{"id":1031,"date":"2023-03-31T16:35:38","date_gmt":"2023-03-31T15:35:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1031"},"modified":"2023-03-31T16:35:38","modified_gmt":"2023-03-31T15:35:38","slug":"kommerz-und-oeffentlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wienernachrichten.at\/?p=1031","title":{"rendered":"Kommerz und \u00d6ffentlichkeit"},"content":{"rendered":"\n<h1>Kampf um werbefreie St\u00e4dte<\/h1>\n\n\n\n<p>Kampf um werbefreie St\u00e4dte teilen<a href=\"https:\/\/topos.orf.at\/filter?tags=Gesellschaft\">Gesellschaft<\/a><a href=\"https:\/\/topos.orf.at\/filter?tags=Umwelt\">Umwelt<\/a><a href=\"https:\/\/topos.orf.at\/filter?tags=Wirtschaft\/Konsum%26Produktion\">Konsum&amp;Produktion<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>11. M\u00e4rz 2023, 06:00 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Jahren setzen sich Initiativen in verschiedenen St\u00e4dten f\u00fcr ein Verbot von Werbung im \u00f6ffentlichen Raum ein. Damit soll ein Schritt gegen Kommerzialisierung und f\u00fcr mehr Klimaschutz gesetzt werden. In Genf wurde k\u00fcrzlich eine entsprechende Initiative mit einem knappen Nein abgelehnt. Was Werbung mit St\u00e4dten macht, erkl\u00e4rt die Stadtforscherin Sabine Knierbein am Beispiel von Wien (siehe Video).<a href=\"https:\/\/topos.orf.at\/filter?authors=Lena+Hager\">Lena Hager<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Werbeplakate w\u00fcrden den Konsum f\u00f6rdern und k\u00f6nnen zu Verschuldung beitragen, so die Argumentation der Genfer Initiative \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c (dt.: \u201eKeine Werbung\u201c), die von verschiedenen Gruppierungen, Vereinen und Parteien unterst\u00fctzt wird. \u201eWerbung im \u00f6ffentlichen Raum durch Plakatw\u00e4nde zuzulassen bedeutet, dem Staat zu erlauben, unsere Aufmerksamkeit gegen Geld zu vermieten, obwohl unsere Aufmerksamkeit eines unserer privatesten, wertvollsten und begehrtesten G\u00fcter in der heutigen Zeit ist\u201c, so die Initiative gegen\u00fcber ORF Topos.<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz 2023 kam es zu einer Abstimmung durch die Genfer Stadtbev\u00f6lkerung, die ein knappes Nein hervorbrachte. 51,9 Prozent der Stimmen sprach sich gegen ein Verbot aus, die Wahlbeteiligung betrug 34,5 Prozent. Laut \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c fehlten 1.700 Stimmen f\u00fcr eine Annahme des Verbots. \u201eFast die H\u00e4lfte der W\u00e4hlerschaft will das nicht. Dies wird bei der Umsetzung der Verordnung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Berlin Werbefrei<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/soph-assets.orf.at\/sis\/image\/29721e68-d4bd-480d-983b-fc9f00a24709\/AAABhswtXkM\/AAABhKSy4UM\/topos_bigpicture_16_9\/verbot-werbung-stadt102.jpeg\" alt=\"Haus mit Werbefront\" width=\"3556\" height=\"2000\">Fassadenwerbung an Bauger\u00fcst<\/li><li>Berlin Werbefrei<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/soph-assets.orf.at\/sis\/image\/1de99493-a445-4f43-aa7d-e9c2a07e9727\/AAABhsHY6-Q\/AAABhKSy4UM\/topos_bigpicture_16_9\/verbot-werbung-stadt112.jpeg\" alt=\"Werbetafel verbirgt Kirche\" width=\"3556\" height=\"2000\"><\/li><li>Berlin Werbefrei<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/soph-assets.orf.at\/sis\/image\/daae7152-228c-4d00-b91e-3b2448a2f9b0\/AAABhsHZjwE\/AAABhKSy4UM\/topos_bigpicture_16_9\/verbot-werbung-stadt108.jpeg\" alt=\"Parship-Werbetafel vor einer Kirche\" width=\"3556\" height=\"2000\"><\/li><li>Berlin Werbefrei<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/soph-assets.orf.at\/sis\/image\/3b71a9b9-23d0-401f-b3fb-84b1f66a36da\/AAABhsHZumk\/AAABhKSy4UM\/topos_bigpicture_16_9\/verbot-werbung-stadt106.jpeg\" alt=\"BMW-Werbetafel vor Geb\u00e4uden\" width=\"3556\" height=\"2000\"><\/li><li>Berlin Werbefrei<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/soph-assets.orf.at\/sis\/image\/1a94af83-bb96-4fca-a3bc-5430a7e6ad46\/AAABhsHZE0I\/AAABhKSy4UM\/topos_bigpicture_16_9\/verbot-werbung-stadt110.jpeg\" alt=\"Werbetafel verbirgt Geb\u00e4ude\" width=\"3556\" height=\"2000\"><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2>Stadt