{"id":1220,"date":"2023-04-08T18:00:04","date_gmt":"2023-04-08T17:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1220"},"modified":"2023-04-08T18:00:04","modified_gmt":"2023-04-08T17:00:04","slug":"wetter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1220","title":{"rendered":"WETTER"},"content":{"rendered":"\n<h1>Mit App zur Naturforschung beitragen<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Eine \u201eNaturkalender\u201c-App der GeoSphere Austria ist zum Hotspot der Wetterbeobachter geworden: Mit Fotos werden saisonale \u00c4nderungen der Natur dokumentiert, die dann auf einer Landkarte aufscheinen \u2013 die Ergebnisse werden in Statistiken zusammengefasst.<\/strong>Teilen<\/p>\n\n\n\n<p>Rund zehn Tage fr\u00fcher als noch vor einigen Jahren beginnen die Wiesen bei uns aufzubl\u00fchen \u2013 diese Entwicklung zeigen auch die Beobachtungen in der \u201eNaturkalender\u201c-App der GeoSphere Austria. Auf der einen Seite bekommen die Nutzerinnen und Nutzer durch die App einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle Pflanzenwelt, auf der anderen Seite helfen die Beobachtungen der Wissenschaft stark weiter.<\/p>\n\n\n\n<h2>Beobachtungen werden weniger<\/h2>\n\n\n\n<p>Die \u201eNaturkalender\u201c-App sei eine Erfindung aus der Not heraus, meint Helfried Scheifinger von der GeoSphere Austria: \u201eWir beobachten seit den 90er-Jahren eine Abnahme der Beobachtungsh\u00e4ufigkeit: Die Beobachtungen werden immer weniger und dem m\u00fcssen wir entgegensteuern \u2013 etwa seit 2018 mit der \u201aNaturkalender\u2018-App.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/12\/88\/crops\/w=800,q=90\/1723693_body_637588_nk_slide02_phonel.jpeg?s=d71f42d4bd7be2cf313989f2a2cf615697d06f71\" alt=\"Naturkalender-App\"\/><figcaption>Am besten genutzt werde das Programm in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern \u00d6sterreichs \u2013 darunter auch in der Steiermark.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die verarbeiteten Beobachtungen zeigen auch deutlich: Einer von vielen Hinweisen auf den zunehmenden Klimawandel sei \u201edass auch Pflanzen den Temperanstieg wahrnehmen und dadurch ihren saisonalen Zyklus verschieben. Gewisse Pflanzen wandern h\u00f6her hinauf, die, die sehr hoch oben vorkommen, verlieren ihre M\u00f6glichkeit zu existieren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2>Naturbewusstsein st\u00e4rken<\/h2>\n\n\n\n<p>Doch auch ganz unabh\u00e4ngig vom Klimawandel: Durch die gesammelten Daten lassen sich Ver\u00e4nderungen veranschaulichen, die sich jedes Jahr wiederholen: \u201eEs ist so, dass die Temperatur die saisonale Entwicklung steuert und vorantreibt. Man muss damit rechnen, dass es eine Verz\u00f6gerung gibt von 20 bis 40 Tagen pro 1.000 H\u00f6henmeter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2>Sendungshinweis:<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eRadio Steiermark am Vormittag\u201c, 22.3.2023<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Scheifinger hat die App auch noch einen anderen Vorteil: Da man sich als Nutzerin bzw. Nutzer intensiver mit dem nat\u00fcrlichen Umfeld besch\u00e4ftigt, k\u00f6nne auch das Naturbewusstsein gest\u00e4rkt werden \u2013 und, durch das Mitwirken am Forschungsprozess, auch die Haltung zur Wissenschaft, \u201esodass der Blick auf die Natur sich \u00e4ndert, man lernt die Natur und das Gr\u00fcn nicht als diffuses Durcheinander kennen, lernt die unterschiedlichen Pflanzenarten kennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>red, steiermark.ORF.at<\/p>\n\n\n\n<h2>Link:<\/h2>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"https:\/\/www.naturkalender.at\/\">Naturkalender<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit App zur Naturforschung beitragen Eine \u201eNaturkalender\u201c-App der GeoSphere Austria ist zum Hotspot der Wetterbeobachter geworden: Mit Fotos werden saisonale \u00c4nderungen der Natur dokumentiert, die dann auf einer Landkarte aufscheinen \u2013 die Ergebnisse werden in Statistiken zusammengefasst.Teilen Rund zehn Tage fr\u00fcher als noch vor einigen Jahren beginnen die Wiesen bei<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1220\">Continue Reading<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1220"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1220"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1221,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1220\/revisions\/1221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}