{"id":1061,"date":"2023-04-05T16:48:55","date_gmt":"2023-04-05T15:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1061"},"modified":"2023-04-05T16:48:55","modified_gmt":"2023-04-05T15:48:55","slug":"schwimmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1061","title":{"rendered":"SCHWIMMEN"},"content":{"rendered":"\n<h1>\u201eWunderkind\u201c sorgt f\u00fcr Furore<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Jungstar Summer McIntosh hat vergangene Woche die Schwimmwelt mit Fabelzeiten verbl\u00fcfft. Innerhalb von f\u00fcnf Tagen stellte die erst 16-j\u00e4hrige Kanadierin zwei neue Weltrekorde \u00fcber 400 m Lagen sowie \u00fcber 400 m Kraul auf. Die als \u201eSchwimmwunderkind\u201c geltende McIntosh war anschlie\u00dfend selbst von ihren Erfolgen \u00fcberw\u00e4ltigt: \u201eIch h\u00e4tte mir nie tr\u00e4umen lassen, dass ich das heute oder in ein paar Jahren erreichen werde.\u201c<\/strong>Online seit heute, 15.42 UhrTeilen<\/p>\n\n\n\n<p>McIntosh sagte nach ihrem zweiten Weltrekord bei den kanadischen Meisterschaften in ihrer Heimatstadt Toronto: \u201eEs ist absolut unglaublich. Ich bin normalerweise kein emotionaler Mensch, aber heute wurde ich von meinen Emotionen \u00fcberw\u00e4ltigt. Ich bin einfach so dankbar f\u00fcr jeden, der mir geholfen hat, mich an diesen Punkt zu bringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teenagerin verbesserte \u00fcber 400 m Kraul die bisherige Bestmarke der Australierin Ariarne Titmus von 2022 um 0,32 Sekunden auf 3:56,08 Minuten. Die 400 m Lagen schwamm McIntosh in 4:25,87 Minuten, damit unterbot sie die bisherige Bestmarke der Ungarin Katinka Hosszu von Olympia 2016 in Rio gleich um 0,49 Sekunden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/41\/crops\/w=1280,q=90\/1738943_bigpicture_643941_schwimmen_mcintosh_wunderkind_portrait_body_toronto_im.jpg?s=e0fdeb9e292e471b842626e65999c4839fa9ab1d\" alt=\"Summer Mcintosh (CAN)\"\/><figcaption>McIntosh schwamm in Toronto einen neuen Weltrekord \u00fcber 400 m Lagen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eIn den letzten Jahren habe ich alles reingesteckt, um die Beste zu sein, die ich sein kann\u201c, erkl\u00e4rte die Kanadierin. \u201eSeit ich elf Jahre alt war, habe ich gehofft, dass ich einmal einen Weltrekord schwimme. Dass ich es jetzt tats\u00e4chlich geschafft habe, das haut mich einfach um.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2>Rasante Entwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch ihr Trainer Brent Arckey war von den Leistungen beeindruckt: \u201eIch wei\u00df nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach superstolz auf sie. Sie ist eine der Besten, die ich je gesehen habe.&#8220; McIntosh zog letzten Oktober von Toronto nach Florida, um ihr Training zu intensivieren und neue Reize zu setzen. Seitdem trainiert sie unter Arckey.<\/p>\n\n\n\n<p>McIntosh gilt schon seit l\u00e4ngerer Zeit als \u201eWunderkind\u201c. Bereits mit 14 Jahren nahm sie an den Olympischen Spielen in Tokio teil. Als Vierte \u00fcber 400 m Kraul verpasste sie eine Medaille dabei nur knapp. Bei der Weltmeisterschaft vergangenen Juni in Budapest sorgte die Teenagerin dann f\u00fcr Furore: Sie gewann Gold \u00fcber die 200 m Delfin sowie \u00fcber 400 m Lagen, \u00fcber 400 m Kraul schwamm sie zu Silber und mit der 4&#215;200 m Kraul-Staffel eroberte sie Bronze. \u201eEs ging alles sehr schnell\u201c, sagte sie \u00fcber ihre rasante Entwicklung. \u201eJedes Mal, wenn ich an einem gro\u00dfen internationalen Wettkampf teilnehme, gibt es f\u00fcr mich noch so viel zu lernen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img src=\"https:\/\/assets.orf.at\/mims\/2023\/14\/40\/crops\/w=1280,q=90\/1738923_bigpicture_643940_schwimmen_mcintosh_wunderkind_portrait_body_budapest_g.jpg?s=8f45deb56a556d8c4c8cdf0a1b1d60226c16d610\" alt=\"Kate Grimes (USA), Summer Mcintosh (CAN) und Emma Weyant (USA)\"\/><figcaption>McIntosh holte WM-Gold \u00fcber 400 m Lagen vor den beiden US-Amerikanerinnen Katie Grimes und Emma Weyant<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Spa\u00df trotz harten Trainings<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Erfolgsrezept von McIntosh ist hart zu trainieren und dabei trotzdem Spa\u00df zu haben. \u201eIch w\u00fcrde sagen, dass ich bisher in meiner Karriere wegen meiner Arbeitsmoral und meinem t\u00e4glichen Einsatz so erfolgreich war. Ich bin jeden Tag bereit, alles zu tun, um mich in meinen Disziplinen zu verbessern\u201c, erkl\u00e4rte sie im Februar gegen\u00fcber Olympics.com.