oder auch in Wien beim feministischen Bildungsverein \u201eFrauenhetz\u201c zu sehen. \u201eDer Ball beginnt immer schneller zu rollen, das freut mich sehr, weil ich diese starken Frauen und ihre Familien und die matriarchalischen Strukturen generell mehr in die Welt tragen will. Denn ich glaube, das sind Werte, wo wir uns einiges abschauen k\u00f6nnen in unserer patriarchal gepr\u00e4gten Kultur\u201c, so die Klosterneuburger Fotografin.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Salzer, noe.ORF.at<\/p>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fotografin faszinierender Matriarchinnen Frauen werden in unserer patriarchalen Gesellschaftsordnung oft \u00fcbergangen und diskriminiert. 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