{"id":1103,"date":"2023-04-05T17:19:32","date_gmt":"2023-04-05T16:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1103"},"modified":"2023-04-05T17:19:32","modified_gmt":"2023-04-05T16:19:32","slug":"chronik-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1103","title":{"rendered":"CHRONIK"},"content":{"rendered":"\n<h1>Hochsaison f\u00fcr heimische Spinatbauern<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Vier von zehn Burgenl\u00e4nderinnen und Burgenl\u00e4ndern essen am Gr\u00fcndonnerstag immer Spinat. Die Tradition h\u00e4lt sich, weshalb auch bei den wenigen Bauern, die Spinat im Burgenland anbauen, gerade Hochsaison ist.<\/strong>Online seit heute, 17.51 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spinaternte ist im Burgenland meist m\u00fchsame Handarbeit, so auch am Bio-Hof Tomschitz in P\u00f6ttsching (Bezirk Mattersburg). St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck muss jede einzelne Spinatrosette geputzt werden. \u201eDer Spinat ist jetzt den ganzen Winter \u00fcber drau\u00dfen gewesen. Den haben wir im September und Oktober ges\u00e4t. Die Keimbl\u00e4tter sind vergilbt, die muss man wegschneiden. Das ist ein kurzer Schnipser\u201c, so Bio-B\u00e4uerin Sabine M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/14\/86\/crops\/w=1280,q=90\/1741653_bigpicture_645286_spinat3.jpg?s=d6f2b1ef262feea0317bfd8d792706884d1ad8ab\" alt=\"Spinat aus P\u00f6ttsching\"\/><figcaption>Spinat eignet sich gut f\u00fcr den \u00dcberwinterungsanbau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Regionaler Spinat zu Ostern gefragt<\/h2>\n\n\n\n<p>Rund um die Osterfeiertage ist immer viel los, denn f\u00fcr viele Burgenl\u00e4nderinnen und Burgenl\u00e4nder geh\u00f6rt am Gr\u00fcndonnerstag Spinat auf den Tisch. \u201eWir merken das, dass wir einfach drei- bis viermal so viel Spinat brauchen, als in einer normalen Woche\u201c, so M\u00fcller.<strong>Spinat beliebt zu Gr\u00fcndonnerstag<\/strong>00:20<\/p>\n\n\n\n<p>Spinat wird im Burgenland im kleinen Stil angebaut \u2013 vor allem f\u00fcr die Direktvermarktung. Robert Tomschitz nutzt ein paar hundert Quadratmeter f\u00fcr seinen Spinat. Er ist ein klassisches Wintergem\u00fcse und eine Art Superfood \u2013 Spinat ist etwa reich an Vitamin B, Kalium, Kalzium oder Magnesium. \u201eBei uns ist der Spinatanbau vor allem wichtig, weil wir auch \u00fcber den Winter und im zeitigen Fr\u00fchjahr unsere Kunden beliefern wollen \u2013 und da eignet sich der Spinat sehr gut f\u00fcr den \u00dcberwinterungsanbau\u201c, so Tomschitz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/oekastatic.orf.at\/mims\/2023\/14\/84\/crops\/w=1280,q=90\/1741658_bigpicture_645284_spinat2.jpg?s=0e5ad9a4eb6c9707b3fbc3e0aaf8c4ca0b6128cc\" alt=\"Spinat aus P\u00f6ttsching\"\/><figcaption>Spinatanbau in P\u00f6ttsching<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Gr\u00fcndonnerstag hat nichts mit gr\u00fcnen Speisen zu tun<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch im Bischofshof in Eisenstadt wird anl\u00e4sslich des Gr\u00fcndonnerstags traditionell Spinat gekocht \u2013 obwohl der Gr\u00fcndonnerstag und gr\u00fcne Speisen eigentlich nicht zusammengeh\u00f6ren. \u201eGr\u00fcndonnerstag kommt eigentlich aus dem Mittelhochdeutschen oder dem Althochdeutschen. Im vierten Jahrhundert hat man sich zum Beispiel in Jerusalem auf dem \u00d6lberg getroffen und hat diesen Tag gefeiert und nat\u00fcrlich auch geweint. Gr\u00f6nen hat das damals gehei\u00dfen. Im Althochdeutschen hei\u00dft es dann greinen, was soviel hei\u00dft wie jammern oder weinen hei\u00dft\u201c, sagte Christa Frauenschiel von der Katholischen Frauenbewegung. Aus Greinen wurde sp\u00e4ter gr\u00fcn und damit der Spinat popul\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<p>red, burgenland.ORF.at<\/p>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochsaison f\u00fcr heimische Spinatbauern Vier von zehn Burgenl\u00e4nderinnen und Burgenl\u00e4ndern essen am Gr\u00fcndonnerstag immer Spinat. 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