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig sei ihr dabei, dass sie den Spa\u00df am Training und am Schwimmen nicht verliert: \u201eBisher hat mir die t\u00e4gliche Arbeit immer Spa\u00df gemacht, und solange es mir Spa\u00df macht, werde ich mich auch weiter verbessern\u201c, so McIntosh. &#8222;Ich denke, der soziale Aspekt ist das, was mich wirklich durch die harten Trainingstage bringt. Mit meinen Teamkollegen zu scherzen ist das, was mich wirklich motiviert, jeden Tag ins Schwimmbad zu kommen und weiter hart zu arbeiten\u201c, f\u00fcgte die 16-J\u00e4hrige hinzu.<\/p>\n\n\n\n<h2>Gepr\u00e4gt von Familie<\/h2>\n\n\n\n<p>McIntosh kommt aus einer sportlichen Familie. Ihre Mutter Jil Horstead war einst selbst eine erfolgreiche Schwimmerin und nahm an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles \u00fcber 200 m Delfin teil. \u201eIch habe von klein auf verstanden, was es f\u00fcr eine gro\u00dfe Sache ist, es ins olympische Team zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rte McIntosh. \u201eF\u00fcr mich war es dann nat\u00fcrlich etwas ganz Besonderes, es in der gleichen Sportart wie meine Mama zu schaffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre \u00e4ltere Schwester Brooke McIntosh ist eine Eiskunstl\u00e4uferin. Die 18-J\u00e4hrige gewann im Paarlauf mit ihrem Partner Ben Mimar u. a. Bronze bei den Junioren-Weltmeisterschaften und stand zuletzt auch erstmals bei einem Grand Prix der Erwachsenen auf dem Podest. Ihr gro\u00dfes Ziel ist die Qualifikation f\u00fcr die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand.Datenschutz-Einstellungen \u00f6ffnen:Soziale Netzwerke vollst\u00e4ndig anzeigen<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CmhluapvtJm\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">View this post on Instagram<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CmhluapvtJm\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">A post shared by Summer \ud83e\udd0d (@summerrmcintosh)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bevor sich Summer McIntosh f\u00fcrs Schwimmen entschied und ihre Schwester Brooke f\u00fcr Eiskunstlaufen, probierten die Schwestern in ihrer Kindheit einige Sportarten aus, darunter Turnen und Fu\u00dfball. \u201eDas hat uns geholfen, viel \u00fcber K\u00f6rperbewusstsein, Flexibilit\u00e4t und unsere St\u00e4rken und Schw\u00e4chen zu lernen\u201c, erkl\u00e4rte Brooke und f\u00fcgte hinzu: \u201eUnd ich glaube, es hat uns wirklich geholfen, uns als ganze Athletinnen zu entwickeln, nicht nur als Eiskunstl\u00e4uferin oder als Schwimmerin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem hilft es den Geschwistern, dass sie beide Sport auf Spitzenniveau betreiben: \u201eEs ist immer sch\u00f6n, eine Person als Unterst\u00fctzung zu haben, die wirklich versteht, was es bedeutet, eine Hochleistungssportlerin zu sein\u201c, meinte Summer McIntosh. Auf die famili\u00e4re Unterst\u00fctzung kann sich die 16-j\u00e4hrige Allrounderin jedenfalls auch in Zukunft verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vanessa Breunig, ORF.at<\/p>\n\n\n\n<h2>Links:<\/h2>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"https:\/\/www.fina.org\/\">FINA<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Summer_McIntosh\">Summer McIntosh<\/a>&nbsp;(Wikipedia)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWunderkind\u201c sorgt f\u00fcr Furore Jungstar Summer McIntosh hat vergangene Woche die Schwimmwelt mit Fabelzeiten verbl\u00fcfft. Innerhalb von f\u00fcnf Tagen stellte die erst 16-j\u00e4hrige Kanadierin zwei neue Weltrekorde \u00fcber 400 m Lagen sowie \u00fcber 400 m Kraul auf. 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