{"id":1117,"date":"2023-04-05T17:28:14","date_gmt":"2023-04-05T16:28:14","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1117"},"modified":"2023-04-05T17:28:14","modified_gmt":"2023-04-05T16:28:14","slug":"verkehr-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1117","title":{"rendered":"VERKEHR"},"content":{"rendered":"\n<h1>Obusse: Sonderaufsichtsrat brachte \u201eKlarheit\u201c<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Die Sonderaufsichtsratssitzung der Salzburg AG zum Pr\u00fcfbericht des Kontrollamts der Stadt Salzburg, in dem in der Obus-Sparte ein jahrelanger Investitionsstau geortet wird, habe Klarheit gebracht. Das sagte Salzburgs Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer (SP\u00d6), die auch im Aufsichtsrat der Salzburg AG sitzt, nach der Sitzung.<\/strong>Online seit heute, 14.23 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>Den Vorwurf des Chaos in der Buchhaltung konnten Vorstand und Wirtschaftspr\u00fcfer glaubhaft entkr\u00e4ften. Das sieht auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Salzburg AG, Landeshauptmann Wilfried Haslauer (\u00d6VP) so.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDiese au\u00dferordentliche Sitzung des Aufsichtsrates war aus meiner Sicht wahltaktisch bestimmt \u2013 soll so sein und wir haben sie nat\u00fcrlich durchgef\u00fchrt. Es wurden Zwischenberichte erstattet, aus denen sich ergibt, dass der Vorwurf der nicht ordnungsgem\u00e4\u00dfen Buchf\u00fchrung nicht haltbar ist. Es ist mir nicht verst\u00e4ndlich, wie sowohl das Kontrollamt als auch der Rechnungshof zu dieser Meinung gekommen sind. Das m\u00fcssen die Experten jetzt untereinander ausmachen\u201c, sagte Haslauer nach der Sonderaufsichtsratssitzung.<\/p>\n\n\n\n<h2>Pr\u00fcfbericht: 38 Prozent der Buchungen nicht zuordenbar<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Landesrechnungshof ortete bereits im Dezember 2022 ein Buchhaltungschaos. Das Kontrollamt stellte fest, dass 38 Prozent der Buchungen nicht zuordenbar sind, der beauftragte Wirtschaftspr\u00fcfer KPMG hatte das bisher allerdings nie beanstandet. Laut Salzburg AG h\u00e4tten Pr\u00fcferinnen und Pr\u00fcfer nicht alle Buchungszeilen gesehen, der Vorwurf sei laut Unternehmen dadurch entstanden.<\/p>\n\n\n\n<h2>Investitionsstau bei der Lokalbahn nicht diskutiert<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht diskutiert hat man dabei, wie von Aufsichtsr\u00e4tin Martina Berthold von den Gr\u00fcnen urspr\u00fcnglich gefordert, \u00fcber den m\u00f6glichen Investitionsstau bei der Lokalbahn. Denn diese sei im Eigentum des Landes, und das sollte Berthold als Landeshauptmann-Stellvertreterin wissen, argumentierte Aufsichtsrats-Vorsitzender Haslauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sonderaufsichtsratssitzung war von den beiden Salzburg AG-Aufsichtsr\u00e4tinnen Martina Berthold (Gr\u00fcne) und Anja Hagenauer (SP\u00d6) beantragt worden, nachdem mittlerweile insgesamt zwei vernichtende Berichte f\u00fcr die Salzburg AG vorliegen. Der Landesrechnungshof ortete bereits im Dezember 2022 ein Buchhaltungschaos in der Verkehrssparte des Energieversorgers.<\/p>\n\n\n\n<h2>Kontrollamt ortete riesigen Investitionsstau beim O-Bus<\/h2>\n\n\n\n<p>Laut dem st\u00e4dtischen Kontrollamt gibt es dazu einen Investitionsstau bei der Obus-Sparte von rund 240 Millionen Euro, die in den kommenden zehn Jahren investiert werden m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorstand der Salzburg AG hatte alle Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen und widersprach den dargelegten Kritikpunkten. Das Unternehmen rechnet mit einem Investitionsbedarf in Geb\u00e4ude, Fahrzeuge und Infrastruktur von 88,5 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Die Zahlen betreffen nur den Obus in der Stadt Salzburg.<\/p>\n\n\n\n<p>red, salzburg.ORF.at<\/p>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF,AT<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obusse: Sonderaufsichtsrat brachte \u201eKlarheit\u201c Die Sonderaufsichtsratssitzung der Salzburg AG zum Pr\u00fcfbericht des Kontrollamts der Stadt Salzburg, in dem in der Obus-Sparte ein jahrelanger Investitionsstau geortet wird, habe Klarheit gebracht. 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