{"id":1146,"date":"2023-04-08T17:16:32","date_gmt":"2023-04-08T16:16:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1146"},"modified":"2023-04-08T17:16:32","modified_gmt":"2023-04-08T16:16:32","slug":"sex-gras-und-alkohol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1146","title":{"rendered":"SEX, GRAS UND ALKOHOL"},"content":{"rendered":"\n<h1>Amsterdam t\u00fcftelt an neuem Image<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Mit seinem liberalen Ruf zieht Amsterdam unz\u00e4hlige Reisende an \u2013 doch das soll sich \u00e4ndern. Geplagt von den Kehrseiten des Massentourismus, will sich die Stadt einen Neuanstrich verpassen. Die Regeln f\u00fcr Gras, Alkohol und Sexarbeit werden strenger. Begleitet wird das von einer Kampagne gegen partyw\u00fctige Touristinnen und Touristen. Die Bev\u00f6lkerung reagiert mit Erleichterung \u2013 und Protest. Eine Reportage aus dem Rotlichtviertel De Wallen.<\/strong>Online seit heute, 8.01 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine fr\u00fcheren Schlie\u00dfzeiten\u201c oder \u201eRettet nicht uns, rettet unsere Fenster\u201c ist auf Schildern des Amsterdamer Informationszentrums f\u00fcr Prostitution (PIC) bei einem Besuch Ende M\u00e4rz zu lesen. Erst tags zuvor zogen Hunderte Sexarbeiterinnen durch die Stra\u00dfen. Sie protestierten gegen h\u00e4rtere Vorschriften, die ihnen schon bald bevorstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret soll ab Mitte Mai die Sperrstunde von Sexarbeiterinnen von sechs auf drei Uhr in der Fr\u00fch vorverlegt werden. Das sei katastrophal, erkl\u00e4rt eine Mitarbeiterin des Informationszentrums im Gespr\u00e4ch mit ORF.at. Der Grund? In jenen Stunden w\u00fcrden die Sexarbeiterinnen das meiste Gesch\u00e4ft machen. Und es ist nicht die einzige Ma\u00dfnahme der Stadtregierung, die in der Szene f\u00fcr Entsetzen sorgt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/33\/crops\/w=1280,q=90\/1738264_bigpicture_643633_amsterdam_image_cannabis_prostitution_body06_o.jpg?s=a73c14932da5d33109eca1b3f4a82efaaaa35d81\" alt=\"Schaufenster im Rotlichtviertel in Amsterdam\"\/><figcaption>\u201eKeine fr\u00fchere Sperrstunde\u201c: Die neuen Regeln der Stadtverwaltung sorgen f\u00fcr Entsetzen bei den Amsterdamer Sexarbeiterinnen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Entsetzen \u00fcber geplantes Erotikzentrum<\/h2>\n\n\n\n<p>Um den \u201eDruck auf das Rotlichtviertel\u201c zu reduzieren, k\u00fcndigte B\u00fcrgermeisterin Femke Halsema von der Partei GroenLinks (deutsch: Gr\u00fcnLinks) konkretere Pl\u00e4ne f\u00fcr den Bau eines Erotikzentrums an. Dieses soll Platz f\u00fcr 100 Sexarbeiterinnen, die derzeit hinter den rot beleuchteten Fenstern t\u00e4tig sind, bieten. \u201eDie Lebensqualit\u00e4t der Bewohner steht seit Jahren unter dem Druck der Touristenstr\u00f6me, f\u00fcr die die Fenster nur eine Attraktion sind\u201c, so Halsema.<\/p>\n\n\n\n<h2>Prostitution<\/h2>\n\n\n\n<p>ist in den Niederlanden seit \u00fcber zwei Jahrzehnten legal und hoch besteuert. Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter m\u00fcssen Einkommenssteuer bezahlen und sich bei der Handelskammer registrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo das Erotikzentrum angesiedelt sein wird, steht noch nicht fest. Zum Missfallen der EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA befinden sich zwei der drei m\u00f6glichen Standorte aber in direkter N\u00e4he der EU-Agentur. W\u00e4hrend EMA um die Sicherheit ihrer 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f\u00fcrchtet und Protest ank\u00fcndigt, warnen Sexarbeiterinnen vor gef\u00e4hrlicheren Arbeitsbedingungen. Sie kritisieren zudem die Stigmatisierung ihrer T\u00e4tigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckdeckung bekommen sie vom frisch gew\u00e4hlten Nachtb\u00fcrgermeister Freek Wallagh, der als Vermittler und Ansprechperson f\u00fcr Gastronomen, Kulturschaffende, Anwohnerinnen sowie Politik fungiert. Geht es nach ihm, dann sollte Sexarbeit als \u201elebendes, atmendes Kulturerbe\u201c angesehen werden. Boten Frauen doch bereits kurz nach Entstehung des Stadtteils De Wallen im 13. Jahrhundert ihre Dienste an. Der liberale Umgang mit Sex und Cannabis sei auch Teil dessen, was Amsterdam zu jener liberalen Oase gemacht habe, die sie heute ist, so Wallagh zu ORF.at.