neu denken: Sozial und \u00f6kologisch<\/h2>\n\n\n\n<p>Ihren Ausgangspunkt nahm \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c im Jahr 2017, als der Vertrag der Stadt Genf mit einer Au\u00dfenwerbefirma auslief und ein neuer noch nicht in Kraft war, weshalb die Plakatfl\u00e4chen f\u00fcr einige Wochen wei\u00df blieben. Die Genferinnen und Genfer nutzten die Fl\u00e4chen f\u00fcr kreative Zeichnungen und Kunstwerke, der Startschuss f\u00fcr die Idee einer werbefreien Stadt war gefallen. \u201eDie Befreiung des \u00f6ffentlichen Raums von kommerziellem Druck ist ein wichtiger Fortschritt f\u00fcr die Bewegung hin zu einem sozialen und \u00f6kologischen \u00dcbergang. Es ist auch ein wichtiger Schritt zur effektiven Umsetzung unserer kulturellen Rechte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wer hat das Recht, den \u00f6ffentlichen Raum wie zu nutzen, und wer entscheidet dar\u00fcber? Das sei generell eine gro\u00dfe Debatte, nicht nur in Bezug auf das Thema Werbung, erkl\u00e4rt Kerstin Krellenberg, Professorin f\u00fcr Urban Studies an der Universit\u00e4t Wien. Nat\u00fcrlich k\u00f6nne durch Einzelinitiativen etwas in Bewegung geraten, aber letztendlich brauche es das grunds\u00e4tzliche Umdenken im Bereich der Stadtentwicklung, so Krellenberg. \u201eMan muss die Stadt neu denken, und da geh\u00f6rt auch viel Mut dazu.\u201c<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CppZz_tM4qg\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">View this post on Instagram<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CppZz_tM4qg\/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">A post shared by Topos (@topos.orf)<\/a>Soziale Netzwerke vollst\u00e4ndig anzeigen<\/p>\n\n\n\n<h2>Werbung nur noch f\u00fcr den guten Zweck<\/h2>\n\n\n\n<p>Dabei seien Partizipationsm\u00f6glichkeiten enorm wichtig. Einzelpersonen und Gruppen sollen sich ernst genommen f\u00fchlen und mitgestalten k\u00f6nnen. Solche Prozesse seien oft aufwendig, es brauche ein permanentes Aushandeln, erl\u00e4utert Krellenberg. Mit Multifunktionalit\u00e4t k\u00f6nne man in einigen F\u00e4llen unterschiedliche Interessen zusammenbringen, wie etwa in einer Parkanlage, in der es unterschiedliche Bereiche \u2013 eine Ruhezone, einen Spielplatz und eine Hundewiese \u2013 geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verbot in Genf h\u00e4tte sich auf kommerzielle Werbeplakate und Werbedisplays im \u00f6ffentlichen Raum bezogen. Werbung auf privaten Grundst\u00fccken w\u00e4re davon ebenfalls betroffen gewesen, wenn diese von \u00f6ffentlichem Grund aus sichtbar ist. Ausgenommen w\u00e4re Werbung f\u00fcr Kultur, Sport- und Bildungsangebote sowie f\u00fcr karitative Zwecke. Durch die freiwerdenden Fl\u00e4chen sollte einerseits der Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehr\u2013 insbesondere f\u00fcr Menschen mit Behinderung \u2013 erleichtert und \u00fcbersichtlicher werden. Andererseits h\u00e4tte man die Fl\u00e4chen zur Begr\u00fcnung genutzt, so die Pl\u00e4ne von \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2>Grenoble als europ\u00e4ischer Vorreiter<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit ihrem Anliegen ist die Genfer Initiative nicht allein. In Bristol, Hamburg, Z\u00fcrich, Basel und Canberra gibt es laut \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c \u00e4hnliche Initiativen, die insbesondere auch Leuchttafeln betreffen. In Grenoble gilt bereits seit 2015 ein Verbot von kommerzieller Au\u00dfenwerbung im \u00f6ffentlichen Bereich \u2013 damit ist die franz\u00f6sische Stadt die erste in Europa, die solch ein Verbot beschloss. \u00dcber 300 Werbeanlagen wurden entfernt und neu gewonnener Platz zur Begr\u00fcnung genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Initiative \u201eBerlin werbefrei\u201c streicht hervor, dass die Reduktion von Au\u00dfenwerbung eine kosteng\u00fcnstige und nachhaltige Investition in den Umwelt- und Klimaschutz darstelle und St\u00e4dte lebenswerter mache. Denn Werbeanlagen seien f\u00fcr diverse Probleme verantwortlich. Sie haben einen hohen Energiebedarf, lenken im Stra\u00dfenverkehr ab und sorgen f\u00fcr Lichtverschmutzung. Es sei wichtig, dass die Frage nach Au\u00dfenwerbung neu verhandelt wird, so Initiator Fadi El-Ghazi gegen\u00fcber ORF Topos.