{"id":1148,"date":"2023-04-08T17:18:04","date_gmt":"2023-04-08T16:18:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1148"},"modified":"2023-04-08T17:18:04","modified_gmt":"2023-04-08T16:18:04","slug":"tourismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1148","title":{"rendered":"TOURISMUS"},"content":{"rendered":"\n<h1>Tourismusumkehr nach Coronavirus blieb aus<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Angesichts von Negativschlagzeilen \u00fcber Coronavirus-Hotspots und exzessive Apres-Ski-Partys beschwor die Politik im Zuge der CoV-Pandemie einen neuen \u201eTiroler Weg\u201c. Mehr Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit statt Massentourismus und Apres-Ski, hie\u00df es. Eine erste Bilanz zeigt: Eine Revolution im Tiroler Tourismus ist ausgeblieben.<\/strong>Online seit gestern, 12.21 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Negativschlagzeilen der Pandemie \u00fcber Coronavirus-Hotspots, ausschweifenden Tourismus und Apres-Ski haben viele noch vor Augen. Vieles sollte nach der Krise anders werden. Mehr Qualit\u00e4t statt Massentourismus und Apres-Ski lautete das gro\u00dfe Vorhaben der Politik. Beschworen wurde \u201eder Tiroler Weg\u201c, der mehr auf Nachhaltigkeit setzen soll.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2021\/43\/94\/crops\/w=1280,q=90\/1119746_bigpicture_398094_ski.lift.jpg?s=41b164602416c2a02dd4e72c5d4f0082d5122a29\" alt=\"Schlepplift Rettenbachferner S\u00f6lden\"\/><figcaption>Im Ganzjahrestourismus gibt es in Tirol nach wie vor viel Potenzial nach oben<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mehr \u201eQualit\u00e4t statt Masse\u201c war eine Lehre, die Beobachter, politische Verantwortungstr\u00e4gerinnen und viele selbstkritische Touristiker aus der Pandemie mit in die Zukunft nehmen wollten. Im Strategiepapier f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit im Tourismus, das laufend aktualisiert und \u00fcberarbeitet wird, ist der \u201eTiroler Weg\u201c festgeschrieben. Vieles davon bleibe aber Theorie, so die Kritik.<\/p>\n\n\n\n<h2>Experte moniert gegenseitiges Ausbremsen<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Umsetzung steht Tirol nicht da, wo es sein sollte oder k\u00f6nnte, analysiert der Tourismusberater Jakob Edinger kritisch. Es br\u00e4uchte generell mehr ganzj\u00e4hrigen Tourismus, und man m\u00fcsse mehr auf Gesundheitstourismus \u00fcbergehen, \u201eaber leider ist man sich in Tirol \u00fcber den Weg bei Weitem nicht einig\u201c. Die Parteien w\u00fcrden sich bek\u00e4mpfen, in den Gemeinder\u00e4ten sei man sich nicht einig, \u201ees ist eher Uneinigkeit zu versp\u00fcren und auch eine gewisse gegenseitige Ausbremsung\u201c, so Edinger. Er warnt davor, nichts aus der Krise zu lernen und einfach zur fr\u00fcheren Situation zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2022\/12\/50\/crops\/w=1280,q=90\/1281616_bigpicture_457550_downloadmedium2.jpg?s=8520633f697e0ecce0530426095f5313f41acdfe\" alt=\"Apres Ski in St. Anton am Arlberg\"\/><figcaption>Das von manchen Politikern geforderte Aus f\u00fcr Apres-Ski kam nicht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Touristiker betonen Sichtweise des Gastes<\/h2>\n\n\n\n<p>Mario Gerber (\u00d6VP) ist seit sechs Monaten Tourismuslandesrat, er sieht den Ver\u00e4nderungsprozess im Laufen und betont gleichzeitig, dass die St\u00e4rke des Tiroler Tourismus in der Angebotsvielfalt liege. Man habe mit der Bev\u00f6lkerung h\u00e4ufig Dialog gef\u00fchrt, aber eines m\u00fcsse klar sein: \u201eSchlussendlich entscheidet auch der Gast, welchen Tourismus er haben m\u00f6chte.\u201c In Tirol habe man vom ruhigen Tourismus bis zum intensiven Tourismus alles f\u00fcr den Gast zu bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Karin Seiler ist seit knapp einem Jahr Chefin der Tirol Werbung. Sie sagt, w\u00e4hrend der Pandemie habe das Image sicherlich gelitten. Im Nachhinein w\u00fcrden die Befragungen f\u00fcr Tirol sehen, dass man imagem\u00e4\u00dfig im Vergleich zu anderen Alpenl\u00e4ndern nicht l\u00e4ngerfristig besch\u00e4digt sei.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2020\/11\/59\/crops\/w=1280,q=90\/552227_bigpicture_169659_dl-apresski-ischgl-9944.jpg?s=699d461d7312c4db816fd51614b70de0b7e93dbe\" alt=\"Restaurant Bar Kitzloch in Ischgl\"\/><figcaption>Zeiten wie fr\u00fcher im Ischgler Kitzloch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Apres-Ski wie eh und je<\/h2>\n\n\n\n<p>Bernhard Zangerl, der Wirt des als Coronavirus-Hotspot bekannt gewordenen Apres-Ski-Lokals Kitzloch in Ischgl, setzt jedenfalls weiter auf sein fr\u00fcheres Konzept. Mit seinem Lokal macht er dort weiter, wo er im Zuge der CoV-Sperren aufh\u00f6ren musste. Party und Apres-Ski f\u00fcr Touristinnen und Touristen in Feierlaune hat sich demnach f\u00fcr den Lokalbetreiber als Gesch\u00e4ftskonzept bew\u00e4hrt. Man sei froh, dass es schnell wieder normal geworden sei und man wieder normal arbeiten d\u00fcrfe, so Zangerl. Die Ums\u00e4tze seien beinahe wieder auf dem Niveau vor der Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<p>red, tirol.ORF.at<\/p>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tourismusumkehr nach Coronavirus blieb aus Angesichts von Negativschlagzeilen \u00fcber Coronavirus-Hotspots und exzessive Apres-Ski-Partys beschwor die Politik im Zuge der CoV-Pandemie einen neuen \u201eTiroler Weg\u201c. Mehr Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit statt Massentourismus und Apres-Ski, hie\u00df es. 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