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/35\/crops\/w=1280,q=90\/1738266_bigpicture_643635_amsterdam_image_cannabis_prostitution_body04_o.jpg?s=f7642b1a0d5d9e574b77e4ecdcd552f816567d12\" alt=\"In Boden eingelassenes Kunstwerk zeigt Hand an Brust\"\/><figcaption>Sexarbeit ist Teil der jahrhundertelangen Geschichte Amsterdams \u2013 das hinterl\u00e4sst auch Spuren auf den Stra\u00dfen der Altstadt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Kiffverbot auf den Stra\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich sind die neuen Regeln f\u00fcr Sexarbeiterinnen nur ein Teil des Ma\u00dfnahmenpakets, mit dem Halsema die Lebensqualit\u00e4t in der Innenstadt wieder verbessern m\u00f6chte. Kiffend durch die Gassen der Amsterdamer Innenstadt zu ziehen soll k\u00fcnftig nicht mehr erlaubt sein. Ebenso sollen Gastst\u00e4tten an Wochenenden fr\u00fcher schlie\u00dfen und ab ein Uhr Fr\u00fch keine neuen G\u00e4ste mehr zulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon jetzt ist der Verkauf von Alkohol in Gesch\u00e4ften, Spirituosenl\u00e4den und Cafes an Wochenenden ab 16 Uhr verboten. Die Stadt k\u00f6nnte aber noch weiter gehen: Die Beh\u00f6rden pr\u00fcfen n\u00e4mlich, ob der Verkauf von Haschisch und Marihuana in den Coffeeshops zwischen 16.00 und 1.00 Uhr eingeschr\u00e4nkt werden kann. Eine anderer Vorsto\u00df Halsemas, laut dem Touristinnen und Touristen aus den Coffeeshops der Stadt verbannt werden sollten, war im Herbst gescheitert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/34\/crops\/w=1280,q=90\/1738262_bigpicture_643634_amsterdam_image_cannabis_prostitution_body03_o.jpg?s=fc92028dea47d61d6a16ab22f852d1c7655860ed\" alt=\"Coffeeshop in Amsterdam\"\/><figcaption>Coffeeshops \u2013 eine beliebte niederl\u00e4ndische Attraktion \u2013 k\u00f6nnten k\u00fcnftig ebenso eingeschr\u00e4nkt werden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Bewohner: Leben wie \u201eim Disneyland\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Die neuen Regeln zielen darauf ab, Anrainerinnen und Anrainer wie Edwin Sch\u00f6lvinck zu entlasten. Sch\u00f6lvinck lebt seit 30 Jahren im Rotlichtviertel. Die Touristenmassen w\u00fcrden \u2013 mit Ausnahme der letzten drei Jahre \u2013 seither zunehmend zur Herausforderung. \u201eManchmal komme ich mir so vor, als ob ich im Disneyland leben w\u00fcrde\u201c, sagt er. H\u00e4ufig komme es in der Gegend zu Junggesellenabschieden. Saufende, gr\u00f6lende und kiffende Menschen sind die Folge.<a href=\"https:\/\/sound.orf.at\/radio\/oe1\/beitrag\/2441818?origin=orf.at\">ORF Sound&nbsp;8.4.2023, 7.15 Uhr<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3>Amsterdam: Vorgehen gegen Kiffer und Partytouristen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wiedergabe starten<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6lvinck versucht deshalb Bewusstsein bei Touristinnen und Touristen zu schaffen. Konkret engagiert er sich bei der \u201eWe Live Here\u201c-Kampagne, die Anrainer auf Vorschlag der Stadt vor einigen Jahren ins Leben gerufen hatten. Als Teil jener Kampagne sind im gesamten Viertel Poster von Anrainern zu sehen. Die simple Botschaft lautet \u201eWe live here\u201c \u2013 also \u201ewir leben hier\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/31\/crops\/w=1280,q=90\/1738253_bigpicture_643631_amsterdam_image_cannabis_prostitution_body07_o.jpg?s=63248e0f84e9eba26ea8ee4e6421e59a4f3a9a79\" alt=\"Anrainer im Rotlichtviertel\"\/><figcaption>\u201eManchmal komme ich mir so vor, als ob ich im Disneyland leben w\u00fcrde\u201c, sagt Edwin Sch\u00f6lvinck, Bewohner des Rotlichtviertels<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die neuen Vorschriften hei\u00dft er im Gespr\u00e4ch mit ORF.at \u201ewillkommen, solange sie das Leben besser machen\u201c. Sch\u00f6lvinck stellt zugleich aber die Sinnhaftigkeit des Cannabisverbots auf den Stra\u00dfen infrage. W\u00e4hrend Cannabis die Menschen beruhige, seien diese durch den Konsum von Alkohol aggressiver und lauter, meint er.