<\/p>\n\n\n\n<h2>Die Frage nach dem Geld<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eDass der Staat unsere Aufmerksamkeit f\u00fcr einen Betrag vermietet, der zudem noch l\u00e4cherlich gering ist, macht die Sache nur noch schlimmer\u201c, meint \u201eZ\u00e9ro Pub\u201c und spricht damit einen zentralen Punkt an, den die Kritikerinnen und Kritiker solch eines Verbots \u2013 etwa die Wirtschafts- und Arbeitgeberverb\u00e4nde der Romandie und Genf \u2013 hervorstreichen. Denn die Kommunen verdienen mit der Vermietung von Werbefl\u00e4chen Geld. Neben den finanziellen Einbu\u00dfen f\u00fcr die Stadt sehen die Gegenstimmen der Genfer Initiative ein Verbot als Angriff auf die Handelsfreiheit und sprechen von Zensur.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Grenoble waren im Zuge der Umsetzung des Verbots im Jahr 2015 die finanziellen Verluste ein Thema. Laut B\u00fcrgermeister Eric Piolle betrugen diese jedoch nur 0,1 bis 0,2 % des Haushaltsbudgets. Die gr\u00f6\u00dften Gewinne w\u00fcrden die Out-of-Home-Medienunternehmen machen, erkl\u00e4rt Sabine Knierbein, Professorin f\u00fcr Stadtkultur und \u00f6ffentlichen Raum. Seit den 1990er Jahren habe sich hier ein globales Modell entwickelt, das Stadtmobiliar (etwa \u00f6ffentliche WCs oder Warteh\u00e4uschen) mit Au\u00dfenwerbung verbindet (siehe Video).<\/p>\n\n\n\n<h2>UNO-Sonderberichterstatterin besorgt<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2014 ver\u00f6ffentlichte die UNO-Sonderberichterstatterin f\u00fcr kulturelle Rechte, Farida Shaheed, einen Report, der sich mit der Auswirkung von Werbung und Marketing besch\u00e4ftigt. Darin \u00e4u\u00dferte sie Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Vermischung kommerzieller Werbung mit anderen Inhalten \u2013 vor allem Kultur und Bildung betreffend \u2013 und zu \u201eder unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Pr\u00e4senz kommerzieller Werbung im \u00f6ffentlichen Raum, der hohen Anzahl t\u00e4glicher Reklamebotschaften, ferner ihre Verbreitung mittels technischer Anwendungen in offener oder versteckter Form und den damit verbundenen M\u00f6glichkeiten, individuelle Entscheidungen zu manipulieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Staaten st\u00fcnden gegen\u00fcber ihren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in der Verantwortung, sie vor einem \u00dcberma\u00df an kommerzieller Werbung zu sch\u00fctzen und nichtkommerzielle Meinungs\u00e4u\u00dferung zu f\u00f6rdern, so der Bericht, der als Grundlage f\u00fcr den Gesetzesentwurf von \u201eBerlin werbefrei\u201c dient. In einer Stellungnahme gegen\u00fcber ORF Topos skizziert Initiator Fadi El-Ghazi die weitere Vorgehensweise: \u00c4u\u00dfert der Senat keine Bedenken zum Gesetzesentwurf, w\u00fcrde dieser im Abgeordnetenhaus von Berlin beraten werden. Wird der Entwurf dort nicht angenommen, will die Initiative ein Volksbegehren und in weiterer Folge einen Volksentscheid durchf\u00fchren. Inwieweit der knappe Ausgang in Genf Signalwirkung auf andere St\u00e4dte wie Berlin hat, bleibt abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Lena Hager (Text und Gestaltung), ORF Topos, Marco Tondolo (Kamera), f\u00fcr ORF Topos, Kafeela Adegbite (Schnitt), f\u00fcr ORF Topos<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2>Links:<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ouizeropub.ch\/\">Z\u00e9ro Pub<\/a><br><a href=\"https:\/\/berlin-werbefrei.de\/\">Berlin werbefrei<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/calls-for-input\/call-input-report-impact-advertising-and-marketing-practices-enjoyment-cultural\">UNO-Report \u00fcber Werbung und Marketing<\/a>v1.0.4-production (14. March 2023, 10:02:17)<\/p>\n\n\n\n<p>QELLE : ORF.AT TOPOS<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kampf um werbefreie St\u00e4dte Kampf um werbefreie St\u00e4dte teilenGesellschaftUmweltKonsum&amp;Produktion 11. 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