<\/p>\n\n\n\n<p>Touristen steht Sch\u00f6lvinck auch nicht grunds\u00e4tzlich mit Abneigung gegen\u00fcber. \u201eDie Zahlen sind das Problem\u201c, h\u00e4lt er fest. Allein 2023 werden \u00fcber 18 Mio. Besucherinnen und Besucher erwartet. Im Vorpandemiejahr 2019 waren es 22 Mio. Menschen. Dabei z\u00e4hlt Amsterdam gerade einmal 900.000 Einwohnerinnen und Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<h2>Wie Amsterdam gegen Partytouristen vorgeht<\/h2>\n\n\n\n<p>Um dem Massentourismus mit all seinen Kehrseiten Herr zu werden, setzt die Stadt neben Vorschriften auf einen bunten Strau\u00df an Kampagnen. \u201eWe Live Here\u201c ist eine davon, die Kampagne \u201eHow To Amsterdam\u201c \u2013 der Fokus liegt dabei auf Benimmregeln \u2013 eine weitere. In den Schatten wurden jene Initiativen j\u00fcngst von der \u201eStay Away\u201c-Kampagne, die junge Sauf- und Drogentouristen aus Gro\u00dfbritannien mit Videos und Informationsseiten aus der Stadt abschrecken will, gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weder Sch\u00f6lvinck noch Wallagh oder Coffeeshop-Besitzer Joachim Helms k\u00f6nnen mit der Abschreckungskampagne viel anfangen. \u201eAmsterdam war schon immer eine tolerante und liberale Stadt\u201c, sagt Helms. Es sei \u201ewiderspr\u00fcchlich\u201c, erst jahrelang Touristen in die Stadt zu locken und nun eine Kampagne zu starten, um die Menschen fernzuhalten. Au\u00dferdem w\u00fcrde sich nur ein sehr kleiner Teil der Menschen, die nach Amsterdam reisen, daneben benehmen, sagt er.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/30\/crops\/w=1280,q=90\/1738257_bigpicture_643630_amsterdam_image_cannabis_prostitution_body05_o.jpg?s=2985565993ecb97382eee9afe97344cb7d5620a9\" alt=\"Coffeeshop in Amsterdam\"\/><figcaption>\u201eWiderspr\u00fcchlich\u201c: Coffeeshop-Besitzer Joachim Helms kritisiert \u201eStay Away\u201c-Kampagne f\u00fcr britische Partytouristen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Nachtb\u00fcrgermeister: \u201eWir m\u00fcssen aufpassen\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Kampagnen wie \u201eStay Away\u201c seien kontraproduktiv, meint auch Nachtb\u00fcrgermeister Wallagh. Diese w\u00fcrden betonen, dass Amsterdam eine Stadt \u201ef\u00fcr Drogen und Alkohol\u201c sei. \u201eWir sind so viel mehr als das. Wir sind eine Stadt der Kunst. Wir sind eine Stadt der Kultur, es gibt so viel Sch\u00f6nes zu erleben\u201c, so der Nachtb\u00fcrgermeister.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenngleich \u201epr\u00fcde und reaktion\u00e4re Ansichten\u201c in der Stadt an Bedeutung gewinnen w\u00fcrden, so h\u00e4tten nach Ansicht Wallaghs in Amsterdam alle ein Interesse daran, den Tourismus einzud\u00e4mmen. Mit Blick auf den liberalen Lebensstil der Stadt und seiner Bewohnerinnen und Bewohner mahnt er aber zu Vorsicht: \u201eWir m\u00fcssen aufpassen, dass wir nicht etwas zerst\u00f6ren, das wir \u00fcber Jahrhunderte aufgebaut haben \u2013 und zugleich sicherstellen, dass Amsterdam nicht zu einem komischen Mix aus Venedig und Disneyland wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Katja Lehner, ORF.at, aus Amsterdam, Robert Zikmund, ORF<\/p>\n\n\n\n<h2>Links:<\/h2>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"https:\/\/www.amsterdam.nl\/nieuws\/nieuwsoverzicht\/blowverbod-horeca-eerder-dicht\/\">Presseaussendung der Stadtregierung<\/a>&nbsp;(9. Februar 2023)<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.amsterdam.nl\/nieuws\/nieuwsoverzicht\/locaties-erotisch-centrum\/\">Presseaussendung der Stadtregierung<\/a>&nbsp;(16. Februar 2023)<\/li><li><a href=\"https:\/\/welivehere.amsterdam\/about\/\">\u201eWe Live Here\u201c-Kampagne<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/greenhousecoffeeshops.com\/contact\/\">Green House Coffeeshops<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amsterdam t\u00fcftelt an neuem Image Mit seinem liberalen Ruf zieht Amsterdam unz\u00e4hlige Reisende an \u2013 doch das soll sich \u00e4ndern. Geplagt von den Kehrseiten des Massentourismus, will sich die Stadt einen Neuanstrich verpassen. Die Regeln f\u00fcr Gras, Alkohol und Sexarbeit werden strenger. Begleitet wird das von einer Kampagne gegen partyw\u00fctige<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1146\">Continue Reading<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1146"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1146"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1147,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1146\/revisions\/1147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wienernachrichten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}